Holen Sie Sich Ihren Urlaub Nach Hause

Pool & Wellness Striehl

Unsere Service Qualität

Was ist Ihnen Wichtig?

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Gute Beratung​

Basis für den Erfolg und unbeschwertes Wellnessvergnügen ist eine fundierte Planung Ihres Projektes.

Faire_Preise

Faire Preise

Für „billig“ sind wir der falsche Ansprechpartner, aber gute Qualität zum fairen Preis, darüber sprechen wir gerne.

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Quaifizierte Umsetzung​

Nicht nur große Versprechungen im Vorfeld sondern durch jahrelange Erfahrung wird Ihr Wunsch auch professionell umgesetzt.

Wohlfuehlergebnis

Wohlfühlergebnis

Das Ergebnis muss stimmen damit Sie künftig Ihren Urlaub im eigenen Garten genießen können.

Stephan Striehl ist der Inhaber.
Seine Fähigkeiten, Kenntnisse und Erfahrungen setzt er gern für Sie ein. 
Ganz gleich, ob in Planerischen Hilfestellungen der Gartenplanung, technischen, mechanischen  oder organisatorischen Bereich.

Er und seine Frau geben alles, damit Ihre Aufgabe optimal und erfolgreich umgesetzt wird.
Kundenbetreuung gilt für uns nicht nur vor und während des Projekts. Auch Jahre danach sind wir für Sie da, denn Kundenbetreuung und Flexibilität steht bei uns an erster Stelle.


Unser Motto heißt: „Zufrieden sind wir erst, wenn es auch unsere Kunden sind.“

Profitieren Sie von unseren Ideen und unserer Erfahrung​

Wir beschäftigen uns seit über 20Jahren mit dem Element Wasser und sind Ansprechpartner in der Verwirklichung maßgeschneiderter Wellnesslösungen.
Wellness zu Hause bedeutet, nicht nur den Hauch von Luxus zu spüren, die Regeneration Ihres gesamten Körpers und Ihre Gesundheit stehen immer an erster Stelle.

Im Zeitalter der Digitalisierung und der Schnelllebigkeit wirkt ein SpaProdukt wie ein spontaner Kurzurlaub. Sie Suchen eine neue Art sich auszupowern, haben keinen Platz für einen Swimmingpool, dann ist ein SWIMSPA
die wirtschaftliche und platzsparende Alternative. 
Für welche Art von Wellnessprodukt Sie sich auch entscheiden, es ist eine Investition die eine umfassende, objektive Beratung und genaue Planung erfordert. Der Vertrieb von hochwertigen Fertigbecken, Saunen, Infrarotkabinen und Whirlpools der führenden Hersteller finden Sie in unserem Portfolio.

Zuverlässigkeit, Transparenz und eine faire Preisgestaltung sind Kern unserer Geschäftsphilosophie. Profitieren Sie von unserer Erfahrung und sparen Sie Kosten durch den einfachen Aufbau.  

Zögern Sie bitte nicht uns anzurufen!

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Benötigen Sie etwas? Dann gleich anrufen und Termin vereinbaren Tel. 06132 - 977 42 62

Service und Montage

Ratgeber

Nutzen Sie unsere Ratgeber um Ihre Fragen zu beantworten.

 

Oder rufen Sie uns direkt an.

Mit unserer Hilfe zum Traum-Pool im eigenen Garten

Die Fragen am Anfang…

Die meist gestellte Frage bei der Anschaffung eines Swimmingpools bezieht sich auf das Material und deren Unterschied.                                                                                                       

Dann kommen die Fragen…

– Ich suche eine Poolanlage für Gesamtkosten mit Einbau von 5.000,00 bis 10.000,00 €uro
– Wann haben Sie Zeit zu uns zukommen

– Wie ist das mit dem Einbau
– Wie sind die Kosten und zum Schluss „Wie ist es mit Rabatt“.

Das Material stellen wir Ihnen gerne in einem persönlichen Beratungsgespräch vor und erklären Ihnen auch alles Wissenswertes, rund um das Thema Fertigpoolanlagen.

Das Thema „Ich suche eine Poolanlage für Gesamtkosten mit Einbau von 5.000,00 bis 10.000,00 € Euro“, da sind wir die Falschen! Bei uns gibt es nur Qualitätsprodukte.

Das Thema „Wann haben Sie Zeit zu uns zu kommen“, Wir kommen nicht zu Ihnen, Sie kommen zu uns oder möchten Sie sich nicht von dem Produkt und der Qualität inspirieren lassen? 

Das Thema „Einbau“, kann zum einen durch Sie selbst erfolgen oder wir unterstützen Sie mit Referenzadressen von Gartenbauern die für uns tätig sind. Sie können aber auch das Komplettpaket erhalten, dann organisieren wir Ihnen alles.

Das Thema „Kosten“, unsere Preise werden nicht nach Belieben jedes einzelnen Kunden getätigt, von Anfang an sind diese transparent in unserem Saisonprospekt oder auf unserer Internetseite zu finden und gelten immer bis in den Dezember eines Jahres. Also zum Mitschreiben: „Bis in den Dezember verkaufen wir alle Becken zum alten Preis, daher haben die Hersteller auch über den Winter zu tun.“ Wir gehen dann in den wohlverdienten Urlaub und ab Mitte Januar beginnt die nächste Saison.                                                                                 

–Bei guten Händlern gibt es keine Winterpreise!!!-

Auch unsere Lagerbecken gibt es nicht zum Abverkauf oder Rabattiert, sondern zum regulären Preis! In der Regel hören wir dann immer, ja aber andere geben mir Rabatt, das mag vielleicht sein aber dieser ist dann meist immer großzügig am Anfang eingerechnet                                      

-Sind wir die Falschen!!!-

Wenn Sie bei uns etwas Gratis dazu bekommen, dann ist dies vorher nicht einkalkuliert sondern wir verzichten auf die Mehreinnahme und tun Ihnen damit etwas Gutes, aus Überzeugung.

Unser Leitspruch „Leben und leben lassen“ -Sie wollen ein gutes Produkt und gute Leistung, dies erhalten Sie von uns- und im nächsten Jahr sind wir dann auch immer noch da um Ihre Fragen beantworten zu können. Deshalb verkaufen wir und Handeln nicht!      

Wer keinen angemessenen Preis zahlen will, kann auch keine gute Leistung geschweige auch ein gutes Produkt erwarten. Wir raten dann immer sich irgendwo im World Wide Web einen billigen Pool mit billiger Technik anzuschaffen. Bei uns gibt es nur gute Produkte und eine gute Leistung.

Kennen Sie das Zitat von „John Ruskin“
Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten … Das funktioniert nicht. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das eingegangene Risiko etwas hinzurechnen. Wenn Sie das aber tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.

Zu unserer Firmenphilosophie zählt… 

die fachliche Beratung, nimmt auch schon mal 2-3Stunden in Anspruch
-hat viel wert, kostet Sie nichts, ist aber für Sie nicht umsonst-
die Ausarbeitung Ihres Aushub- und Installationsplan, -Kostenpunkt ca. 200-300 €uro, wird Ihnen nicht berechnet, nur mal so erwähnt-                                                                      
– die Planung von Sonderwünschen oder Zubehör, -die Zeit nehmen wir uns gerne-
Beantworten von Unmengen an Fragen, die vor Lieferung und während einer Schwimmbadsaison anfallen -Sie glauben gar nicht was da so alles schon an Zeit aufgewendet werden muss-. Viele kann man aus den selbsterklärenden Unterlagen, die nach dem 1. Zahlungseingang direkt zugehen entnehmen oder auf unserer Internetseite unter der Rubrik „Ratgeber“ nachlesen. -Aber auch wenn Sie anrufen oder eine Mail schreiben, bekommen Sie immer Antwort-.
mißgestimmt sind wir nur, wenn Behauptungen aufgestellt werden wie z.B. Steht nicht in der Anleitung und wenn wir merken das man sich noch nicht einmal die Mühe zum klein wenig Mitdenken macht -„Ausnahmen bestätigen die Regel, da Setzen wir dann alles auch daran das auch hier alle zum Schluss zufrieden sind“-
lustlos, freudlos und brummig werden wir wenn der Kunde uns hinters Licht führen möchte
– Wir organisieren und kümmern uns gerne um das gesamte Bauprojekt, aber so etwas kostet dann auch mal ein wenig mehr
– Sie stehen nicht allein wir sind auch hier für Sie da, wenn Sie sich den Einbau selbst zu trauen, was eigentlich das Beste ist denn so lernen Sie Ihren Pool von Anfang an kennen und Sparen finanziell auch noch etwas ein. -Schief gehen kann dabei nichts, außer Sie hören nicht auf uns und lassen den Installationsplan in der Schublade, alles schon passiert- 

Es soll doch jedem Spaß machen und je mehr man davon während dieser gesamten Zeit zusammen hat, umso mehr freut man sich auf ein Wiedersehen!!!

Die kleine Produktfibel…

GFK = Glasfaser verstärkter Kunststoff

Dabei handelt es sich um ein Mehrschicht- oder Composit-Material, das aus Glasfasern (Matten oder feinen Einzelfasern) und verschiedenen Kunstharzen besteht.
Auf die Negativ-Form werden die einzelnen Schichten aufgeschichtet, bis die gewünschte Materialstärke erreicht ist. GFK-Becken werden mit Ihrer Form ins Leben erweckt. Daher gibt es keine Möglichkeiten von Maße oder Sonstigen Ausstattungen zu wählen. 

Die Innenecken, Treppenstufen und Sitzbänke sind geschmeidig gerundet, Nähte gibt es nicht. Aus statischen Gründen sind in die Beckenwände Absätze eingearbeitet, mal größer mal kleiner. Jeder Hersteller hat da so seine Geheimnisse! Alle von uns angebotenen GFK-Becken sind in Schotter bzw. Kies einbaubar. Wer doch auf eine Bodenplatte nicht verzichten mag, kann diese Kosten gerne auf sich nehmen!

Alle bei uns im Programm aufgezeigten GFK-Becken werden bereits mit Ausschnitten und eingedichteten Düsen, Ausgänge oder mit montagefertigen Einbauteilen geliefert –ich wollte keine Löscher mir selbsttätig in mein neues Becken schneiden. 

PP – POLYPROBYLEN = Kunststoff

PP = thermoplastischer Kunststoff aus der Gruppe der Polyolefine. Ein Material, das eine nicht zerstörbare Lebensdauer hat, temperatur- und säurebeständig ist und sogar lebensmittelecht sein kann.
Die Fertigbecken werden aus PP-Kunststoffplatten in verschiedenen Stärken und Farben, die sodann zur gewünschten Größe verschweißt werden, produziert. Die Beckenwände sind absolut gerade, keine Absätze aber sichtbare Schweißnähte. Die Individualität in der Ausstattung lässt kaum Wünsche offen, da diese in den Beckenkörper eingeschweißt werden. Die Maßvorgabe kann bis auf den mm genau ausgeführt werden. 

Die Aussteifung des Beckens erfolgt im Außenbereich durch angeschweißte Rippen, dort werden dann Armierungseisen zur späteren schnelleren Weiterverarbeitung eingearbeitet, auch die Verrohrung wird direkt an die eingebauten Einbauteile angeschlossen, so das ein vorab zu bestimmender Übergabepunkt zur Weiterführung zum Technikraum vorhanden ist.

PP-Becken müssen immer auf eine 0,20m starke Betonplatte mit Armierung aufgestellt werden und mit einer Hinterfüllung aus Magerbeton versehen werden.

Das Einheben muss immer durch einen Autokran erfolgen und verursacht da auch noch einmal Zusatzkosten.

Es gibt doch auch Keramic, fragt man uns oft…
Viele hören dies von Bekannten, Freunde oder durch Hören und Sagen. Keramic-Pools gibt es nicht, es handelt sich vielmehr um GFK-Becken mit einer im Inneren hauchdünnen Keramic-Schicht des Mehrschichtlaminates. Diese Schicht verstärkt das GFK-Material und wirkt als Diffussions-Sperrschicht -damit soll Osmose komplett ausgeschlossen werden- 

Auch hier kann es mal dazu kommen, wir hatten bis heute bei unseren angebotenen Herstellern noch keine. 

Was ist besser???

SEHR SCHWIERIG – beide Materialien haben Ihre Daseins Berechtigung und Sie stehen sich in nichts nach. Es gibt hier, wie da ein paar Vorteile und auch Nachteile.

Das Wasser in PP-Pools kann bis kurz vor kochend erhitzt werden -wer macht dies schon-   Die Becken Stehen fast vor nichts zurück in Ihrer Individualität und das ist tatsächlich ein sehr großer Vorteil. Der Kunstoff „Polypropylen“ ist weicher als die Gelcoat-Oberfläche des GFK-Materials und es weißt sichtbare Schweißnähte auf -dafür ist das Material unseres Herstellers lebensmittelecht, was nur bei wenigen so ist-. Das Gefühl auf dem Wasser zu schweben, erzeugt man durch ein Überlauf- oder Infinity-Becken und funktioniert auch am besten in PP-Becken, -die Becken brauchen aber jede Menge Beton-.

GFK-Becken sind ästhetisch und reizvoller -aber das ist eine unserer persönlichen Meinungen- Geschmack jedes einzelnen steht hier an erster Stelle. Die weichen Kanten sind so behaglich in den Beckenkörper integriert, dass Sie im gefüllten Zustand kaum ersichtlich sind, aber wie bereits erwähnt das ist Geschmackssache. Sie können in Schotter/Kies eingebaut werden -das kann man gut selbst bewerkstelligen und Schotter ist billiger als Beton-.

Schauen Sie sich am besten beide Beckentypen an und entscheiden selbst. Darüber hinaus gibt es noch höher wertigere Becken, die wir aus gutem Grund nicht bewerben, da diese im Privatbereich kaum zum Einsatz kommen. Wenn Sie daran Interesse haben, die Produkte der Fa. Veltmann oder KWS kennen zu lernen oder sogar ein Edelstahlpool wünschen, dann Sprechen Sie uns an! 

Ihr Pool & Wellness Striehl Team

SCHWIMMBADBAU

Wo sollte mein Schwimmbad aufgebaut werden?

Sonneneinstrahlung

Idealerweise sollte Ihr Schwimmbad an sonnigen Plätzen im Garten gebaut werden, damit sich das Wasser in den Sonnenstunden erwärmen kann.

Wind

Von Vorteil ist es auch, wenn Ihr Swimmingpool an einer windgeschützten Stelle steht, was allerdings in der Praxis nicht immer umsetzbar ist. Dennoch sollten Sie darauf achten, aus welcher Richtung der Wind kommt. Planen Sie den Schwimmbadbau so, dass das Wasser bei Wind direkt in den Skimmer getrieben wird, dadurch wird die Reinigung der Wasseroberfläche unterstützt.

Bäume

Außerdem sollten Sie, wenn möglich, darauf achten, dass keine hohen Bäume um den Pool stehen, da durch Laub und Blüten das Wasser sehr schnell verschmutzt wird.

Strom- und Wasserversorgung

Was allerdings in Reichweite sein muss, ist die Wasser- und Stromversorgung, daher ist es empfehlenswert möglichst in Nähe des Hauses zu bauen.

Gelände

Eine wesentliche Rolle beim Bau Ihres Schwimmbades spielt zudem das Gelände. Eine Hanglage erschwert das Einbauen Ihres Pools erheblich und führt oftmals zu weiteren notwendigen Baumaßnahmen. Idealerweise ist das Gelände ebenerdig.

Baugenehmigung

Jedes feste Schwimmbecken muss den örtlichen Bauvorschriften entsprechen, deshalb sollten Sie sich unbedingt im Vorhinein bei der zuständigen Baubehörde informieren, was Sie bei Ihrem Schwimmbadbau beachten müssen. Die Bauanträge finden Sie im jeweiligen Bauamt, sofern eine gefordert wird.

Das können Sie von uns erwarten….

Gute Beratung                   Faire Preise                Qualifizierte Umsetzung                      Wohlfühlergebnis

Pumpenanlagen

Die Pumpe ist sozusagen das Herz Ihres Swimmingpools, denn sie schafft Bewegung und verhindert so die Bildung von Bakterien, Keimen, Grind oder Algen. Aus diesem Grund ist die Wahl der richtigen Schwimmbad Pumpe entscheidet für eine gute Wasserqualität.
Die entscheidenden Funktionen einer Wasserpumpe

Pumpe-Schwimmbad

Am wichtigsten ist, dass die Pumpe das Wasser aus dem Pool in die Filteranlage saugt, damit es dort gereinigt und wieder zurück in den Pool gepumpt wird. Eine ausreichende Pumpe sollte in der Lage sein den Beckeninhalt Ihres Schwimmbades innerhalb von circa 8 Stunden einmal komplett zu reinigen.

Die richtige Auswahl Ihrer Pumpe

Die Vielfalt an Modellen ist groß. Sie unterscheiden sich in Größe, Form und Leistung. Dabei sollte Ihre Pumpe effizient arbeiten: Zu wenig Leistung bedeutet eine unzureichende Zirkulation, was zur Verschmutzung führt. Dagegen hat eine zu hohe Pumpenleistung, die Ihren Bedarf übersteigt, unnötige Stromkosten zur Folge. Empfehlenswert sind außerdem namhafte Markenhersteller, mit denen Sie auf lange Sicht gesehen Geld sparen werden. Hier zahlen Sie bei der Anschaffung zwar ein wenig mehr Geld, das Sie aber langfristig wieder einsparen, weil kostspielige Reparaturen oder ein Austausch in der Zukunft wegfallen.

WASSERPFLEGE

Damit Sie auch lange Freude an Ihrem Schwimmbad haben, sollten Sie unbedingt einige Pflegehinweise zur Wasseraufbereitung beachten. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen der physikalischen und der chemischen Wasseraufbereitung.

Wassertest

Die physikalische Wasseraufbereitung

Sie besteht aus dem Umlauf- und Filtersystem. Die Schwimmbad Pumpe hält das Wasser in Bewegung. Diesen Vorgang nennt man „Umwälzung“. Mit Hilfe des Filters werden kleine Partikel entfernt, die ansonsten zur Verschmutzung des Wassers führen würden. Je nachdem wie stark die Belastung von organischen und anorganischen Stoffen in Ihrem Schwimmbad ist, müssen die Filter in regelmäßigen Abständen gereinigt werden. Wenn Sie einen Sandfilter verwenden, sollten Sie jede Woche eine Rückspülung durchführen, dadurch funktioniert die Reinigung automatisch. Andere Filterarten empfehlen wir überhaupt nicht.
Größere Fremdkörper, die sich trotz der Filterung noch im Wasser befinden, müssen manuell entfernt werden. Auch hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zum Beispiel mit einem Kescher, Roboter halbautomatisch oder vollautomatisch, der PoolBoy übernimmt diese Aufgabe aber auch gerne. Selbstverständlich ist es auch von Vorteil, wenn eine Abdeckplane bei Nicht-Gebrauch des Pools gespannt wird. Sie schützt Ihren Pool vor Laub, Insekten und sonstigem Schmutz solange er nicht benutzt wird.

 

Die chemische Wasseraufbereitung

Jeder glückliche Poolbesitzer möchte eine angenehm warme Wassertemperatur in seinem Becken halten. Leider fühlen sich bei Wärme aber auch Keime pudelwohl. Aus diesem Grund ist die Zugabe von Wasserpflegeprodukten unerlässlich, da Bakterien, Pilze und Viren werden nur mit Desinfektionsmittel vollständig abgetötet.

Überprüfung Wasserqualität

Die chemische Wasseraufbereitung lässt sich in 5 Pflegeschritte gliedern:
• pH-Regulierung mittels pH-Minus bzw. pH-Plus
• Wasserdesinfektion mit Chlorhaltigen Produkte
• Algenverhütung mit Algizid Produkten
• Flockung durch Dauerflock-Kartuschen
• Regelmäßige Wasseranalyse mittels Pool Test

Gefahren am Pool vermeiden. Mit Sicherheit mehr Spaß!
Der eigene Swimmingpool bringt jede Menge Spaß für Jung und Alt. Doch neben all der Freude sollte nicht vergessen werden, dass es auch Gefahren – speziell für Kinder – mit sich bringen kann. Damit Sie unbesorgt Ihren Wohlfühlpool genießen könnten, empfehlen wir Vorkehrungen zur Verbesserung der Sicherheit.

Die Sicherheit heißt Pool-Abdeckungen

Mögliche Varianten:

Rollschutz

Sie werden mit einem Aufrollgetriebe von Hand zu- und aufgerollt. Sie bilden auf der Wasseroberfläche eine homogene Fläche, die ausreicht um einen Erwachsenen zu tragen. Sie sind robust und bieten Mensch und Tier Sicherheit.

Rollladenabdeckungen

Dabei handelt es sich, um die bequemste Form der Pool-Abdeckungen, da sie sich elektrisch öffnen und schließen lassen. Die Steuerung läuft per Knopfdruck, Schlüsselschalter oder Fernbedienung. Auch diese Variante empfiehlt sich als Sicherheitsabdeckung, allerdings ist die automatische Auf- und Abrollung auch kostenintensiver als bei manuellen Systemen.
Selbstverständlich bieten Pool-Abdeckungen nur Sicherheit, wenn ihr Schwimmbad gerade nicht in Gebrauch ist. Gerade Kinder sind beim Spielen neben dem offenen Becken enorm gefährdet, daher wurden spezielle Alarmsysteme entwickelt.
-Lassen Sie sich beraten-
Pool-Technik für private Pools

Hinter den Kulissen – wie die Pool-Technik Ihres Schwimmbades funktioniert und auf was Sie achten sollten.

Frisches, kristallklares Wasser – das ist Ihr Ziel. Damit Sie ungetrübte Badefreuden genießen können, arbeiten viele „Helfer“ im Hintergrund. Dazu gehören unter anderem Pumpe und Filter ebenso wie Wasserpflegemittel. Wie funktionieren die einzelnen Produkte und was ist wichtig, um ein optimales Zusammenspiel der einzelnen Komponenten zu gewährleisten? Einen Überblick erhalten Sie auf den folgenden Seiten. Klicken Sie links auf die gewünschten Technikdetails.

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Die Schwimmbadpumpe – das Herzstück Ihres privaten Pools
Ebenso wie Ihr Herz Blut durch Ihren Körper pumpt und so die Durchblutung alle Organe sicherstellt, ist auch die Schwimmbadpumpe das “Herz“ Ihres Becken: sie setzt den Umwälz- oder Reinigungskreislauf in Gang, sorgt für eine gleichmäßige Durchströmung des Beckens und schafft so die Grundlage für gute Wasserqualität. Denn im Gegensatz zu Ihrem Spül- oder Badewasser, das Sie nach Gebrauch einfach ablassen, bleibt das Beckenwasser als Kreislaufwasser in Ihrem Becken. Die Schwimmbadpumpe saugt über den Skimmer (s.u.) oder die Bodenabläufe verschmutztes Wasser an, transportiert es zum Filter, der die Schmutzpartikel „festhält“. Sauberes Wasser wird dann durch die Einströmdüsen wieder zurück ins Becken gepumpt. Die Saugleistung der Schwimmbadpumpe sorgt zudem für eine regelmäßige Bewegung des Wassers, die auch eine bessere Verteilung des Wasserpflegmittels zur Folge hat.

Filter – der Schmutzfänger Ihres privaten Pools
Das Wasser, das die Schwimmbadpumpe zum Filter transportiert, wird dort von Verunreinigungen befreit. Haare, Hautschuppen oder andere Schmutzpartikel bleiben im Filter. Neben Sandfiltern, an dessen Körnern der Schmutz „hängenbleibt“, gibt es weitere Filtermaterialien, an denen sich unerwünschter Schmutz anlagert. Sie haben die Wahl zwischen Einfach- und Mehrschichtfiltern. Erstere filtern das Wasser über eine Schicht. Die Mehrfachschichtfilter lassen das Wasser anschließend durch eine weitere Filterschicht laufen. Ihr Schwimmbadbauer berät Sie in Anhängigkeit von der Beckengröße, Ihrem Budget, Ihrer Nutzungsintensität und Ihren besonderen Wünsche, welcher Filter am besten zu Ihrem privaten Pool passt.

Flockung – Keine Chance für kleinste und unsichtbare Schmutzpartikel
Nicht alle Schmutzpartikel sind so groß, dass sie vom (Sand)Filter zurückgehalten werden. Um das Wasser auch von kleinsten und unsichtbaren Verunreinigung zu befreien, wird dem Wasser, bevor es durch den Filter läuft, ein Flockungsmittel zugeführt. Dieses bewirkt, dass sich größere Partikel bilden, die ohne weiteres vom (Sand)Filter aufgenommen werden können.

Rückspülung – irgendwann muss der Schmutz weg
Der Schmutz, der im Filter haften bleibt, muss, ähnlich wie das Sieb Ihrer Spülmaschine, regelmäßig gereinigt werden. Dabei wird die Fließrichtung des Wassers umgekehrt (Rückspülung). Die Schmutzteilchen lösen sich vom Filter und werden vom vorbei fließenden Wasser „mitgenommen“, das anschließend in die Kanalisation fließt und durch Frischwasser ersetzt wird. Der Rückspülvorgang kann manuell oder vollautomatisch ausgeführt werden – je nachdem, für was für eine Filteranlage Sie sich entscheiden. Das hängt in erster Linie von Ihrem Budget und Ihrem Komfortanspruch ab.

Skimmer oder Überlaufrinne – Hauptsache, die Oberfläche ist sauber
Schmutzpartikel, die ins Wasser gelangen, sollen möglichst rasch wieder Ihr Becken verlassen. Dafür sorgt entweder ein Skimmer oder eine Überlaufrinne. Der Skimmer besitzt eine Ansaugöffnung, durch die – mit Hilfe der Schwimmbadpumpe – das Oberflächenwasser abgesaugt und in den Reinigungskreislauf geführt wird. Blätter, Haare und andere Schmutzpartikel werden so aus dem Badewasser entfernt. Die Oberflächenreinigung kann auch mittels einer Überlaufrinne geschehen. Eine solche ist in öffentlichen Bädern Standard. Sie führt rings um das gesamt Becken, und das Wasser „schwappt“ nach und nach in die Überlaufrinne und wird in einem Schwallwasserbehälter aufgefangen. Von dort wird es zur Filteranlage geführt, die es reinigt. Durch Düsen am Beckenboden gelangt das Wasser zurück in Ihr Becken.

Wasserdesinfektion – ohne geht’s nicht
Auch wenn Sie nur frisch geduscht in Ihren privaten Pool springen, werden Sie nicht verhindern können, dass auch „ungebetene Gäste“ wie Keime und Pilze mitbaden. Damit Sie dennoch jederzeit sorgenfrei schwimmen können, ist ein Wasserdesinfektionsmittel unbedingt erforderlich. Aus dem öffentlichen Bad kennen Sie Chlor, das auch in Ihrem privaten Bad zum Einsatz kommen kann. Darüber hinaus haben Sie die Wahl zwischen Wasserpflege mit Aktivsauerstoff, Brom oder Biguanide. Ihr Pool-Fachmann erklärt Ihnen – abgestimmt auf Ihre Anforderungen – welche Wasserpflegemittel für Sie in Frage kommen.

Mess- und Regeltechnik – Kontrolle ist besser
Damit Sie sich immer wohlfühlen und die Baustoffe Ihres privaten Pools nicht unnötig belastet werden, müssen die Wasserwerte stimmen. Sie können die Messung manuell vornehmen oder auf komfortable Produkte der Mess- und Regeltechnik zurückgreifen. Im Wesentlichen sind drei Werte zu kontrollieren. Der pH-Wert gibt an, wie sauer oder alkalisch das Wasser ist. Ist der pH-Wert zu hoch, kann er Reizungen von Haut und Augen hervorrufen. Ein zu niedriger pH-Wert kann dagegen die Metallteile, Fliesenfugen und andere Bauteile Ihrer Schwimmbadanlage angreifen. Lassen Sie sich von Ihrem Schwimmbadbauer beraten, welcher Wert für Ihr Schwimmbad richtig ist. Als Faustformel gilt: Optimal ist ein Wert zwischen 7,0 und 7,4. Darüber hinaus ist der Chlorwert oder der eines anderen Wasserpflegemittels zu bestimmen, um sicherzugehen, dass die Desinfektionswirkung in ausreichendem Maße gewährleistet ist. Dafür ist in der Regel eine Konzentration von 0,3 bis 0,6 mg/l freies Chlor notwendig. Auch hierzu berät Sie Ihr Schwimmbadbauer – in Bezug auf Ihr Becken – gerne. Die Redoxspannung ist der dritte Wert. Redox steht für Reduktion und Oxidation und beschreibt die chemische Wirkungsweise von Chlor. Chlor oxidiert (nimmt Elektronen auf), also verbindet sich mit Bakterien und Keimen und macht sie so unschädlich. Dabei wird es selbst reduziert. Vereinfacht gesagt gibt die Redoxspannung die Desinfektionskraft von gechlortem Wasser an. Diese sollte, sofern sich der pH-Wert im optimalen Bereich bewegt, bei rund 750 mV liegen. Genaue Auskunft erteilt Ihnen hierzu Ihr Pool-Fachmann.

Wärmetauscher – so gelangt die Wärme in Ihren privaten Pool
Ihr Wasser soll angenehm warm sein. Es gibt vielfältige Möglichkeiten, Wärme fürs Beckenwasser zu gewinnen. Dabei können Sie auf erneuerbare Energien oder fossile Brennstoffe setzen. Einen Überblick finden Sie im bsw-Energieguide. Unabhängig von Ihrer favorisierten Energiequelle muss die erzeugte Wärme auf das Beckenwasser übertragen werden. Das geschieht in der Regel mittels eines Wärmetauschers, in dem zwei Hydraulikkreise gegeneinander fließen. In dem einen fließt das warme Wasser, das von der Energiequelle kommt (z.B. von der Zentralheizung), in dem anderen das zu erwärmende Schwimmbadwasser. Unter Verwendung von Wärmeleitmaterialien werden beide Kreise so aneinander vorbeigeführt, dass sie Wärme austauschen. So wird Ihr Schwimmbadwasser auf angenehme Badetemperatur gebracht.

Pool-Reinigung – selber schrubben oder säubern lassen
Trotz Filteranlage und Wasserpflegemittel müssen Beckenwände und –boden von Zeit zu Zeit gereinigt werden. Das kann manuell geschehen. Der Schwimmbad- und Wellnessmarkt hält aber auch halb- und vollautomatische Lösungen bereit. Lassen Sie sich bei Ihrem Schwimmbadbauer die unterschiedlichen Reinigertypen vorführen und überlegen Sie, welches Produkt zu Ihrem Budget, Ihrem privaten Pool und Ihren Wünschen am besten passt.

Wasserattraktionen – Pool Technik, die Spaß macht:
Sie können Ihren privaten Pool gestalten, wie Sie möchten. Die Schwimmbad- und Wellnessindustrie hält eine Reihe von „Spaß- und Wohlfühlprodukten“ bereit, die Ihr Becken zu einer individuellen Wohlfühl- und Fitnessoase werden lassen. Lassen Sie sich bei Ihrem Pool-Fachmann inspirieren, und Sie erweitern Ihr Becken vielleicht um Gegenstromanlage, Schwalldusche, Massagedüsen oder Sprudelliege? Oder Sie weiten das Poolambiente auf die Gartengestaltung aus? Mit ansprechenden und wetterresistenten Möbeln und Gartendusche? Das Auge isst mit – fragen Sie zudem Ihren Poolbauer, wie das Thema Licht am stimmungsvollsten in Ihren privaten Pool aufgegriffen werden kann. Moderne LED-Technik und weitere Innovationen bringen Sie und Ihren privaten Pool zum Strahlen!

Das können Sie von uns erwarten….

Gute Beratung                   Faire Preise                Qualifizierte Umsetzung                      Wohlfühlergebnis

So bekommen Sie Ihr Schwimmbad „Sicher“ durch den Winter…

Leider geht auch jeder Sommer einmal zu Ende und im Herbst sind die Vorbereitungen für die richtige Überwinterung Ihres Schwimmbeckens zu treffen.

Um Ihren Außenpool sicher und ohne Schäden durch den Winter zu bekommen, gibt es zwei verschiedene Varianten. Entscheiden Sie sich dafür, Ihren Pool außer Betrieb zu nehmen, sollte dieser mit einem Winternetz abgedeckt werden. Dank der hochwertigen Schwimmbadtechnik kann der Aufwand auf ein Minimum reduziert werden und Ihr  Schwimmbecken bleibt auch im Winter befüllt.

Pool & Pooltechnik außer Betrieb nehmen

  • Zu Beginn die Lamellen mit einem geeigneten Lamellenreiniger säubern.
  • Die Wasserlinie mit einem spezifischen Randreiniger säubern.
  • Danach sollte das Schwimmbadwasser auf einen pH-Wert von 7,2 einreguliert werden. Gegebenenfalls Chemikalien (pH-Minus/pH-Plus) einsetzen.
  • Die Schwimmbadabdeckung am folgenden Tag einfahren. (Bitte beachten: Bei einem Becken mit einer Nische für die Schwimmbadabdeckung haben die Lamellen keinen Wasserkontakt mehr, da die Nische entleert wird. Daher muss insbesondere bei Solarlamellen das Becken später abgedeckt werden.)
  • Das Schwimmbad mit dem Bodensauger gründlich reinigen und sämtliche Laubreste und Verschmutzungen entfernen.
  • Das Wasserniveau soweit absenken, dass die unteren Einlaufdüsen noch mit Winterstopfen abgedichtet werden können
  • Die Pumpe der Gegenstromanlage entleeren und die Sicherung ausschalten. (Achtung: Ist die Pumpe in einem Schacht verbaut, muss gewährleistet sein, dass eine Tauchpumpe das Ansteigen des Wasserstandes verhindert.)
  • Bei einer Solaranlage die Absorber, Sammelrohre sowie Vor- und Rücklaufleitungen entleeren.
  • Falls vorhanden, den Wärmetauscher entleeren.
  • Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe ist laut Herstellervorschriften einzuwintern. Sie ist komplett wasserfrei zu machen und die Hauptsicherung ist auszuschalten. Zudem empfehlen wir eine passende Schutzabdeckung.
  • Die Skimmerleitungen, Nischenleitungen, Düsenleitungen mit einem Nasssauger entleeren und Winterstopfen einsetzen. (Achtung: Hier sind verschiedenen Größen verfügbar)
  • Die Zu- und Abläufe der Filteranlage schließen. Die Pumpe entleeren, Filterdeckel lösen und mit Hilfe der Entleerungsschraube den Filterkessel entleeren. Das 6-Wegeventil auf die Position „Geschlossen“ umstellen.
  • Falls vorhanden, die Wasserleitung der Niveauregler entleeren und Absperrhähne fest verschließen.
  • Wasserspiegel wieder anheben
  • Es ist ein spezielles Wintermittel dem Beckenwasser zuzugeben. Dieses Mittel verhindert Kalk- und Schmutzablagerungen und minimiert das Algenwachstum
  • Über das Schwimmbecken ein Winternetz spannen, um so das Hineinfallen von Gegenständen sowie Laub zu verhindern.

 

 

Pool & Pooltechnik auch im Winter in Betrieb lassen

  • Zu Beginn die Schwimmbadabdeckung je nach Verschmutzung mit einem spezifischen Lamellenreiniger säubern.
  • Die Wasserlinie mit einem Randreiniger reinigen.
  • Danach sollte das Schwimmbadwasser auf einen pH-Wert von 7,2 einreguliert werden. Gegebenenfalls Chemikalien (pH-Minus/pH-Plus) einsetzen. (Zu empfehlen ist der ganzjährige Einsatz von automatischen Dosieranlagen, um so immer die optimalen Wasserwerte zu erhalten.)
  • Das Schwimmbad mit dem Bodensauger gründlich reinigen und sämtliche Laubreste und Verschmutzungen entfernen.
  • In den Wintermonaten ist darauf zu achten, dass das Beckenwasser einen konstanten Chlorwert hat.
  • Die Pumpe der Gegenstromanlage entleeren und die Sicherung ausschalten. (Achtung: Ist die Pumpe in einem Schacht verbaut, muss gewährleistet sein, dass eine Tauchpumpe das Ansteigen des Wasserstandes verhindert. Die Funktion muss in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden.)
  • Nicht benötigte Geräte (Gegenstromanlage) über die Hauptsicherung ausschalten.
  • Um ein Einfrieren des Schwimmbadwassers zu verhindern, sollte der Filter in den Nachtstunden für min. 5-8 Stunden in Betrieb sein. (Bitte beachten Sie, dass die Temperaturen nachts deutlich unter den Tageswerten liegen können). Falls nötig, empfehlen wir einen 24 Stunden Dauerbetrieb.
  • Die Schwimmbadtechnik sollte über einen Außentemperaturfühler (Frostwächter), verfügen. Bei der eingestellten Temperatur darunter schaltet der Frostwächter dann die Filterpumpe regelmäßig ein, um ein Einfrieren des Wassers zu verhindern.
  • Die Technik sollte so aufgestellt und konzipiert sein, das bei Frostgefahr durch eine Heizung die Temperaturen im Plus Bereich sich befinden

Eine Beratung sollte vor solch einer Entscheidung immer in Betracht gezogen werden!

Das können Sie von uns erwarten….

Gute Beratung                   Faire Preise                Qualifizierte Umsetzung                      Wohlfühlergebnis

Tipps und Ratschläge

Brauche ich eine Baugenehmigung?


Allgemein sind innerhalb von Ortschaften private Schwimmbecken bis 100 m³ Beckeninhalt genehmigungsfrei. Außerhalb sind Schwimmbecken generell genehmigungspflichtig. Dies kann von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sein und ist jeweils beim zuständigen Bauamt zu erfragen. Besonders hohe Auflagen bzw. Ausschluss Kriterien können ein Wasserschutz- oder Naturschutzgebiet sein. Bei einer Grenzbebauung ist die Länge der Grenzbebauung entscheidend und zudem darf das Becken nicht aus dem Erdreich stehen. Ein Schwimmbad ist kein privilegiertes Gebäude. Sobald dies aus dem Boden heraussteht, müssen gewisse Abstandsflächen gemäß §6 der Bauordnung eingehalten werden. Grundsätzlich regelt dies der Bebauungsplan und sollte bei der zuständigen Behörde für Bauordnung angefragt werden. Es liegt in der Verantwortung der Bauherren dies zu erfragen bzw. genehmigen zu lassen.
(Diese Angabe ist unverbindlich und von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich)

Unterschied Becken mit Skimmer (Oberflächenabsauger) und Becken mit Überlaufrinnen?


Schwimmbecken mit einem Skimmer (Oberflächenabsauger) sind kostengünstiger in der Herstellung und kommen bei Privatbädern zum Einsatz. Becken mit Überlaufrinne sind im Öffentlichen Bereich vorgeschrieben und werden im hochwertigen Privatbereich dort genutzt, wo der Kunde einen hohen Wasserspiegel wünscht. Da im Öffentlichen Bereich ist die Zahl der Nutzer deutlich höher ist, wird durch die umlaufende Überlaufrinne gewährleistet das das abgebadete Wasser auf kürzestem Weg zur Wasseraufbereitungsanlage (Filteranlage) gelangt.

Müssen Schwimmbecken im Winter entleert werden?


Schwimmbecken dürfen aufgrund von drückendem Wasser (Grundwasser) oder Schichtenwasser nicht komplett entleert werden. Je nach geographischen Gegebenheiten kann es passieren, dass drückendes Wasser den Beckenkörper beschädigen kann. Entsprechend muss bei der Einwinterrung mit einer Absenkung des Wasserspiegels darauf geachtet werden, dass im Becken genügend Wasser ist, so dass die Gewichtskraft stets höher als die Auftriebskraft ist. Hier ist grundsätzlich der Rat des Fachhandels bzw. Architekten bzw. Statikers gefragt.

Wie kann ich mein Schwimmbecken im Winter befüllt lassen?


Wasser gefriert bei 0 Grad, hat jedoch bei 4 Grad die höchste Dichte. Bei Erreichen der Frostgrenze fallen die Wasserschichten mit 4 Grad aufgrund der höheren Dichte nach unten und das kältere Wasser, was jedoch eine höhere Dichte hat, steigt nach oben zur Wasseroberfläche. Dadurch kommt es im Wasserspiegelbereich zu Eisbildung. Wenn man diese natürliche Schichtung unterbricht, wird somit die Eisbildung vermieden. Dies kann z.B. durch das Einschalten einer Filterpumpe ab 3 Grad erfolgen, die anfänglich zyklisch und ab 0 Grad permanent läuft.

Ist eine Zwangszirkulation im Winter wirtschaftlich?


Die Zwangszirkulation durch eine Filterpumpe und die Wirtschaftlichkeit eine Eisbildung dadurch zu verhindern ist stark abhängig von den Außentemperaturen. Eine Filterpumpe hat im Schnitt eine Leistung von 0,4 bis 0,8 KW. Muss die Filterpumpe in kalten Wintern lange laufen, ist der Stromverbrauch entsprechend hoch und wahrscheinlich unwirtschaftlich. In milden Wintern spart man sich die Einwinterung auf klassische Art in dem man den Wasserspiegel absenkt und die Rohrleistungen entleert. Die Stromkosten und die Kosten für eine Einwinterung müssen gegenüber gestellt werden. Ein Becken das den Winter über normal betrieben wird hat den Vorteil, dass im Frühjahr eine Auswinterung bzw. eine Reinigung nicht anfällt. In der Regel ist das Wasser klar und aufbereitet und muss nur erwärmt werden.

Was muss man bei einer Entleerung des Beckens z.B. im Frühjahr beachten?


Wenn Schwimmbecken im Frühjahr zu Reinigungszwecken entleert werden, muss auf Grund- oder Schichtenwasser geachtet werden. Um zu kontrollieren wie hoch das Wasser im Erdreich steht, werden häufig Kontrollschächte neben dem Becken errichtet, die bis zur Bodenplatte gehen. Steht das Wasser nach längeren Regenfällen oder der Schneeschmelze zu hoch, kann drückendes Wasser den Beckenboden beschädigen. Die Gewichtskraft (Beckeninhalt) muss immer größer als die Auftriebskraft sein. Es kommt im Frühjahr immer wieder vor, dass Schwimmbecken komplett entleert werden, obwohl es zuvor längere Zeit geregnet hat und der Grundwasserspiegel sehr hoch ist.

Warum verändert sich bei Schwimmbecken unterhalb des Wasserspiegels die Farbe?


Dies kann viele unterschiedliche Gründe haben. Einmal können es Ablagerungen von Metallen oder Kalk sein. Folien- oder andere Beckentypen können im Laufe der Zeit ausbleichen und somit die Farbe bzw. die Farbpigmente verlieren.

Soll die Filteranlage tagsüber laufen, obwohl man Nachtstrom hat?


Grundsätzlich kann die Filteranlage auch nachts laufen und das Becken umwälzen, da auf günstigeren Nachtstrom zurückgegriffen wird. Hierbei ist jedoch zu bedenken, dass die Geräuschentwicklung der Filterpumpe störend sein kann. Bei der Erwärmung durch eine Wärmepumpe läuft diese definitiv in einem Zeitraum, in dem der COP Wert aufgrund der kälteren Nächte schlechter ist und die Vorteile des günstigeren Nachstroms wieder aufhebt. Eine Aufheizung mit einer Solarabsorberanlage funktioniert nur tagsüber, da die Sonne benötigt wird. Bei einer Schwimmbadabdeckung mit Solarlamellen in PVC kann es zu Schäden kommen, da bei Sonneneinstrahlung und fehlender Umwälzung am Tag, die Temperaturschichtung im Wasser direkt unter den Lamellen so hoch wird, dass die Erweichungstemperatur der PVC Lamellen erreicht werden kann und es zu plastischen Veränderungen kommen kann.

Was kann bei den unterschiedlichen Ablagerungen unternehmen?


Es ist zu prüfen, um welche Art einer Ablagerung es sich handelt. Diese können auf Kalkbasis sein, metallischen Ursprung haben oder auf Fettbasis. Bei Ablagerungen auf Kalkbasis muss man diese wieder in Lösung bringen (oftmals bekannt durch die Kaffeemaschine). Es geht mit einem Reiniger auf Säurebasis oder mit einer Absenkung des pH Wertes, wobei ein zu niedriger pH Wert über einen längeren Zeitraum vermieden werden sollte. Ablagerungen mit metalllischen Ursprungs kann man durch die Zugabe von entsprechenden Pflegemittel in das Beckenwasser lösen. Diese sammeln sich im Filterbett und werden später durch eine Rückspülung entfernt. Zudem gibt es andere Zusatzmittel die Metallablagerungen auf oxidieren und somit entfernen. Fettablagerungen im Luft- Wasserbereich lassen sich mit alkalischen Reiniger entfernen, wobei darauf zu achten ist, dass diese Reiniger nicht ins Wasser gelangen.

LED im Schwimmbad.


Dank der neuesten LED Technik hat sich in der Schwimmbadbranche die Beleuchtung eines Pools durchgreifend geändert. War bislang immer nur eine weiße Ausleuchtung möglich und der Stromverbrauch sehr hoch, sind nun farbige Aspekte zu überschaubaren Kosten alltäglich. Dies bringt dem Schwimmbadbauer ganz neue Möglichkeit hinsichtlich der Gestaltung einer privaten Wellnessanlage.
Die Abkürzung LED steht für “light-emitting-diode” oder vereinfacht gesagt handelt es sich um winzige Halbleiterelemente die Licht absondern, sobald Strom durchfließt. Die Lichtstärke hängt von der Qualität des Halbleiters ab und wird in Lumen pro Watt (lm/w) gemessen. Die beiden großen Vorteile von LED Beleuchtung sind die lange Lebensdauer und bis zu 60 % Energieeinsparung gegenüber der herkömmlichen Glühbirne. Die Auswahl an LED Beleuchtung ist inzwischen vielfältig bei zum Teil großen Preisunterschieden.

Poolabdeckungen

Wir bieten Poolabdeckungen für die unterschiedlichsten Anforderungen und beraten Sie mit unserer langjährigen Erfahrung kompetent und auf Ihre Bedürfnisse hin ausgerichtet.

Unsere Lösungen dienen sowohl der Wärmeisolierung, als auch der erhöhten Sicherheit und der Verringerung der Verschmutzung. Halt je nach Wunsch und Bedürfnissen unserer Kunden und stets auf Maß gefertigt. Hier arbeiten wir seit Jahren mit namhaften Herstellern zusammen und können so auch auf deren Erfahrung und Kompetenz zurückgreifen.

Lamellenabdeckung

Eine Lamellenabdeckung schließt und öffnet das Schwimmbecken unter Aufsicht vollautomatisch. Die Lamellen sind als Schwimmkörper ausgeführt und liegen direkt auf dem Wasser. Aufgrund des in der Regel guten Isolierwertes und einer Abdeckfläche von häufig fast 99 % stellt diese einen sehr guten Schutz gegen Auskühlung dar.

Die Schwimmbadabdeckung bietet nur einen bedingten Unfallschutz, da zusätzliche Maßnahmen und eine Unterstützung der Lamellen erforderlich ist, um die Sicherheit zu erhöhen. Die Schwimmbadabdeckung schützt das Becken nicht unbedingt vor Verschmutzung, da Blätter und Gegenstände nach dem Öffnen ins Wasser fallen können.

Wärmeerhaltung    komfortabel

Stangenabdeckung

Eine Stangenabdeckung schwimmt nicht direkt auf dem Wasser, sondern liegt auf dem Beckenrand auf. In Verbindung mit Abspanngurten und Leinen ist die Sicherheit erhöht.
Blätter die auf die Abdeckung fallen müssen nicht unbedingt ins Wasser gelangen, wenn man den Rollschutz entfernt.

Mit einer Stangenabdeckung kann man auch Becken abdecken, die nicht rechteckig sind, da die Bahnen nicht auf dem Wasser schwimmen. Jede Stangenabdeckung wird individuell nach Maß hergestellt. Der Wärmeverlust ist höher als bei einer Lamellenabdeckung da zwischen Wasseroberfläche und Abdeckung ein Hohlraum entsteht.

erhöhte Sicherheit   günstig

Lamellenschutzplane

Die Lamellenschutzplane für den Winter besteht aus einem geschweissten PVC-Netz welches über die bereits vorhandene Lamellenabdeckung gelegt wird. Sie kommt dann zum Einsatz, wenn das Becken im Winter nicht entleert wird.

Durch das Netz ist das Becken und die Lamellen vor UV-Strahlen geschützt. Auch Verunreinigungen werden einfach aufgefangen.

schützt   pflegt

Winterabdeckung

Für die Zeit, in der Ihr Pool nicht genutzt wird und die komplette Schwimmbadtechnik außer Betrieb genommen wird, empfehlen wir den Einsatz eines Winternetzes. Hierzu wird das Winternetz speziell auf die Maße Ihres Pools zugeschnitten und ist somit auch im Winter optisch ansprechbar.

Worauf kommt es bei einem Winternetz an?


Es muss zum einen möglichst lichtundurchlässig sein, um die Algenentstehung zu verhindern und gleichzeitig anfallendes Regenwasser durchlassen, um ein Durchhängen des Netzes zu verhindern.

lichtundurchlässig   optisch ansprechend

 

Das können Sie von uns erwarten….

Gute Beratung                   Faire Preise                Qualifizierte Umsetzung                      Wohlfühlergebnis

 

Fertigschwimmbecken

Tipps und Ratschläge

Vorteile eines Fertigschwimmbecken aus GfK

Ein Fertigschwimmbecken aus GfK (glasfaserverstärkter Kunststoff) ist in der Regel ein Schwimmbecken mit vielen Extras wie Treppe, Rolladenkante, Stehstufen usw. Es hat aufgrund der Herstellung normalerweise keine Fugen und kann im Gegensatz zu Folienbecken keine Falten bekommen. Je mehr Optionen ein Folienbecken haben soll, desto teurer wird jede einzelne Option, so dass irgendwann das Fertigschwimmbecken günstiger wird. Das Fertigschwimmbecken wird auf einer Negativform produziert. Es ist kein (großer) Mehrpreis in der Produktion, ob das Becken eine Treppe oder eine Rolladenkante hat, einzig der Formenbau ist entsprechend teurer. Die Oberfläche GfK ist sehr glatt und nimmt in der Regel nicht so viel Schmutz auf wie ein Folienbecken und ist somit sehr leicht zu reinigen. Das Becken wird Wetter unabhängig in der Fabrik hergestellt und kann somit auch noch im Winter bei Plusgraden geliefert und montiert werden, was ein entscheidender Vorteil gegenüber einem Folienbecken ist. Hinzu kommt noch die verhältnismäßig kurze Bauzeit.

Nachteile eines Fertigschwimmbeckens aus GfK

Das fertige Produkt kann nur so sein wie seine Ursprungsform. Man kann keine individuellen Wünsche wie Länge, Breite und Tiefe beeinflussen. Die meisten Hersteller haben eine größere Anzahl an Modellen in den unterschiedlichsten Formen, Maßen und Ausstattungen im Programm.

Was ist GfK für ein Material?

GfK steht für „Glasfaserverstärkter Kunststoff“. Glasfasern die mit einem speziellen Harz auf eine Negativform gespritzt werden.

Unterschiede in der Qualität?

Bei den Harzen gibt es große Unterschiede, die die Lebensdauer stark beeinflussen. Viele Becken werden heute aus Vinylesterharzen hergestellt.

Welchen Einfluss hat die Verarbeitung auf die Qualität und somit auf die Lebensdauer eines GfK Fertigschwimmbeckens?

Neben der richtigen Materialwahl ist der Herstellungsprozess und die Bedingungen, die diesen Prozess umgeben, entscheidend für die Qualität und die Lebensdauer. Die einzelnen Arbeitsschritte von einen Arbeitsgang zum Anderen dürfen nicht zu kurz, aber auch nicht zu lang sein, die Lufttemperatur und Luftfeuchtigkeit müssen genau eingehalten werden, weshalb sich klimatisierte Fertigungshallen empfehlen. 

 Wo ist der Vorteil eines ab Fabrik gefertigten Fertigschwimmbeckens?

Bei Fertigschwimmbecken werden auf einer Form die einzelnen Schichten aufgetragen. Bei Folienbecken sind die Fertigungskosten für eine Treppenanlage oder einen Rollladenschacht bzw. Haltestangen einzeln hergestellt teurer. Je mehr Optionen ein Folienbecken hat, je eher geht das Kostenverhältnis in Richtung Fertigschwimmbecken, da hier die meisten Optionen bereits enthalten sind. Zudem sind die Beckenwände glatt und bekommen keine Falten und haben keine Schweißnähte. Folienbecken können in der Regel nur gebaut werden, wenn die Lufttemperatur eine Verarbeitung zulässt. Fertigschwimmbecken werden teilweise schon mit fertiger Verrohrung auf den Baustellen angeliefert und sind somit Wetter unabhängiger. Außerdem hat man eine deutlich kürzere Bauzeit als bei anderen Becken, wenn man die Lieferzeiten nicht in Betracht zieht.

Wie hoch ist die max. zulässige Temperatur bei GfK Fertigschwimmbecken?

Je nach Hersteller für GfK Becken gibt es unterschiedliche max. zulässige Wassertemperaturen. Werden diese Temperaturen überschritten, kann es zu Schäden am Becken kommen. In Bezug auf Garantie und Gewährleistung ist dies zu jedem Hersteller unterschiedlich. Für Anwendungsfälle, bei denen höhere Beckentemperaturen gewünscht werden, muss ein anderes Material verwendet werden. Aus diesem Grund sind Whirlpools nicht aus GfK, da hier die Wassertemperaturen höher liegen. Häufig wird bei Whirlpools Acryl verwendet.

Einbauteile bei Fertigschwimmbecken.

Bei Fertigschwimmbecken können ohne weiteres hochwertige Einbauteile aus Kunststoff eingebaut werden, da diese in der Regel ab Werk montiert und eingesetzt werden. Die Flanschteile werden zudem häufig von hinten zusätzlich abgedichtet. Bei Folienbecken empfiehlt es sich die Einbauteile aus Bronze mit Edelstahl oder gleich aus Edelstahl zu nehmen. Eine Folie, die nach Jahren ausgetauscht werden muss, weil diese undicht geworden ist oder Beschädigungen hat, ist leichter bei massiven Einbauteilen zu tauschen. Werden die Schrauben der Flansche nach Jahren gelöst, passiert dies in der Regel bei Bronze oder Edelstahleinbauteilen ohne Probleme. Bei Kunststoffeinbauteilen können die Schrauben aus den Gewindegängen herausreißen, was wiederum häufig einen kompletten Austausch des Einbauteils zur Folge hat.

Welchen Einfluss hat die Wasseraufbereitung auf die Nutzung eines Fertigschwimmbeckens?

Fertigschwimmbecken werden aus GfK hergestellt und sind somit aus demselben Material wie Segelboote oder Yachten. Diese Boote fahren in Salzwasser. Somit ist der Einsatz bei einer Salzwasserelektrolyse unbedenklich. Lediglich auf die Einbauteile und die Konstruktion der Schwimmbadabdeckung muss gesondert geachtet werden, ob diese geeignet sind. Jedes Wasser ist grundsätzlich unterschiedlich, genau wie alle Mineralwasser unterschiedlich sind, da die Zusammensetzung jeweils anders ist. Als sehr einfaches Merkmal ist die Wasserhärte zu nennen. Hartes Schwimmbadwasser mit einem hohen Kalkanteil neigt schneller zu Kalkausfällung als weiches Wasser, insbesondere wenn dies erwärmt wird, da Kohlensäure bei der Erwärmung ausfällt und Kalk frei wird. Je nach Wasseraufbereitung und Wasserzusammensetzung können unterschiedliche Maßnahmen getroffen werden, um Ablagerungen zu unterbinden. Man spricht hier auch vom Gleichgewicht des Wassers oder der Balance des Wassers.

Wie kann ich die Oberfläche eines GfK Fertigschwimmbeckens reinigen?

Grundsätzlich lassen sich die Oberflächen von GfK Schwimmbecken sehr leicht reinigen. Lassen sich Ablagerungen auf Kalk zurückführen, so sind Reiniger auf Säurebasis gefragt. Bei Verunreinigungen aus Fett dagegen alkalische Reiniger. Im Fachhandel gibt es eine Reihe an speziellen Produkten für die Reinigung von GfK Oberflächen. Sehr verwitterte Oberfläche lassen sich z.B. nach Jahren mit einer Politur ähnlich der Autopolitur wieder aufarbeiten. Auch hier gibt es spezielle Mittel im Fachhandel.

Zusätzliche Dämmung von Fertigschwimmbecken?

Fertigschwimmbecken aus GFK müssen keine zusätzliche Dämmung erhalten, da das Produkt selbstregulierente Eigenschaften aufzeigt.

Bauzeit eines Fertigschwimmbeckens?

Die Bauzeit eines Fertigschwimmbeckens besteht zum einen aus der Lieferzeit und der Zeit die vergeht, von der Anlieferung am Bauplatz bis zur Fertigstellung der Anlage. In der Regel sind bei Fertigbecken Lieferzeiten von 8-12 Wochen als üblich anzusehen. Eine Woche vor Anlieferung wird häufig der Aushub und die Unterbau-Bodenarbeiten vorbereitet, so dass das angelieferte Schwimmbecken unmittelbar auf die Bodenplatte abgesetzt werden kann. Danach erfolgt die Be- und Hinterfüllung bzw. die Montage der Filtertechnik etc. Schwimmfertig kann somit das Becken nach ca. 2 – 3 Wochen nach der Auslieferung sein.    Da ein Schwimmbecken aus GfK in der Produktionshalle hergestellt wird, ist man hinsichtlich der Herstellung Wetter unabhängig. Lediglich auf der Baustelle muss dann noch das Wetter mitspielen, um eine reibungslose Montage zu gewährleisten. Bei kalten Temperaturen ist eine Montage von einem Folienbecken beispielsweise nicht möglich. Ein Fertigschwimmbecken hingegen kann jedoch auch im Winter montiert werden. Es darf allerdings kein Frost herrschen, da dann das Verkleben der PVC-Rohre nicht möglich ist.

Wasserqualität

Wie ist das mit dem Chlor

Wenn Sie mit der Chlorierung des frischen Wassers in Ihrem Pool anfangen, dann ist die Welt noch in Ordnung. Alles Chlor, das Sie in das Wasser geben, liegt als freies Chlor vor. Das Wasser ist klar und riecht fast nicht.  Bei der Reaktion des Chlor mit Schmutzstoffen, Organismen etc. entsteht ein Abfallprodukt. Dieses Produkt nennt man gebundene Chlor. Je höher der Anteil des gebundenen Chlors im Wasser wird, desto mehr fängt das Wasser an nach Chlor zu riechen und die Augen werden gereizt. Es wird dann angefangen zu reduzieren, weil ja augenscheinlich genug Chlor im Wasser ist. Die Schlussfolgerung: Das Wasser trübt sich ein und fängt an zu riechen!
Auch ein Test mit den Teststreifen bestätigt einen ausreichenden Chloranteil im Wasser. Wobei die Teststreifen immer den Gesamtchloranteil (also gebundenes Chlor und freies Chlor zusammen messen). Es kann also sein, dass die Teststreifen einen Chlorgehalt von 2 ppm messen.   

Eigentlich genug Chlor! Mein Wasser ist aber weiter trüb!

Was Sie nicht Wissen können, welchen Wert hat das gebundene Chlor. 
Wie hoch es ist, können Teststreifen nicht unterscheiden.
Der Anteil des gebundenen Chlors sollte nicht über 0,3 ppm liegen. Der Anteil des freien Chlors sollte zwischen 1,0 und 3,0 ppm liegen.

Wie kann ich gebundenes Chlor beseitigen?
Die Beseitigung des gebundenen Chlors passiert über eine Schockbehandlung.  Bei einer Schockbehandlung wird das gebundene Chlor „verbrannt“. „Man nennt dies aber auch Superoxidation“, müssen Sie nicht Wissen, also gleich wieder vergessen! Um diesen Vorgang zu Starten braucht man anorganisches Chlor.

Jetzt kann ich das gebundene Chlor ja nie messen, oder doch?
Man kann das gebundene Chlor nicht direkt messen, aber mit einem elektronischen Pooltester den Gesamtchlorgehalt (DPD3 Tabletten). Dann noch das freie Chlor  (DPD1 Tabletten) und wenn Sie jetzt vom Gesamtchlorgehalt den Wert des freien Chlors abziehen, erhalten Sie den Wert des gebundenen Chlors.

Was tun bei Algenwachstum im Pool?

Als erstes bürste ich gründlich den Algenbelag von den Beckenwänden ab und sauge den ganzen Dreck so gut wie möglich weg.

Danach führe ich eine Rückspülung durch und fülle ggf. wieder Frischwasser auf.

Ich gebe 1 Filterclean Tab pro 15m³ in den Skimmer bei laufender Pumpe und lasse diese 12 Std. durchlaufen, damit sich der Sandfilter reinigt.

Anschließend mache ich eine Stoßchlorung mit Chloryte Granulat (anorganisches Chlor), 150g pro 10m³. Das Granulat streue ich bei laufender Pumpe einfach verteilt in mein Wasser.

Die Pumpe lasse ich wieder durchlaufen, idealerweise 24 Std.

Dann messe ich meinen Chlorgehalt, der bei mind. 1,5 sein sollte.

Wenn mein Becken jetzt sauber und klar ist, kann ich zur Vorbeugung Desalgin 100ml/10m³ in mein Becken geben, damit sich keine neuen Algen mehr bilden können.

Erst wenn mein Chlorgehalt wieder bei 0,5 liegt gebe ich eine Dauerchlortablette in meinen Skimmer.

Was ist freies Chlor, gesamt verfügbares Chlor und Cyanursäure?

Als freies Chlor bezeichnet man im Allgemeinen den Anteil an hypochloriger Säure (HOCl) im Wasser, der durch die Zugabe von Chlor, egal ob flüssig, gasförmig, in Tablettenform oder per Elektrolyse entsteht. Die hypochlorige Säure stellt das eigentliche Desinfektionsmittel im Wasser dar. Von entscheidender Bedeutung für die Desinfektion des Schwimmbadwassers ist also, wie viel HOCl aus dem zugegebenen Chlor überhaupt entstehen kann.

Abhängigkeiten von zugegebenem Chlor zu freiem Chlor.
– pH Wert
Wesentlicher Faktor, wieviel hypochloriger Säure (HOCI) aus dem zugegebenen Chlor entstehen kann, ist u.a. der pH Wert. Bei einem pH Wert von 6.5 entstehen etwa 85% HOCl, die restlichen 15% bilden Hypochlorit (OCl), die kaum Desinfektionsleistung besitzt. Bei einem pH-Wert von 7.0 entstehen etwa 74% HOCl, bei 7.5 nur noch etwa 50% HOCl und bei einem pH Wert von 8.0 entstehen bereits nur noch weniger als 20% HOCl (das was im allgemeinen als freies Chlor bezeichnet wird). Dieses Dissoziationsgleichgewicht zw. HOCl und OCl ist reversibel. D.H ändert man den pH Wert eines Wassers in dem sich bereits HOCl/OCl befindet, erhöht oder reduziert sich auch der Anteil HOCl im Wasser.

– Cyanursäure
Die langsam löslichen Chlortabletten und Granulate bestehen aus DiChlor- oder Tri-Chlorisocyanuraten. In diesen Produkten, die als organisches Chlor bezeichnet werden, ist Cyanursäure enthalten die als „Stabilisator“ wirkt. Dies bedeutet, dass sich dem Poolwasser zugegebenes Chlor in großen Teilen an vorhandene Cyanursäure bindet und somit vorerst nicht zur Bildung von aktivem Chlor zur Verfügung steht. Es ist vollständig „inaktiv“, da es vorerst eine anderweitige chemische Verbindung eingegangen ist. Es bildet sich ein Hydrolysegleichgewicht, an Cyanursäure „gebundenem Chlor“ und aktivem Chlor. Die Gesamtmenge an Chlor in Cynaursäurehaltigem Poolwasser ist ein DPD3 Test, dies Ergebnis bezeichnet man als „gesamt verfügbares Chlor“, DPD1 Test ist dann „freies Chlor“.
Bereits ein Gehalt von 10mg/l Cyanursäure im Wasser bindet etwa 35-40% des zugegebenen Chlors an sich und nur noch 60-65% der zugegebenen Menge stehen zur Bildung von freiem Chlor zur Verfügung. 20mg/l Cyanursäure binden etwa 40-45% und ab einem Cyanursäuregehalt von über 50mg/l werden etwa 55-60% des Chlors an die Cyanursäure gebunden. Noch höhere Cyanursäure-Werte beeinflussen das Ergebnis kaum noch.

In Kombination mit einem zu hohen pH-Wert ergeben sich dadurch teilweise wesentlich zu niedrige Werte an tatsächlich aktiv wirkendem Chlor im Schwimmbadwasser.
Ein Beispiel: Gibt man eine Menge von 1.0 mg/l Chlor ins Poolwasser das 50 mg/l Cyanursäure enthält und beispielsweise einen pH-Wert von 7.4 aufweist, werden in diesem Wasser etwa 55-60% der zugegebenen Menge an die Cyanursäure gebunden und aus den restlichen 40-45% (0.4 – 0.45 mg/l) entstehen durch den erhöhten pH-Wert nur noch etwa 55-60% hypochloriger Säure (HOCI) „freies Chlor“. Der tatsächliche Anteil an freiem bzw. aktiv wirkendem Chlor liegt also nur bei etwa 0.25mg/l.

DPD1 Messung warum der Test unter diesen Voraussetzungen irreführende Ergebnisse liefert-
Wenn man mit einem üblichen Tablettentester oder Photometer das „freie Chlor“ mittels DPD1 bestimmen will, reagiert der DPD1 Indikator im ersten Moment nur auf die vorhandene hypochlorige Säure (HOCl) und das Hypochlorit (OCl). Die Verfärbung der Probeflüssigkeit resultiert dabei aus  der Oxidation des Indikators durch die HOCl. Die HOCl wird dabei im Probenwasser vollständig verbraucht. Durch das Hydrolysegleichgewicht zwischen dem an Cyanursäure gebundenem Chlor  und der jetzt verbrauchten HOCl gibt die Cyanursäure das restliche, an das gebundene Chlor frei   und es entsteht in der Probenkammer neue hypochlorige Säure, die den DPD Indikator weiter verfärbt. Weiter puffert die DPD1 Tablette die Probelösung auf einen pH-Wert zw. 6.2 und 6.5, auch hierdurch entsteht mehr HOCl als das tatsächlich im Beckenwasser aus obigem Beispiel mit pH 7.4 der Fall ist. Der DPD Test wird also nahezu die zu erwartenden 1.0mg/l freis Chlor anzeigen, faktisch sind im Poolwasser nicht mehr als 0.2 bis 0.25mg/l HOCl enthalten und Wirken.

Bei einem Cyanursäure-freiem Wasser, welches einen erhöhten pH-Wert aufweist, wird der DPD1 Test (wir erinnern uns, die Probelösung wird auf pH 6.2 – 6.5 gepuffert) ein etwas höheres Ergebnis an freiem Chlor (HOCl) liefern, als im Becken effektiv zur Desinfektion vorliegt.

Tipp: Verwenden Sie zur Messung einen elektronischen Pooltester, machen Sie den DPD1 Test, so erhalten Sie den Wert des freien Chlors, danach den DPD3 Test hieraus erfahren Sie das gesamte Chlor, wenn Sie nun die Differenz aus diesen beiden Werten ziehen, erhalten Sie den Wert des gebundenen Chlors, dieser sollte sich zwischen 0,1-0,3 liegen.

PH-Wert und Carbonathärte

Bei der Wasserhärte unterscheidet man zwischen der Gesamthärte und der Carbonathärte. Für den Pool ist hauptsächlich die Carbonathärte interessant. Für beide Messwerte gibt es im Aquaristikbereich Titrationstests (Tropfentests) bzw. die Carbonathärte (auch KH, Alkalinität, temporäre Härte oder TAC genannt) können auch schon einfache Photometer messen. Die Carbonathärte dient als „Puffer“ für den pH-Wert. Eine hohe Karbonathärte erfordert also eine große Menge an Stellmittel um den pH-Wert in die eine oder andere Richtung zu bewegen, eine sehr niedrige Karbonathärte erfordert nur eine sehr geringe Menge an Stellmittel um eine Änderung des pH-Wertes zu erreichen. Die typischen Dosierangaben von pH-Hebern oder Senkern beziehen sich auf eine durchschnittlich angenommene Carbonathärte von 15°KH (~270 ppm) und die tatsächliche benötigten Mengen können somit bei jedem Becken stark variieren.

Die Carbonathärte wird im Schwimmbad mit jeder pH- (minus) Dosierung reduziert und sinkt innerhalb weniger Wochen bis auf einen Wert von 0, sollte das Schwimmbad nicht regelmäßig mit ausreichend Frischwasser mit mittlerer bis hoher Carbonathärte versorgt werden (durch Rückspülen und entsprechendes Nachfüllen) oder die Carbonathärte auf andere Weise angehoben werden. Zum anheben der Carbonathärte eignet sich reines Natriumhydrogencarbonat, das der Hauptbestandteil in gängigen Alkalinitätshebern ist, z.B. Alka plus.

Notwendige Dosiermenge: 30g / m³ Natriumhydrogencarbonat erhöhen die Carbonathärte um 1°kH (17.8 ppm).

Warum die Carbonathärte im Poolwasser beachtet werden muss:

  1. Instabiler pH Wert.

Bei einer zu niedrigen Carbonathärte wird der pH-Wert instabil. Bereits kleinste Mengen pH-Minus oder auch größere Mengen Regenwasser können im schlechtesten Fall zu einem Säuresturz (schlagartiges absinken des pH-Wertes bis in einen sehr niedrigen Bereich) führen. Auch andere Einflüsse wie die reine Benutzung des Becken selbst, kann zu deutlichen Schwankungen im pH-Wert führen die bei Dosieranlagen in übermäßigen Dosierungen resultieren können.

Es empfiehlt sich, den Wert konstant zu halten und regelmäßig zu messen. Eine hohe Carbonathärte im Pool erhöht die Wahrscheinlichkeit von Kalkausfällungen im Schwimmbecken. Der Wert hat zudem direkten Einfluss auf den pH-Wert des Beckens.

Je höher die Carbonathärte, desto höher wird die benötigte Menge von pH Korrekturmitteln um den pH-Wert zu korrigieren. Es empfiehlt sich daher, sowohl die Carbonathärte, als auch den pH-Wert konstant zu halten. Dies ist durch Zugabe eines Härtestabilisators möglich.

  1. Beeinflussung der pH/Redox/Chlor-Elektroden bei dauerhaft zu niedriger Carbonathärte.
     Durch das Diaphragma der Elektroden findet ein definierter Austausch an H3O+ Ionen zw. dem Schwimmbadwasser und dem Gel-Elektrolyt im Inneren der Sonde statt. Bei zu niedriger Carbonathärte ist dieser Austausch gestört und H3O+ Ionen können in die Sonde eintreten. Dies führt u.U. zu einer Polarisation der Referenzelektrode und somit zu einer Verschiebung des Messwertes.

    3. Messwertabweichungen zwischen PhenolRed Indikator und pH Elektroden.
                                                                                                                                                                               Bei wesentlich zu geringer Carbonathärte neigt der normale Phenol-Red Indikator dazu einen fehlerhaften pH-Wert zu erfassen. Daraus können Messwertabweichungen im Bereich von 0.2 – 0.5 pH Einheiten zwischen einem Sondenmesswert und dem PhenolRed Indikator resultieren. Eine funktionsfähige und korrekt kalibrierte pH-Elektrode wird hier immer den zuverlässigeren Messwert liefern!

Welche verschiedenen Arten von Chlor gibt es?

Der Einsatz von Chlor ist in Bezug auf die Reinigungs- und Desinfektionsleistung eines Pools sehr beliebt. Deshalb werden Sie für Ihren eigenen Pool früher oder später ein chlorhaltiges Mittel kaufen müssen und sollten sich deshalb bewusst sein, dass Chlor nicht gleich Chlor ist. Welche verschiedenen Arten von Chlor es gibt, wo die Unterschiede liegen und welche Bedeutung diese für die Reinigung Ihres Poolwassers haben, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Bei der Verwendung von Chlor müssen verschiedene Arten unterschieden werden. Die wichtigsten Arten einmal im Überblick:

Arten von Chlor

Merkmale

gebundenes Chlor

Bindung des Chlors an Fremdstoffe

freies Chlor

HOCl-Säure, welche für die desinfizierende Wirkung im Pool sorgt

totales Chlor

Freies + gebundenes Chlor

stabilisiertes Chlor

Chlor + Cyanursäure (beugt Zerfall von Chlor durch UV-Strahlung vor)

nicht stabilisiertes Chlor

Chlor ohne Cyanursäure

Damit Sie den Unterschied zwischen den verschiedenen Arten des Chlors besser verstehen, erläutern wir diese im Folgenden genauer.

Gebundenes Chlor hat Fremdstoffe, wie beispielsweise Bakterien gebunden und ist dadurch in seiner desinfizierenden Wirkung eingeschränkt. Somit kann man gebundenes Chlor auch als verbrauchtes Chlor bezeichnen, da dieses bereits eine Bindung eingegangen ist. Ein hoher Gehalt an gebundenem Chlor kann zur Rötung und Reizung der Augen führen und sollte deshalb unbedingt vermieden werden. Optimalerweise liegt der Gehalt an gebundenem Chlor bei unter 0,2 ppm bzw. zwischen 1,0 und 2,0 mg/l.

 

Merke: Ein unangenehmer Geruch kann durch einen zu hohen Anteil an gebundenem Chlor zustande kommen. In diesem Fall ist es sinnvoll eine Schock-Chlorierung, also eine hohe Zugabe von freiem Chlor durchzuführen. Ziel ist dabei eine 10-fach höhere Konzentration von freiem Chlor, sodass die gebundenen Chlormoleküle in ihre einzelnen Bestandteile zerfallen. Es empfiehlt sich diesen Vorgang einmal wöchentlich oder nach starker Benutzung (Poolpartys, Regenwasser etc.) durchzuführen.

Freies Chlor beschreibt die HOCl-Säure im Poolwasser, welche eine desinfizierende Wirkung hat. Durch einen hohen Anteil an freiem Chlor bleibt der Pool sauber, klar und frei von Bakterien, Viren und Pilzen. Für eine bestmögliche desinfizierende Wirkung sollte der Anteil an freiem Chlor bei circa 0,5 – 1,0 mg/l liegen.

Totales Chlor beschreibt die Summe aus gebundenem und freiem Chlor. Der Wert des totalen Chlors kann schnell und einfach mithilfe eines Teststreifens bestimmt werden. Mithilfe des Streifens kann außerdem der Gehalt an freiem Chlor ermittelt und der Anteil an gebundenem Chlor mittels Subtraktion berechnet werden. Basierend auf dem Gehalt für freies und gebundenes Chlor sollte der Gesamtgehalt bei circa 3,0 mg/l liegen.

Stabilisiertes Chlor bezeichnet Chlor, welchem Cyanursäure hinzugesetzt wird. Die Zugabe dieser Säure beugt dem Zerfall des Chlors durch die UV-Strahlung der Sonne vor und verhindert somit eine Aufspaltung der Chlormoleküle. Durch die Zugabe von Cyanursäure bleibt das Chlor länger im Pool erhalten, sodass die desinfizierende Wirkung des Chlors länger anhalten kann. Außerdem wird dadurch weniger Chlor benötigt und es können Kosten eingespart werden.

Nicht stabilisiertes Chlor enthält keine Cyanursäure, sodass es im Poolwasser schnell von der UV-Strahlung zersetzt wird. Besonders vorteilhaft ist dies, wenn Sie eine Schock-Chlorierung durchführen wollen und eine schnelle Verfügbarkeit des Chlors gewünscht ist. Eine Verwendung von nicht stabilisiertem Chlor kann außerdem in Innenpools stattfinden, da hier keine Zersetzung des Chlors durch UV-Strahlen stattfindet.

Merke: Bei der Verwendung einer Salzelektrolyse-Anlage im Pool benötigen
Sie keine zusätzliche Cyanursäure. Durch die Anlage wird automatisch Chlor zugefügt,
sodass die desinfizierende Wirkung des Poolwassers auch ohne weitere Zusätze
gegeben ist.

Welche Folgen kann ein zu niedriger bzw. zu hoher Chlorgehalt im Poolwasser haben?

Der Chlorgehalt des Poolwassers sollte weder zu niedrig noch zu hoch sein. Bei einem zu niedrigen Chlorgehalt ist die desinfizierende Wirkung des Chlors nicht ausreichend gegeben, sodass es zu einem vermehrten Wachstum von Algen, Bakterien und anderen Mikroorganismen kommen kann. Diese können auf Dauer die Gesundheit der Badenden beeinträchtigen.

Ein zu hoher Chlorgehalt wirkt sich ebenfalls negativ auf die Gesundheit aus, da durch diesen die Augen und Haut gerötet bzw. gereizt werden können. Zusätzlich kann es zu Atemproblemen und Übelkeit kommen. Für Ihren Pool ist ein zu hoher Chlorgehalt insofern schädlich, als dass er die Materialien (beispielsweise die Poolfolie) angreifen und zerstören kann.

Merke: Der Chlorgehalt des Poolwassers kann gesenkt werden, indem Sie für
mehrere Tage kein weiteres Chlor hinzufügen, spezielle Neutralisationslösungen
verwenden oder bei Bedarf den Pool neu befüllen.

Die häufigsten Fragen unserer Kunden im Sommer

Der Sommer verwöhnt uns mit idealem Pool- und Badewetter. Es sind diese Sommer, in denen die Anschaffung des Pools erst so richtig genutzt werden kann. Die Abkühlung direkt vor dem Haus, die Poolparty mit Familie und Freunden und die lauen Sommerabende am Pool lassen den Sommer erst zum Sommer werden.

Durch die hohen Temperaturen gibt es für die Poolpflege einiges zu beachten.                           Gerade Poolneulinge sind im Umgang noch nicht so vertraut. Darum haben wir hier die 5 gängigsten Fragen, die wir von unseren Poolkunden gestellt bekommen, zusammengefasst.

Warum verliere ich so viel Wasser im Pool?

Grundsätzlich: Eine Verdunstung des Wassers ist ein wesentlicher Bestandteil des Wasserkreislaufs, auch wenn es im Pool vielleicht etwas lästig sein kann. Je Größer die Oberfläche ist und je schneller die über der Wasserfläche sich bildende Dampfschicht durch den Wind weggeführt wird, desto mehr Wasser kann verdunsten.

Im schlechtesten Fall können pro m² Wasseroberfläche 12 Liter pro Tag verdunsten. Für unsere in Österreich herrschenden klimatischen Verhältnisse liegt laut unserer Erfahrung die durchschnittliche Wasserverdunstung bei ca. 6 Liter pro m² Wasseroberfläche und Tag. Leider kann ein genauer Wert nur sehr schwer ermittelt werden, da folgende Faktoren den Wasserverlust das Verdunsten des Poolwassers beeinflussen:

  • Lage des Pools bzw. der Windangriffsfläche

  • Windgeschwindigkeit und -menge: Je mehr Wind über die Wasseroberfläche braust, desto mehr verdunstet

  • Abdeckung des Pools mit Überdachung usw.

  • Stunden der direkten Sonnenbestrahlung

  • Außen- bzw. Lufttemperatur: umso höher umso mehr Verdunstung

  • Je höher die Differenz zwischen Luft und Wassertemperatur, je höher die Verdunstung

  • Laufzeit der Filterpumpe

  • Becken-Hydraulik (Skimmer oder Überlauf)

  • Luftdruck

  • Luftfeuchtigkeit bzw. Feuchtigkeitsverhältnisse der Atmosphäre, diese beeinfluss den Sättigungsdampfdruck und somit auch die Wasseraufnahme der Luft

Zusätzlich zu diesen Literangaben muss auch noch berücksichtigt werden, dass Wasser beim Baden verspritzt wird, die Badegäste viel Wasser mit hinaus nehmen (daher sind auch die Handtücher beim Abtrocknen sehr nass) und auch Wasser beim wöchentlichen Rückspülen verloren geht.

Mit einer Abdeckung des Pools kann man die Wasserverdunstung im Pool minimieren.

Warum kann ich meinen Chlorwert nicht halten?

Unter dem Einfluss von Wärme und UV-Strahlen wir der Zerfall von Chlor begünstigt.                           Das Chlor wird zu schnell verbraucht und es ist keine ausreichende Desinfektion mehr im Poolwasser vorhanden. Der Chlorstabilisator Schützt im Badewasser das freie, wirksame Chlor gegen allzu raschen Abbau, vor allem bei intensiver Sonneneinstrahlung.                                            Der Stabilisator ist langsam, jedoch Rückstand frei löslich. 

Das freie Chlor ist mit herkömmlichen Methoden (Teststreifen, Tabletten uvm.) kaum messbar, weil sich das Chlor rasch verflüchtigt. Will man das Chlor genau messen, muss der Chlorstabilisator verwendet werden. Um einen zu hohen Gehalt an Stabilisator zu vermeiden, sollten Sie mindestens einmal pro Woche eine Rückspülung durchführen, und dabei ca. 3% des Beckenwassers gegen Frischwasser austauschen.

Trotz passender Werte habe ich Algen im Pool?

Algen sind pflanzliche Mikroorganismen. Die Gründe für Algenbefall sind vielfältig: Witterungsschwankungen, Sporen, die mit dem Staub in der Luft ins Wasser kommen oder starke Sonneneinwirkung. Algen vermehren sich rasch und überziehen Beckenwände, Treppen und Böden mit einem glitschigen Film. Spätestens jetzt muss dem Algenwachstum Einhalt geboten werden, da sich ansonsten innerhalb weniger Tage das Wasser total verfärben kann. Des Weiteren bilden Algen einen idealen Nährboden für Bakterien und Krankheitserreger.                                                                                                                 Algenbildung verhindert man durch Algazide.                                                                                   Diese wirken vorbeugend und funktionieren nur, wenn auch die richtige Menge an Algazid im Wasser ist. Sollte das Beckenwasser allerdings einmal umgekippt sein (grünes Wasser mit rutschigen, grünlichen, bräunlichen oder schwarzen Belegen), dann ist eine schnelle Bekämpfung mit Algazid zu spät.

Leichter Algenbefall:

  • pH-Wert messen und auf 7,0 – 7,4 einstellen

  • Algazid nach Dosierangabe auf der Verpackung verwenden. Das Algazid erhalten Sie bei uns

  • Filterpumpe mindestens 24 Stunden laufen lassen

Starker Algenbefall:

  • pH-Wert messen und auf 7,0 – 7,4 einstellen

  • Stoßchlorung durchführen

  • Filterpumpe mindestens 24 Stunden laufen lassen

  • Algazid zur Prophylaxe anwenden

Verwenden Sie zur Algenbekämpfung keine Kupfersalze wie z.B. Kupfersulfat. Diese Mittel sind zwar sehr effektiv aber hochgiftig. Sie können Verfärbungen der Haare hervorrufen. Auch eine Blaufärbung wird beobachtet und bei gemeinsamer Verwendung mit Chlor kann es zu grünschwarzen Ablagerungen an den Beckenwänden kommen.

Wir helfen Ihnen gerne!

Pflege Ihres Schwimmbeckens

Tagesablauf: 

  • 6-Wege-Ventil auf Filterposition
  • Skimmerleitung 100% offen
  • Bodenablaufleitung 25-50% offen
  • Rücklaufventil  (wenn vorhanden) 100% offen
  • Saugeranschlussleitung (wenn vorhanden) geschlossen
  • Pumpenschalter auf „Automatik“ (Zeit einstellen)

Benutzen des Bodensaugers:

  • Schließen Sie ein Ende des schwimmenden Saugschlauchs an der Bodensaugbürste an.
  • Setzen Sie die Saugbürste mit der Teleskopstange inS Becken.
  • Tauchen Sie den Schlauch schrittweise ins Wasser, damit die darin enthaltene Luft vollständig entweicht.
  • Schließen Sie nun das andere Ende des Saugschlauchs an den Sauganschluss an (wenn nicht vorhanden, dann mit entsprechendem Deckel an den Skimmer).
  • 6-Wege-Ventil auf Filterposition.
  • Saugeranschlussleitung 100% offen.
  • Skimmerleitung geschlossen (wenn Sauger an den Skimmer angeschlossen ist, dann 100% offen).
  • Bodenablaufleitung geschlossen.
  • Rücklaufventil (wenn vorhanden) 100% offen.

Wenn Sie mit der Reinigung beginnen, prüfen Sie die Kraft der Einlaufdüsen. Sollten die Strömungen zu gering sein, muss der Vorfilter der Pumpe und der Sandfilter gereinigt werden.                      Reinigen Sie den Beckenboden.

Reinigung der Filteranlage:

  • Schalten sie die Pumpe aus.
  • Stellen Sie das 6-Wege-Ventil auf Position „geschlossen“.
  • Schließen Sie Skimmer, Bodenablauf und Saugeranschluss.
  • Öffnen Sie den Vorfilter der Pumpe.
  • Reinigen Sie den Laubkorb.
  • Setzen Sie den Korb wieder ein und schließen Sie den Vorfilter.
  • Stellen Sie das 6-Wege-Ventil auf Position „Rückspülen“.
  • Öffnen Sie Skimmer, Bodenablauf und Saugeranschluss.
  • Schalten Sie die Pumpe manuell ein, lassen Sie sie ca. 2 Minuten laufen.
  • Schalten Sie die Pumpe wieder aus.
  • Stellen Sie das 6-Wege-Ventil auf „Nachspülen“.
  • Schalten Sie die Pumpe manuell ein, lassen Sie sie ca. 30 Sekunden laufen.
  • Schalten Sie die Pumpe aus.
  • Stellen Sie das 6-Wege-Ventil wieder auf Position „Filtern“.

Falls erforderlich, setzen Sie den Reinigungsvorgang des Beckens (mit dem Bodensauger) weiter fort. Auf jeden Fall sollte eine Rückspülung nach dem Absaugen und einmal wöchentlich vorgenommen werden.

 

WENN IHR 6-WEGE-VENTIL NOCH 2 WEITERE POSITIONEN BESITZT:

  1. Position „Zirkulation“: erlaubt Ihnen, den Wasserkreislauf aufrecht zu erhalten, aber den Filter zu umgehen (z.B. bei Schockbehandlungen oder wenn der Filter gewechselt werden soll, ohne dass Wasser aus dem Kreislauf ausfließen kann).

 

  1. Position „Kanalisation“ bzw. „Entleeren“ bzw. „Waste“: in dieser Position können Sie das Becken vollständig entleeren, wobei die Skimmerleitung und der Saugeranschluss geschlossen und der Bodenablauf zu 100% geöffnet sein muss.




LEEREN SIE DAS BECKEN NIEMALS BEI STARKEM REGEN

LASSEN SIE IHR BECKEN NIEMALS LÄNGERE ZEIT MIT WENIGER ALS DER GEWOHNTEN WASSERMENGE (2/3 DES SKIMMERS UNTER WASSER)

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UV-Geräte:
Wasser-Desinfektion mit Licht, für Pool & Whirlpool

Bei der Behandlung mit UV-Lampen strömt das gesamte Wasser im Pool ständig durch das Desinfektionssystem und wird dort der Strahlung der UV-Lampen ausgesetzt. Die erforderliche Chlormenge für die Entkeimung/ Desinfektion kann durch die Nutzung der UV-Geräte erheblich reduziert werden.
Das Ergebnis: Weicheres und angenehmeres Wasser, reduzierter Chemie-Einsatz.

Wie funktioniert Wasser-Desinfektion mit UV-Licht?
Die UV-C-Behandlung funktioniert auf zwei Weisen:

  1. Die UV-C-Lampen emittieren kurzwellige ultraviolette Strahlung (253,7 nm), die Bakterien, Viren und andere Organismen neutralisiert und ihre Vermehrung unterbindet. Dies funktioniert sogar, wenn die Organismen gegen andere Desinfektionsmethoden resistent geworden sind.

  2. UV-C initiiert Photo-Oxidations-Reaktionen, die Chloramine zerstören, ohne weitere Chemikalien hinzuzufügen. Chloramine sind für den unangenehmen Geruch in Schwimmbädern und die Reizung der Schleimhäute im Nasen- und Rachenraum verantwortlich. 

Welche Vorteile bietet eine Desinfektion mit UV-C?
Durch den Einsatz von UV-C-Geräten können Sie die benötigte Menge an Chlor und anderen Wasserpflegemitteln deutlich reduzieren.
Das macht diese Desinfektions-Methode besonders interessant für Asthmatiker, Allergiker und Menschen, die Probleme mit Hautreizungen und geröteten Augen haben. 

Zudem ist diese Art der Wasseraufbereitung natürlich deutlich umweltverträglicher.

UV-Entkeimung: Mühelose Pool-Wasserpflege mit geringen KostenPool_UV_Entkeimung_Blog

Jeden Tag wird das Poolwasser belastet, wodurch es ohne die richtige Pflege schon nach kurzer Zeit trüb wird und „kippt“. Mit den gängigen Poolpflege-Methoden sind langjährige Poolbesitzer bestens vertraut, mit der praktischen Ergänzung der UV-Entkeimung jedoch weniger.


Grund-Voraussetzungen der Wasserpflege                                                                                        

Der erste und wichtigste Schritt einer optimalen Poolpflege ist die Einstellung des pH-Wertes. Dieser sollte mindestens einmal in der Woche geprüft und eingestellt werden. Die Messung erfolgt mittels Tabletten oder Teststreifen. Sofern die Ergebnisse unter oder über dem Idealwert zwischen 7,0 und 7,2 liegen, muss der pH-Wert mit speziellem Granulat angehoben bzw. gesenkt werden. Wenn dieser Schritt missachtet wird, kann keine optimale Wirkung der weiteren Wasserpflege-Produkte stattfinden, wodurch das Wasser nicht ausreichend desinfiziert wird. Die gängigste Methode zur Poolpflege ist mit Chlor. Daneben kann das Schwimmbecken ebenso mit Aktivsauerstoff aufbereitet werden, wobei Granulat auf Basis von Aktivsauerstoff zum Einsatz kommt. Dieses sorgt für eine zuverlässige Desinfektion und verhindert das Algenwachstum.

Nicht jeder Poolbesitzer findet Zeit für die alltägliche Wasserpflege. Zudem sind die Kosten für all die benötigten Wasserpflege-Produkte nicht außer Acht zu lassen, insbesondere bei großen Schwimmbecken. Aus diesen Gründen wurden UV-Entkeimungsgeräte entwickelt.

Wozu dient die UV-Entkeimung?

Das Prinzip der Entkeimung durch UV-Strahlung wird für viele Zwecke eingesetzt, ebenso zur Wasseraufbereitung. Mit einem UV-Entkeimungsgerät kann die Zugabe von Wasserpflege-Produkten und Desinfektionsmitteln deutlich reduziert werden. Es sorgt auf effiziente und umweltfreundliche Weise für sauberes und klares Wasser im Schwimmbecken. Daneben werden die sogenannten Chloramine reduziert, welche hauptverantwortlich für den typischen Schwimmbadgeruch sind.

Vorteile von Pool UV-Lampen

  • Kontrolle über Bakterien, Viren und Algen-Bildung

  • Pool-Wasserdesinfektion

  • Reduziert den Bedarf an Wasserpflegemitteln um ca. 80 %

  • Hemmt die Entstehung vom typischen Schwimmbadgeruch

  • Verhindert Augen- und Hautreizungen

  • Abbau von gebundenem Chlor durch UV-Licht

  • Umweltfreundlich

  • Einfacher Anschluss und leichte Wartung

Montage von UV-Entkeimungsgeräten

Das Gerät wird in die Düsenleitung integriert und kann sowohl senkrecht, als auch waagerecht montiert werden. Es ist ratsam, das UV-Entkeimungsgerät zusammen mit der Sandfilteranlage über eine gemeinsame Zeitschaltuhr laufen zu lassen. So wird sichergestellt, dass die Lampe nur dann leuchtet, wenn ein Wasserdurchfluss vorhanden ist.

Für den Anschluss wird entsprechendes Verrohrungsmaterial benötigt. Achten Sie darauf, dass genügend Platz zur Verfügung steht, um die UV-Röhre zum Wechseln und Reinigen herausziehen zu können. Die Lebensdauer einer Röhre beträgt etwa 9.000 Stunden (2 Jahre). Nach dieser Zeit sollte sie ausgetauscht werden, da andernfalls die Desinfektionswirkung deutlich nachlässt.

Anschluss-Beispiel eines UV-Entkeimungsgerätes


Bekommen alle GFK-Pools Osmose und wie verhält es sich mit den Temperaturen?

Diese Frage stellen uns Kunden nahezu täglich. Viele Kunden ziehen einen GFK-Pool einem PP-Pool vor, weil GFK-Pools, die in Formen hergestellt werden, weiche Rundungen, elegante Formen, schöne Oberflächenfarben und meist interessante Sitz- und Relaxflächen bieten.

Der Polypropylenpool hingegen ist durch seine Bauweise aus glatten Polypropylenplatten eher puristisch in der Anmutung. Die Treppenstufen sind nicht schmeichelnd abgerundet, eingebaute Sitzbänke lassen sich nicht so elegant in den Beckenkörper integrieren, die Beckenwände bieten keine Absätze für kleinere Badegäste. Aber PP erkrankt halt nicht an Osmose. Polypropylen ist ein homogener Kunststoff, gegossen als Platten, die zu einem Swimmingpool verschweißt werden.

Natürlich gibt es auch bei PP-Becken große Qualitätsunterschiede: Einfache oder doppelte Schweißnähte, die Materialstärke, von welchem Hersteller ist das Rohmaterial, CNC- oder handgeschweißte Nähte, wie viele Verstärkungsrippen geben Stabilität, verfügt das Becken über integrierte Stahlarmierungen … wer ein billiges PP-Becken erwirbt, wird auch an diesem Material nicht lange Freude haben.

Aber zurück zur Frage, was es eigentlich mit der gefürchteten Osmose bei GFK-Schwimmbecken auf sich hat.
Osmose (griechisch osmos = Eindringen) wird in der Literatur der Biologie grob vereinfacht als natürliches Phänomen zwischen zwei wässerigen Lösungen erklärt. Bei bestimmten Membran Beschaffenheiten können auch gasförmige Stoffe durch Osmose übertreten. Ein einfaches Beispiel für Osmose ist die Aufnahme von Wasser durch die Zellmembranen von Dörrobst.

Im Zusammenhang mit GFK-Pools ist Osmose allerdings gefürchtet. Noch vor einigen Jahren nahm man an, dass Wasser von der Außenseite der Becken entlang der Glasfasern der verarbeiteten Matten ins Innere der Laminatschichten eindringen konnte und sich bis an die Beckeninnenseite vorarbeitete, wo es Blasen verursachte.
Mittlerweile ist aber viel in der GFK-Technologie passiert und man hat festgestellt, dass sich Osmose durch Luftbläschen im Laminat bildet, die während der Produktion der Laminatschicht entstehen. In diesen Bläschen können sich Säuren bilden, die sich osmotisch verhalten, d. h. sie sind bestrebt, sich mit Wasser zu verdünnen und ziehen Wasser durch Diffussion an. Dieser Prozess schreitet immer weiter voran, die Blase im Laminatinneren vergrößert sich, bis sie schließlich auch an der Außenseite sichtbar wird.

Nun stellte sich noch die Frage, wie es sein kann, dass überhaupt Wasser in die Laminate eindringen kann. Darauf haben die im Poolbau verwendeten Harze, die Stärke der Gelcoatschicht und die Wassertemperaturen im Pool großen Einfluss.

Seit diese Prozesse um die Entstehung der Osmose im GFK nun bekannt sind, konnten die GFK-Beckenhersteller reagieren und ihre Herstellungsverfahren sowie die verwendeten Harze anpassen, damit Osmoseschäden ausgeschlossen werden können.

Hersteller hochwertiger GFK-Pools wie z. B. U4 PPP haben wir es entlocken können einen Einblick in ihre Produktion zu bekommen und konnten uns so in die Geheimnisse der Herstellungen einweihen lassen. Die Pools werden in klimatisierten Hallen unter immer gleichen Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsbedingungen produziert und teilweise die Becken noch zusätzlich getempert. 

Tempern bedeutet:
„Bei diesem Vorgang kommt der fertige Pool in ein Wärmekammer, in der die Laminate    unter konstanten Bedingungen langsam aushärten können und durch die hohen Temperaturen jegliche Sauerstoffeinschlüsse aus dem Material entweichen können. Das Tempern erhöht anschließend die Wärmestabilität des fertigen Polyesterbeckens und verhindert unschöne Oberflächenveränderungen wie Schrumpfungen durch Volumenveränderungen. Nur ein getempertes GFK-Becken ist somit auch bei Wassertemperaturen über 30°C stabil gegen Schäden durch Erwärmung, was sowohl die Beckenoberfläche als auch die Festigkeit des Laminates betrifft.“

Auch die Verwendung von hochwertigen Harzen, die eine extrem hohe Hydrolysebeständigkeit (Wasserundurchlässigkeit) aufweisen und ebenfalls höhere Wassertemperaturen als 24/25°C standhalten sind wichtige Elemente eines guten GFK-Fertigbecken.                                                                                                                                                                 

Aus diesen Harzen können GFK-Becken hergestellt werden:                                                            

Orthophthalsäureharzen: diese sogenannten Kaltwasserbecken sollten nur bis zu einer Wassertemperatur von ca. 28 °C betrieben werden. Orthophthalsäureharze finden immer noch Ihre Verwendung im Bau von GFK-Fertigbecken, dies war der Harz der Anfangszeiten.                                                                                     

Isophthalharze bzw. Neopentylglykol-Isophthalsäureharze sowie Vinylesterharze: Diese Harze weisen aufgrund ihrer Materialeigenschaften eine höhere Temperaturstabilität auf. Ein Materialtest im 60°C heißen Wasserbad von Vinylesterharzen konnte bei einem Prüfinstitut nach 3.000 Stunden ergebnislos abgebrochen werden, da sich keinerlei verschlechternde Veränderungen des Laminates ergeben haben. Aus Vinylesterharzen werden überwiegend die heutigen GFK-Fertigbecken hergestellt. Diese Harze sind extrem chemikalienresistent und vertragen auch Wassertemperaturen weit über 30°C. Der Hersteller U4 PPP (unser Lieferant) lässt seine Laminate 5.000 Stunden im 70°C heißen Wasserdampf, der wesentlich aggressiver ist als heißes Wasser, testen. Dieser Test entspricht einer Alterung von ca. 30 Jahren und wird von der AXA-Versicherung verlangt, die die Garantie gegen Osmoseschäden bei U4 PPP versichert. Die Becken werden aus Neopentylglykol-Isophthalsäureharzen hergestellt, die bis 60°C Wassertemperatur beständig sind und sehr vielen Chemikalien, sowie einer Reihe von Lösungsmitteln Stand halten, die garantierte dauerhafte Erwärmung liegt dennoch bei      GFK-Fertigbecken bei 28°C lt. Angaben aller Hersteller.

Einige gehen noch einen Schritt weiter:
Durch eine feine Lage Keramik innerhalb der Laminatschichten wird die Festigkeit des Beckenkörpers bei den Produktionsserien um ein Vielfaches erhöht und die  Hydrolyse-beständigkeit extrem verbessert. Natürlich hat diese Qualität ihren Preis, allerdings erwirbt man mit diesen Becken ein Produkt der absoluten Spitzenklasse, für das die Hersteller Garantien bis zu 30 Jahren gewähren.     -Aber überlegen Sie selbst, Was wenn der Hersteller nicht mehr ist?-

Die Herstellernamen von GFK-Fertigbecken, die aus einfachen Standardharzen hergestellt werden, die ihre Becken nicht tempern oder deren Produktionen in romantischen Scheunen untergebracht sind, dürften und möchten wir in keiner Weise  in Umlauf bringen. Nur so viel sei gesagt, man erkennt Sie alleine schon an den sehr günstigen Preisen oder dem Herkunftsland.                                                                                                     

Neben den verbauten Harzen spielt auch die Gelcoatschicht eine weitere wichtige Rolle. Diese Schicht schützt das Laminat zusätzlich vor dem Beckenwasser und den Wasserpflege-Produkten. Besteht das Gelcoat aus nur einer Schicht und ist dünner als 0,5 mm, ist Vorsicht geboten. Aus gutem Grund machen viele Hersteller von BILLIG GFK-Fertigbecken hierzu lieber keine Angaben.

Allerdings werden GFK-Fertigbecken von Menschen hergestellt und es kann durch eine Verkettung von unglücklichen Zusammenhängen in extrem seltenen Fällen zu einem Osmosebläschen kommen. Aber kein Problem: Qualitativ hochwertige GFK-Fertigbecken sind im Material so stark, dass sie angeschliffen und repariert werden können. Bei den dünnen BILLIG GFK-Becken ist oft leider nichts mehr zu machen.

Weil wir nur das Verkaufen wo wir auch dahinter stehen können, unterziehen wir  jede Produktneuheit, jedes Zubehör oder auch Beckenhersteller unseren eigenen Prüfungen. Erst wenn wir überzeugt sind, erfolgt die Aufnahme in unserem Sortiment.                                                     

Wie heißt das schöne Sprichwort: „Weniger ist oft mehr“                                                       

Tipp: Auch eine aufgespritzte Purschaum-Dämmung verrät Ihnen nichts über die Materialstärke und Festigkeit, wir verkaufen solche nämlich nicht.

Preisbeispiel: GFK-Becken für € 3.000,00 inkl. Frachtkosten gibt es. Wenn Frachtkosten schon für einen individuell hergestellten Pool zwischen € 1.500,00 und € 2.000,00 liegen, kann hier doch etwas nicht stimmen! Oder???

Einer der Fragen welche Sie dem Händler immer stellen sollten… Aus welchen Harzen die Becken bestehen bzw. ob diese getempert werden. Händler die hierauf keine Antwort haben, werden mit Sicherheit auch bei Schäden sprachlos sein. Internet-Shops ohne Musterpool-Ausstellung oder Katalog-Verkäufer sollten Sie vor dem Kauf gut unter die Lupe nehmen.

Die Erinnerung an schlechte Qualität währt länger, als die kurze Freude am niedrigen Preis.

Gegenstromanlage und Turbinenschwimmanlagen

Vorteile und Nachteile

Die Gegenstromanlage ist im Vergleich zum größtmöglichen Pool natürlich wesentlich günstiger in der Anschaffung. 

Auch wenn die Anschaffungskosten zum nächstgrößeren Pool nicht sonderlich steigen, fallen hierfür auch Folgekosten wie mehr Poolchemie oder eine größere Poolabdeckung an. 

Daher empfiehlt sich immer eine leistungsstarke Pool Gegenstromanlage zu installieren. Warum das so ist und welche Vorteile diese noch hat, erfahren Sie im nachfolgenden Beitrag.

Endlos schwimmen, auch in kleinen Pools

Wenn man von einem eigenen Pool träumt, dann ist dieser auch entsprechend groß mit allen erdenklichen Extras. Schließlich handelt es sich hierbei ja um einen Traum.

Die Realität sieht meistens etwas anders aus, denn da muss der Pool schließlich an die örtlichen Gegebenheiten angepasst werden. Wenn dann das Grundstück nicht genügend Fläche zum Schwimmen hergibt, dann muss man es so hinnehmen oder lassen. 

Wer aber dennoch nicht auf endloses Schwimmen verzichten möchte, dem empfehlen wir in der Planungsphase die Montage einer Pool Gegenstromanlage zu berücksichtigen. Diese saugt das Wasser an und pumpt es zentriert auf eine Düse, wieder in den Pool. Gegen diesen Strom schwimmt man dann, je nach Leistung und körperlicher Verfassung, bis vielleicht zur Erschöpfung. 

Welche Vorteile, aber auch welche Nachteile die Gegenschwimmanlagen noch haben, sehen Sie in dieser Übersicht.

Vorteile

endloses Schwimmen
gelenkschonender Sport
ort- und zeitunabhängiges Trainieren 


Nachteile

je nach Modell, ist ein nachträglicher Einbau nicht mehr möglich
teilweise ist ein Starkstromanschluss notwendig
Gegenstromanlagen für Sportschwimmer sind sehr teuer 

Besonders der letzte Punkt, dass Gegenstromanlagen für Sportschwimmer sehr teuer sind, schreckt viele Poolneulinge ab. Dabei haben diese meist geringe Anforderungen an die Leistung. Für ambitionierte Schwimmer sind nämlich schon 40-50 m³/h vollkommen ausreichend. 



Gegenstromanlagen zum Einhängen

Vorteile 

Einer der wichtigsten Einhänge-Gegenstromanlage Vorteile ist, dass diese für Becken geeignet sind, bei denen der Einbau einer Einbau-Gegenstromanlage nicht möglich ist. Die Montage ist einfach und schnell durchgeführt. Bei einigen Ausführungen ist ein Standfuß enthalten, damit auch die Montage bei freistehenden Becken möglich ist.                                      

Gegenstromanlagen zum Einhängen können jederzeit aus dem Becken entnommen werden, somit ist eine sichere Überwinterung bei ordnungsgemäßer Lagerung möglich.

Eine Gegenstromanlage ist nicht nur für die sportlichen Bewegungen wie das Schwimmen geeignet. Vielmehr kann man Gegenstromanlagen bei geringerer Regulierung auch als Massagestation nutzen.

Nachteile

Die Gegenstromanlagen zum Einhängen sind meist relativ groß und nehmen dem Becken einen kleinen Teil des Platzes. Grund dafür ist, dass die Düse der Anlage und der Motor in einem Block verarbeitet sind und der Teil mit der Jet-Düse in das Becken hinein ragt.

Durch die Größe der Anlage kann diese Art Gegenstromanlage wuchtig wirken und einen Teil der Beckenoptik beeinträchtigen.

Eine Poolabdeckung ist mit einer Einhänge Gegenstromanlage oft nur bedingt möglich, da die Anlage beim Abdecken des Pools ein Hindernis darstellen kann.                                        

Gegenstromanlagen zum Einbauen

Vorteile
Der Einbau in die Schwimmbeckenwand ist die Anlage kaum sichtbar und nimmt dem Pool keine Schwimmfläche.

Die Gegenstromanlage kann neben der Schwimmoption als Massagestation dienen. Der Druck des Strahls etwas regulieren und schon kann ich mich massieren lassen.                              

Nachteile
Ein Nachrüsten einer Einbau – Gegenstromanlage in ein bestehenden Pool ist entweder nur mit erhöhtem Aufwand oder gar nicht möglich. Dies richtet sich nach den örtlichen Gegebenheiten. Der Wasserstand muss abgesenkt und ein Ausschnitt in die Beckenwand erfolgen. Sollte das Becken hinter der gewünschten Position mit Magerbeton verfüllt sein, muss der Bereich in dem die Anlage eingebaut werden soll, freigestemmt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass das Becken nicht beschädigt wird.

Für den Motor muss – egal ob für einen Neubau oder einer Nachrüstung, direkt hinter dem Becken ein Technikschacht erstellt werden. Dieser muss eine ausreichende Größe haben und absolut Wasserdicht sein, damit die Pumpe keine Feuchtigkeit zieht und die Lebensdauer nicht beeinträchtigt wird. Manche Anlagen kann ich auch direkt neben meiner Technik aufstellen.

HydroStar – machen Sie MEER aus Ihrem Pool…

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Eintauchen. Schwimmen. HydroStar.

Ausgezeichnetes Schwimmvergnügen

HydroStar ist einzigartig auf dem Markt der Gegenstromanlagen. Die patentierte Technologie hat bereits zahlreiche renommierte Auszeichnungen erhalten, darunter den Golden Wave Award, den German Brand Award und den Plus X Award. Der große Erfolg von HydroStar hat seinen Grund: Wir vertreiben die Anlage ausschließlich über ausgewählte Fachhändler, mit denen wir eng zusammenarbeiten. So sind wir immer nah an unseren Kunden und wissen genau, welche Ansprüche sie an eine Gegenstromanlage stellen.

HydroStar erzeugt eine angenehme, kraftvolle Strömung, die den Körper gleichmäßig umfließt. Deshalb eignet sich das System sowohl perfekt für Wellness-Anwendungen als auch für ein ausdauerndes, anspruchsvolles Schwimmtraining. Jetzt kostenlos testen!

Vorteile:

optimales Schwimmtraining

naturnahe Gegenströmung


kein Spritzwasser


leicht nachrüstbar


energieeffizienter Betrieb


geräusch- & vibrationsarm

Naturnahes Schwimmgefühl mit der Turbinenschwimmanlage HydroStar

  • Die Gegenstromanlage von BINDER gibt es in verschiedenen Leistungsstufen

  • Trainingsprogramme ganz einfach per App erstellen

  • Breite, weiche Strömung: ideal  für ausdauerndes Schwimmen oder erholsame Wassergymnastik 

  • Turbinen erzeugen kein unangenehmes Spritzwasser

  • Platzsparende, schnelle und einfache Montage (auch zum Nachrüsten)

  • Qualität Made in Germany 

Man muss kein Genie in Physik sein um zu spüren, wie leicht man sich im Wasser fühlen kann.                                                                                                                                                       Der Auftrieb sorgt dafür, dass Gelenke entlastet werden und Bewegung leichter fällt. Zugleich muss aktiv gegen den Wasserdruck angearbeitet werden – so werden die Muskeln sanft und doch effektiv trainiert. Deswegen ist Schwimmen auch für Menschen mit Gelenkerkrankungen oder Übergewicht grundsätzlich gut geeignet.                                                           Schwimmen kräftigt nicht nur eine Vielzahl von Muskeln, sondern ist auch förderlich für das Herz-Kreislauf-System. US-Forscher haben herausgefunden, dass regelmäßiges moderates Schwimmen leicht erhöhten Blutdruck senken kann.                                                                          In Studien führte es bereits nach drei Monaten zu einer Senkung des arteriellen Blutdruckes um rund 10 mmHg. Je nach Schwimmstil und individuellem Tempo verbraucht Schwimmen pro Stunde 300 bis 500 kcal.


Bildergebnis für binder hydrostar Links: punktuelle Belastungen bei herkömmlichen Gegenstromanlagen
Rechts: breite und gleichmäßige Ober- und Unterströmung dank der Turbinentechnologie.


Phosphat im Poolwasser, was nun?

 

Die Meinungen rund um Phosphat im Poolwasser und wie richtig damit umgegangen werden sollte, gehen im Internet auseinander. Sind Phosphate nun ein Problem? Und was ist zu tun?

In Fachgeschäften hört man häufig, dass Phosphat ein Nährstoff für Algen ist und das Algenwachstum beschleunigt. Nur durch das Entfernen der Nahrungsgrundlage – des Phosphats – sei das Wachstum zu kontrollieren.

Die Sache ist aber doch folgende: Mit der Poolchemie (dazu gehören unter anderem Chlor, anderes Desinfektionsmittel und Algizide) bekämpfen Sie die Algen bereits effizient. Für Algen ist ein Pool mit der stimmenden Chemie und regelmäßiger Pflege absolut kein Ort, an dem sie überleben können. Die Menge an Nährstoffen spielt da überhaupt keine Rolle.

Phosphat selbst ist komplett ungefährlich und nicht giftig. Über verschiedene Prozesse ist es sogar Teil des Stoffwechsels und in menschlichen Knochen enthalten. Die Poolverkäufer setzen hingegen auf Variante Phosphatentferner. Mit der Chemikalie wird das Phosphat aus dem Poolwasser entfernt.

Auch der Ansatz scheint zunächst logisch. Die Nährstoffe der Algen werden dem Pool entzogen. Aber am Ende bleibt die entscheidende Frage: Warum?

Die übliche regelmäßige Poolpflege mit Chlor (oder einem anderen Desinfektionsmittel) sowie Algaziden hindern das Algenwachstum bereits wirksam. Auch damit bleibt der Pool frei von Algen, das Wasser glasklar und das Baden im Pool ist garantiert nicht gesundheitsschädlich.

Warum also mehr Zeit, Kosten und Nerven riskieren für eine Lösung, die ein Problem lösen will, das gar keines ist. Und die gesundheitliche Risiken bei der Variante Phosphatentferner sind nicht einmal ausgeschlossen (dazu später mehr).

Die kurze Antwort: Richtig handeln bei Phosphat im Poolwasser

Führen Sie die Poolpflege wie gewohnt fort. Kontrollieren Sie die Wasserqualität regelmäßig und fügen nach Bedarf Desinfektionsmittel (wie z.B. Chlortabletten) und Algazide hinzu. Bei einer zu schlechten Wasserqualität führen Sie eine Stoßchlorung durch.

Was sind Phosphate?

Phosphate sind chemische Verbindungen, die aus Phosphor, Sauerstoff und teilweise Wasserstoff sowie anderen Chemikalien bestehen. Der Hauptbestandteil – Phosphor (P) – ist ein nicht-metallisches, natürlich vorkommendes Element.

Phosphate sind weder gefährlich noch giftig. Phosphate sind sogar ein wichtiger Teil des menschlichen Energiestoffwechsels. Zusammen mit Calcium verbindet sich das Poolphat zu Calciumapatit, einem Grundbestandteil für die Knochenbildung.

Phosphate werden als Waschmittel, Düngemittel und Lebensmittelzusatzstoffe eingesetzt.

Die Geschichte der Phosphate

Die ersten Waschmittel wurden der Legende nach im elften Jahrhundert auf der Basis von Pflanzenölen hergestellt. Bis ins 20. Jahrhundert gab es kaum eine Änderung. Auf dem Bau wurden Phosphate bereits länger eingesetzt, da sie gut für die Entfernung von Kalkablagerungen geeignet sind.

Die Seifen- und Reinigungsindustrie machte sich die Phosphate zu nutze. Kurz darauf wurden sie in industriellen und häuslichen Reinigungsprodukten eingesetzt. 1933 führte dann Procter & Gamble das erste synthetische Waschmittel ein. Bei stark verschmutzter Kleidung versagte dieses Waschmittel jedoch. P&G regierte und vermarktete das Reinigungsmittel als Produkt für empfindliche Stoffe und Babykleidung.

In in ihrem nächsten Experiment war Procter & Gamble 1946 erfolgreicher. Spätestens 1949 war die Produktion des neuen synthetischen Waschmittels der alten Seife bei weitem überlegen. Das Waschmittel erleichterte die Wäsche enorm. Es folgte ein Boom der Waschmittelindustrie.

Schnell verbreiteten sich die Phosphate und wurden schon bald in Geschirrspülmitteln und Haushaltsreiniger eingesetzt. Dann setzten die Probleme ein. Für mehr als 20 Jahre hat sich niemand so recht darüber Gedanken gemacht, was mit den ganzen Phosphaten eigentlich geschieht und welche Auswirkungen das Phosphat auf die Umwelt haben könnte.

In den 40er-, 50er- und 60er-Jahren hat sich niemand das Potential und die Langzeitfolgen der Nutzung von Phosphaten abgesehen. Zu dieser Zeit waren die Verfahren zur Abwasserbehandlung noch lange nicht so weit entwickelt wie heute und filterten nur einen geringen Teil des Phosphats aus dem Abwasser heraus.

Nun, spannen wie Sie nicht weiter auf die Folter. Was ist denn nun schlimm an Phosphaten im Wasser?

Darum sind Phosphate in Gewässer ein Problem

Phosphat ist ungiftig, ungefährlich und ein Grundbestandteil von der menschlichen und pflanzlichen Ernährung. Hier liegt das Problem. Phosphat ist das ideale Futter für Algen. Nur ein Kilogramm Phosphat kann 1,4 Tonnen Algen produzieren.

Jedes bisschen Phosphat, das von Klärwerken in Seen, Flüsse und Bäche gepumpt werden, vergrößert die Algenblüte. Das Problem, das zuerst Ende der 1960er-Jahre auftrat und weltweit zu Tausenden Seen und Flüsse betraf, ist noch heute ein wichtiges Thema.

Wie kommt es eigentlich dazu, dass Algen ganze Gewässer verunreinigen?

Ökosysteme sind ein Gleichgewicht. Die Balance von Beute- und Raubtiere, von Vegetation und Pflanzenfresser, und von Niederschlägen und Pflanzenwachstum ist empfindlich. Die Ökosysteme sind vor allem angewiesen auf das Vorhandensein der Grundelemente: Nahrung, Wasser und Sauerstoff.

Die Fische, Pflanzen und alle anderen Arten von Lebewesen und Organismen, die Unterwasser leben, sind vom Sauerstoff im Wasser abhängig. Für Algen gilt dies ebenso. Algen verbrauchen den Sauerstoff des Wassers. Je mehr Algen im Wasser sind, desto geringer ist der Sauerstoffgehalt. Folglich ist weniger Sauerstoff für die anderen Wesen vorhanden.

Ohne den Sauerstoff beginnen die Organismen zu sterben. Die Algen speichern das Phosphat in ihren Zellen. Sterben auch Sie, sinken sie zum Boden des Gewässers und geben langsam das Phosphat wieder an das Wasser ab. Dieses Phosphat ist dann ein zusätzlicher Nährstoff für die anderen Algen und dient letztlich als Brandbeschleuniger in einem schon lodernden Feuer.

Der Zyklus aus extremem Wachstum, dem Absterben von Organismen und der Anreicherung des Wassers mit Nährstoffen wird als Eutrophierung bezeichnet. In Europa ist die Phosphat-Verschmutzung nicht mehr auf ihrem höchsten Stand, aber noch immer zu hoch.

Die Verschmutzung eines Gewässer durch Algen hat direkte Auswirkungen auf die Natur. Um das Gewässer lebende Tiere sind auf die Wasserquelle angewiesen. Fällt diese binnen kurzer Zeit weg, sind womöglich ganze Arten vom Aussterben bedroht.

Mit Algen belastetes Wasser als Trinkwasser zu nutzen, ist verhältnismäßig aufwendig. Die Filtration wird schwieriger und teurer, Wasserleitungen verstopfen regelmäßig und müssen gereinigt werden, die Rohre korrodieren nach kürzerer Zeit und das Wasser muss lange aufbereitet werden (ansonsten kann es Geschmacks- und Geruchsprobleme geben). Das alles erhöht den Aufwand und produziert Kosten, die Versorger an ihre Kunden abgeben.

Die Maßnahmen gegen Phosphate im Wasser

Noch bis heute hinterlassen die Phosphate ihre Spuren (unter anderem sind Phosphate die Auslöser der Blaualgenblüten an der Ostsee). Als Reaktion auf die negativen Umweltfolgen der Phosphate wurde deren Einsatz in den letzten Jahrzehnten erheblich eingeschränkt.

In Waschmitteln sind die Stoffe inzwischen verboten. In Geschirrspülmitteln werden Tripolyphosphate weiterhin eingesetzt. Der Gehalt dieser Chemikalie pro Tab ist in der EG beschränkt und wird regelmäßig heruntergeschraubt. Grund dafür ist, dass mittlerweile phosphatfreie Spültabs erhältlich sind. Laut Stiftung Warentest können diese mit phosphathaltigen Geschirrspültabs mithalten.

2010 haben einige Bundesstaaten in den USA die Verwendung von Phosphaten in Geschirrspülmitteln verboten. Die Hersteller reagierten schnell und stiegen landesweit auf die phosphatfreien Lösungen um. Wirtschaftlich hätten die zwei verschiedenen Lieferketten für Geschirrspültabs mit Phosphat und solche ohne Phosphat keinen Sinn ergeben.

Die Algen und die Phosphate, die deren Wachstum massiv beschleunigen, sind in natürlichen Gewässern ein riesiges Problem – sogar bis zum heutigen Tag. Dies alles war eine große Herleitung, um auf die Problematik mit Ihrem Pool zu kommen und schließlich auch zu dem Grund, warum Sie sich keine Sorgen machen müssen.

Und was ist mit meinem Swimming Pool?

Phosphate sind der ideale Nährboden und Wachstumsbeschleuniger von Algen, deren Verbreitung bedroht unsere natürlichen Gewässer und Trinkwasserquellen.

Glücklicherweise ist Ihr Pool keines von beidem.

Keine Sorge. Selbst beim Entleeren Ihres Poolwasser, das Phosphate enthält, lösen Sie nicht die nächste Umweltkatastrophe aus. Die paar Tausend Liter phosphathaltiges Wasser sind in einem städtischen Wassersystem vernachlässigbar.

Das Algenwachstum wird vielleicht begünstigt durch Phosphate. Ihre Pool Chemie und insbesondere das Chlor oder die anderen Arten von Desinfektionsmitteln, machen das Poolwasser aber bereits unbewohnbar für Algen.

Eine zusätzliche Hinzugabe von Algaziden (insbesondere, wenn Sie erhöhte Phosphatwerte haben) senkt die Wahrscheinlichkeit, dass sich Algen in Ihrem Pool ansiedeln, auf nahezu Null ab.

Poolverkäufer bewerben Phosphatentferner als absolutes Must-have, um Algenkolonien zu vermeiden. Tatsächlich werden Algen bereits durch das Chlor und die Algazide abgetötet und wirksam beim Wachstum gehindert. Warum also auf noch ein Mittel setzen, wenn die anderen doch schon wirken?

Viel mehr kosten Phosphatentferner Geld, Zeit und haben zwei weitere erhebliche Nachteile, die nahelegen, dass auch Sie lieber auf Phosphatentferner verzichten sollten.

Phosphatentferner können giftig sein

Bei der Frage nach Phosphat im Poolwasser schwingt immer die Sorge um die Umwelt mit.
Wenn wir aber über die Umwelt reden, sollten genauso die Phosphatentferner im Fokus stehen.

Einige Phosphatentferner enthalten den Wirkstoff Lanthan. Das Weichmetall steht im Verdacht giftig zu sein. In einer Studie aus dem Jahr 2016 (“Aquatic Ecotoxicity of Lanthanum – A Review and an Attempt to Derive Water and Sediment Quality Criteria”, Ecotoxicology and Environmental Safety) stuften die Autoren in der Fachzeitschrift Lanthan als mäßig giftig (“moderatly toxic”) ein.

Aus einer Studie über einen einzelnen Inhaltsstoff, den ein paar Phosphatentferner enthalten, kann nicht zu viel gefolgert werden. Nur so viel steht fest: Phosphat an sich ist nicht gefährlich.

Hingegen muss die Auswirkungen der Wirkstoffe in Phosphatentferner auf Organismen und die im Pool badenden Menschen weiter untersucht werden. Die Ergebnisse dieser ersten Studie über Lanthan rütteln auf jeden Fall auf. Der Stoff Lanthan klingt jedenfalls nicht nach etwas, das Sie in Ihrem Pool haben wollen.

Phosphate sind die idealen Metallentferner

Bei einem hohen Gehalt von Kupfer und Eisen im Poolwasser hat es Sie gleich doppelt erwischt. Der hohe Kupfergehalt färbt den Pool grün und das Eisen macht das Poolwasser rostig rot.

Mit Phosphaten im Wasser müssen Sie sich keine Sorgen machen. Selbst die wirksamsten (künstlichen) Metallentferner für Poolwasser sind auf Phosphatbasis. Wenn Sie mit Phosphatentferner gegen das Phosphat im Poolwasser vorgehen, schaden Sie sich an beiden Fronten.

Der natürliche Phosphatspiegel wird gesenkt und genauso wie die Wirkung des Metallentferners beschränkt wird. Das Metall verfärbt Ihr Poolwasser und letzten Endes geben Sie Geld an allen Seiten aus. Und besser um Ihren Pool ist es auch nicht bestellt.

Fazit

Phosphate sind ungefährlich und ungiftig. Die Entfernung von Phosphaten aus dem Poolwasser ist keine wirksame Maßnahme gegen die Bildung und das Wachstum von Algen. Halten Sie den Chlorgehalt Ihres Pools auf einem konstanten Level und fügen Sie regelmäßig Algazide (als Mittel gegen Algenwachstum) hinzu. Ein gelegentlicher Schock des Pools sorgt für die bestmögliche Reinheit.



FertigschwimmbeckenWir geben unser Wissen weiter

 Tipps und Ratschläge

Vorteile eines Fertigschwimmbecken aus GfK

Ein Fertigschwimmbecken aus GfK (glasfaserverstärkter Kunststoff) ist in der Regel ein Schwimmbecken mit vielen Extras wie Treppe, Rolladenkante, Stehstufen usw. Es hat aufgrund der Herstellung normalerweise keine Fugen und kann im Gegensatz zu Folienbecken keine Falten bekommen. Je mehr Optionen ein Folienbecken haben soll, desto teurer wird jede einzelne Option, so dass irgendwann das Fertigschwimmbecken günstiger wird. Das Fertigschwimmbecken wird auf einer Negativform produziert. Es ist kein (großer) Mehrpreis in der Produktion, ob das Becken eine Treppe oder eine Rolladenkante hat, einzig der Formenbau ist entsprechend teurer. Die Oberfläche GfK ist sehr glatt und nimmt in der Regel nicht so viel Schmutz auf wie ein Folienbecken und ist somit sehr leicht zu reinigen. Das Becken wird Wetter unabhängig in der Fabrik hergestellt und kann somit auch noch im Winter bei Plusgraden geliefert und montiert werden, was ein entscheidender Vorteil gegenüber einem Folienbecken ist. Hinzu kommt noch die verhältnismäßig kurze Bauzeit.

Nachteile eines Fertigschwimmbeckens aus GfK

Das fertige Produkt kann nur so sein wie seine Ursprungsform. Man kann keine individuellen Wünsche wie Länge, Breite und Tiefe beeinflussen. Die meisten Hersteller haben eine größere Anzahl an Modellen in den unterschiedlichsten Formen, Maßen und Ausstattungen im Programm.

Was ist GfK für ein Material?

GfK steht für „Glasfaserverstärkter Kunststoff“. Glasfasern die mit einem speziellen Harz auf eine Negativform gespritzt werden.

Unterschiede in der Qualität?

Bei den Harzen gibt es große Unterschiede, die die Lebensdauer stark beeinflussen. Viele Becken werden heute aus Vinylesterharzen hergestellt.

Welchen Einfluss hat die Verarbeitung auf die Qualität und somit auf die Lebensdauer eines GfK Fertigschwimmbeckens?

Neben der richtigen Materialwahl ist der Herstellungsprozess und die Bedingungen, die diesen Prozess umgeben, entscheidend für die Qualität und die Lebensdauer.                                      Die einzelnen Arbeitsschritte von einen Arbeitsgang zum Anderen dürfen nicht zu kurz, aber auch nicht zu lang sein, die Lufttemperatur und Luftfeuchtigkeit müssen genau eingehalten werden, weshalb sich klimatisierte Fertigungshallen empfehlen. 

 Wo ist der Vorteil eines ab Fabrik gefertigten Fertigschwimmbeckens?

Bei Fertigschwimmbecken werden auf einer Form die einzelnen Schichten aufgetragen. Bei Folienbecken sind die Fertigungskosten für eine Treppenanlage oder einen Rollladenschacht bzw. Haltestangen einzeln hergestellt teurer. Je mehr Optionen ein Folienbecken hat, je eher geht das Kostenverhältnis in Richtung Fertigschwimmbecken, da hier die meisten Optionen bereits enthalten sind. Zudem sind die Beckenwände glatt und bekommen keine Falten und haben keine Schweißnähte. Folienbecken können in der Regel nur gebaut werden, wenn die Lufttemperatur eine Verarbeitung zulässt. Fertigschwimmbecken werden teilweise schon mit fertiger Verrohrung auf den Baustellen angeliefert und sind somit Wetter unabhängiger. Außerdem hat man eine deutlich kürzere Bauzeit als bei anderen Becken, wenn man die Lieferzeiten nicht in Betracht zieht.

Wie hoch ist die max. zulässige Temperatur bei GfK Fertigschwimmbecken?

Je nach Hersteller für GfK Becken gibt es unterschiedliche max. zulässige Wassertemperaturen. Werden diese Temperaturen überschritten, kann es zu Schäden am Becken kommen. In Bezug auf Garantie und Gewährleistung ist dies zu jedem Hersteller unterschiedlich. Für Anwendungsfälle, bei denen höhere Beckentemperaturen gewünscht werden, muss ein anderes Material verwendet werden. Aus diesem Grund sind Whirlpools nicht aus GfK, da hier die Wassertemperaturen höher liegen. Häufig wird bei Whirlpools Acryl verwendet.

Einbauteile bei Fertigschwimmbecken.

Bei Fertigschwimmbecken können ohne weiteres hochwertige Einbauteile aus Kunststoff eingebaut werden, da diese in der Regel ab Werk montiert und eingesetzt werden.                                    Die Flanschteile werden zudem häufig von hinten zusätzlich abgedichtet.
Bei Folienbecken empfiehlt es sich die Einbauteile aus Bronze mit Edelstahl oder gleich aus Edelstahl zu nehmen. Eine Folie, die nach Jahren ausgetauscht werden muss, weil diese undicht geworden ist oder Beschädigungen hat, ist leichter bei massiven Einbauteilen zu tauschen. Werden die Schrauben der Flansche nach Jahren gelöst, passiert dies in der Regel bei Bronze oder Edelstahleinbauteilen ohne Probleme.                                                                         Bei Kunststoffeinbauteilen können die Schrauben aus den Gewindegängen herausreißen, was wiederum häufig einen kompletten Austausch des Einbauteils zur Folge hat.

Welchen Einfluss hat die Wasseraufbereitung auf die Nutzung eines Fertigschwimmbeckens?

Fertigschwimmbecken werden aus GfK hergestellt und sind somit aus demselben Material wie Segelboote oder Yachten. Diese Boote fahren in Salzwasser. Somit ist der Einsatz bei einer Salzwasserelektrolyse unbedenklich. Lediglich auf die Einbauteile und die Konstruktion der Schwimmbadabdeckung muss gesondert geachtet werden, ob diese geeignet sind.                             Jedes Wasser ist grundsätzlich unterschiedlich, genau wie alle Mineralwasser unterschiedlich sind, da die Zusammensetzung jeweils anders ist. Als sehr einfaches Merkmal ist die Wasserhärte zu nennen. Hartes Schwimmbadwasser mit einem hohen Kalkanteil neigt schneller zu Kalkausfällung als weiches Wasser, insbesondere wenn dies erwärmt wird, da Kohlensäure bei der Erwärmung ausfällt und Kalk frei wird.                                                                        Je nach Wasseraufbereitung und Wasserzusammensetzung können unterschiedliche Maßnahmen getroffen werden, um Ablagerungen zu unterbinden. Man spricht hier auch vom Gleichgewicht des Wassers oder der Balance des Wassers.

Wie kann ich die Oberfläche eines GfK Fertigschwimmbeckens reinigen?

Grundsätzlich lassen sich die Oberflächen von GfK Schwimmbecken sehr leicht reinigen. Lassen sich Ablagerungen auf Kalk zurückführen, so sind Reiniger auf Säurebasis gefragt. Bei Verunreinigungen aus Fett dagegen alkalische Reiniger. Im Fachhandel gibt es eine Reihe an speziellen Produkten für die Reinigung von GfK Oberflächen. Sehr verwitterte Oberfläche lassen sich z.B. nach Jahren mit einer Politur ähnlich der Autopolitur wieder aufarbeiten. Auch hier gibt es spezielle Mittel im Fachhandel.

Zusätzliche Dämmung von Fertigschwimmbecken?

Fertigschwimmbecken aus GFK müssen keine zusätzliche Dämmung erhalten, da das Produkt selbstregulierente Eigenschaften aufzeigt.

Bauzeit eines Fertigschwimmbeckens?

Die Bauzeit eines Fertigschwimmbeckens besteht zum einen aus der Lieferzeit und der Zeit die vergeht, von der Anlieferung am Bauplatz bis zur Fertigstellung der Anlage.                                           In der Regel sind bei Fertigbecken Lieferzeiten von 8-12 Wochen als üblich anzusehen.                   Eine Woche vor Anlieferung wird häufig der Aushub und die Unterbau-Bodenarbeiten vorbereitet, so dass das angelieferte Schwimmbecken unmittelbar auf die Bodenplatte abgesetzt werden kann. Danach erfolgt die Be- und Hinterfüllung bzw. die Montage der Filtertechnik etc. Schwimmfertig kann somit das Becken nach ca. 2 – 3 Wochen nach der Auslieferung sein.    Da ein Schwimmbecken aus GfK in der Produktionshalle hergestellt wird, ist man hinsichtlich der Herstellung Wetter unabhängig. Lediglich auf der Baustelle muss dann noch das Wetter mitspielen, um eine reibungslose Montage zu gewährleisten. Bei kalten Temperaturen ist eine Montage von einem Folienbecken beispielsweise nicht möglich. Ein Fertigschwimmbecken hingegen kann jedoch auch im Winter montiert werden. Es darf allerdings kein Frost herrschen, da dann das Verkleben der PVC-Rohre nicht möglich ist.


Kosten eines Schwimmbeckens

Betriebskosten eines privaten Außenpools (Mai bis September)
Die Betriebskosten eines Außenpools setzen sich zusammen aus den Energiekosten für die Wasseraufbereitung (hauptsächlich Pumpenleistung), zum anderen aus den Kosten um die Energieverluste wieder auszugleichen (Erwärmung) und die Chemikalien für die Wasseraufbereitung.

Beispiel: Freibad 3 x 6 m mit Schwimmbadabdeckung

Betriebskosten Filterpumpe
Die  Filterlaufzeiten sollten ca. 6 – 8 Stunden täglich betragen, eine Filterpumpe hat eine Stromaufnahme von 0,5 KW. Somit werden bei einer täglichen Filterlaufzeit von 8 Stunden    4 kWh Strom benötigt.
Bei Stromkosten von 0,25 EUR/kWh sind 1,00 Euro pro Tag umzulegen. Eine Saison hat     ca. 150 Betriebstage. Rechnerisch ergibt sich so eine Summe von 150,00 Euro für Strom zum Betrieb der Filterpumpe.

Ermittlung Wärmebedarf
Ein Pool in geschützter Lage mit einer hochwertigen Abdeckung die täglich 23 Stunden auf dem Wasser liegt, hat erfahrungsgemäß in den Monaten Mai bis September eine durchschnittliche Auskühlung von 1,5 Grad pro Tag.

Betriebskosten durch Wärmepumpe
Diesen Wärmeverlust mit einer Wärmepumpe auszugleichen bedeutet: 11.692,50 kWh Wärme geteilt durch 5 (dies ist der COP Wert oder Wirkungsgrad der Wärmepumpe, Wärme zu Strom) = 2.338,56 kWh Strom in 150 Tagen. Kostet die kWh Strom 0,25 Euro, so kosten die 2.338,56 kWh x 0,25 Euro / kWh =  584,64 Euro in der Saison bei  150 Tagen.

Betriebskosten durch Öl oder Gas
Diesen Wärmeverlust mit Öl oder Gas auszugleichen bedeutet: 11.692,50 kWh x 0,08 Euro / kWh = 935,42 Euro in der Saison bei  150 Tagen.

Betriebskosten durch Solarabsorberanlage
Eine Solarabsorberanlage liefert die benötigte Energie kostenlos, jedoch ist nicht immer  garantiert dass die Sonne permanent scheint. Gerade zum Anfang und Ende der Saison reicht die Sonne in der Regel nicht aus, um die erforderliche Leistung zu bringen. Die Kosten belaufen sich somit auf 0,00 Euro.

Betriebskosten Chemikalien
Der Chemikalienverbrauch und damit die Kosten sind abhängig von der Sonneneinstrahlung, der Nutzung, der Art und Qualität der verwendeten Materialien und daher ein ganz grober Schätz- bzw. Erfahrungswert. Kosten ca. 200,00 Euro.

Betriebskosten durch Frischwasser
Der Filter muss einmal pro Woche rückgespült werden, um die gesammelten Schmutzstoffe aus dem Filtermedium zu entfernen. Je Rückspülung werden ca. 300 Liter Wasser abgeführt, die durch Frischwasser nachgefüllt werden.  Bei 150 Tagen geht man von                                 ca. 20 Rückspülungen aus.
20 x 300 Liter = 6.000 Liter oder 6,0 m³ Wasser, 1 m³ Wasser kostet ca. 5,00 Euro,               die Frischwasserkosten für die Rückspülung belaufen sich auf ca. 30 Euro. Bedenken Sie bitte auch die Verluste durch Verdunstung, diese wurden nicht berücksichtigt.

Zusammenfassung der Betriebskosten bei einem Außenpool mit einer Nutzung Mai bis September:

Filterpumpe

150,00 Euro

Wärmepumpe

584,64 Euro (dann entfällt Öl oder Gas)

Öl oder Gas

935,42 Euro (dann entfällt Wärmepumpe)

Solar

0,00 Euro

Chemikalien

200,00 Euro

Frischwasser

30,00 Euro

Eine genaue Berechnung ist nicht möglich, da dies von sehr vielen Faktoren abhängt, daher Sagen wir das man mit ca. 1.000,00 – 1.500,00 Euro pro Saison die Nebenkosten beziffern sollte.

Auch wenn die Betriebskosten auf den ersten Blick recht hoch erscheinen, spricht sehr vieles für einen privaten Pool im Garten:

  • Unabhängigkeit von Öffnungszeiten des öffentlichen Freibades

  • Pool wird nur von einem selber benutzt

  • In der Regel hat man höhere Temperaturen als im öffentlichen Freibad

  • Man kann sich seine eigene Wellnessoase schaffen

  • Ein Pool wertet die Immobilie auf

  • Steigerung der Lebensqualität

Dies sind die Gründe, warum der Trend zum privaten Pool ungebrochen ist und jährlich über fast 10.000 neue Pools in Deutschland gebaut werden.

Die hier aufgeführten Angaben, Berechnungen und Hinweise sind als unverbindlich anzusehen!


Luft in der Verrohrung, ist kein ungeklärtes Phänomen

Die Sonne erstrahlt mit Ihrer vollen Kraft, die Poolanlagen werden geöffnet, der ein oder andere Poolbesitzer ist da auch schon direkt am Verzweifeln und meldet sich bei uns. Die Filterpumpe saugt kein Wasser, ich benötige eine Neue oder klassisch „Kaum ein Jahr alt und dann so etwas“, dies sind dann die Reaktionen.

-Ganz ruhig bleiben, keine Panik und vor allem nichts Unüberlegtes tun-                                                                   

Die meisten Probleme als Kurzübersicht…

1.) Pumpe zieht kein Wasser – Problembehebung:

– Haben Sie die Anschlüsse alle wieder an der gleichen Stelle angebracht

– Öffnen Sie die Wasserzuführenden Leitungen immer nach und nach, beginnend mit dem Skimmer
– Wenn das Wasser dann gekommen ist, so Öffnen Sie den Skimmer komplett und die Bodenansaugdüse 1/4 bis 1/2 


2.) Es blubbert, zischt und läuft überall Wasser – Problembehebung:

– Ziehen Sie alle Verschraubungen nach, aber Achtung nach fest kommt ab

– Jetzt müsste das blubbern und zischen abgestellt sein und alles fließt kraftvoll und leise, NEIN es blubbert und zischt noch, Wasser läuft keines mehr außer ins Becken


Unsere Frage:

– Ist der Vorfilter in der Pumpe gut mit Wasser gefüllt „Wenn Sie ins Schauglas an der Filterpumpe hineinschauen, Sehen Sie dies. -Ein lautes NEIN ertönt- 

Der Start beginnt:
– Alle Wasserzuführenden Leitungen schließen
– Skimmer Leitung öffnen, Pumpe saugt jetzt nur über diese – Siehe da, der Vorfilter ist komplett mit Wasser befüllt und Geräusche macht es auch kaum-

Weiter geht es:
– Bodensaugdüse öffnen, Pumpe starten, die Leitung vom Skimmer langsam schließen
-Pumpe saugt jetzt nur über die Bodensaugdüse-
– Jetzt geht es aber so richtig los, Blubbern, Zischen und Rauschen, ein Krach ohne Ende
-die Pumpe saugt hier noch Unmengen Luft mit an-

– Jetzt heißt es warten, Geduld steht an erster Stelle, dann wird es ruhiger und der Vorfilter füllt sich nach und nach mehr mit Wasser.
-In dieser Phase immer wieder den Filterkessel entlüften-

– Nach einer geraumen Zeit, meist dauert dies ca. 15-20 Minuten, wird alles wieder leise und der Vorfilter hat genügend Wasser
– Ein klein wenig Luft könnte immer noch im System sein, das bekommt man aber auch heraus, WIE??? Das verraten wir zum Schluss-

Klappe die Letzte:
– Bodensaugdüse bleibt offen, die Pumpe läuft
– Leitung des Bodensaugers langsam öffnen, (ist nicht bei jedem Beckentyp vorhanden)
– Ist dieser voll geöffnet, so schließen wir die Leitung der Bodensaugdüse langsam
-Pumpe saugt jetzt nur über den Bodensauger Anschluss-
– Jetzt geht es aber wieder so richtig los, Blubbern, Zischen und Rauschen, ein Krach ohne Ende
-die Pumpe saugt hier noch Unmengen Luft mit an-
– Wir gehen wieder genauso vor, wie bei den anderen Leitungen
– Jetzt heißt es wieder warten und Geduld und Ruhe ist wieder gefragt, dann wird es ruhiger und der Vorfilter füllt sich nach und nach mehr mit Wasser.
-In dieser Phase immer wieder den Filterkessel entlüften-
– Ja, es wird langsam leiser, die 15-20Minuten kamen schon viel kürzer vor als Sie in Wirklichkeit sind.
– Keiner der Komponenten gibt seltsame Geräusche mehr von sich.
– Wir machen die Pumpe aus, Stellen alles in die Grundstellungen wie unter Pos. 1 beschrieben und Starten unser Herzstück des Filterkreislaufes
-Die Filterpumpe-  

Jetzt verraten wir es, „Wie bekommt man den Rest der Luft heraus“ 
Lassen Sie Ihre Filteranlage am Anfang der Inbetriebnahme ruhig mal eine Woche 24Std. laufen. Bei Becken die frisch gefüllt werden oder nach der Winterpause in den Betrieb gehen befinden sich Unmengen Luft in den Leitungen sowie im Filterkessel und diese muss heraus. Faustregel: 20 Liter Luft pro 10m Leitung. Da zählt Geduld und planerisches Vorgehen, dann läuft es auch mit dem Becken. Auch den Sauerstoff darf man nicht unterschätzen, je kälter das Wasser ist, desto mehr Sauerstoff ist drin und dieser sammelt sich erst einmal immer am höchsten Punkt (das ist der Kessel, die Verrohrung, und der Vorfilter der Pumpe), entweichen tut diese nur langsam.

Bitte beachten: Bei laufender Filterpumpe muss immer eine Wasserzuführende Leitung geöffnet sein, Umstellungen nur im AUS-Zustand vornehmen. 

Wenn es mal gar nicht klappt, so kommen wir im näheren Umfeld (bis 80km) auch Persönlich vorbei. Wenn es einmal weiter weg ist, gibt es die Hilfe in Form von Ferndiagnosen.e

Kann ich das, bekomme ich das hin…

Installation des Schwimmbecken in Eigenregie, ist immer wieder eine Frage…

Wir sagen, man bekommt es hin!!!

Die PVC-Verrohrung, ganz gleich ob Flex-Rohr oder festes PVC-Rohr ist, wird mit Kaltschweiß-Kleber ausgeführt. Dazu wird jeweils die Muffe Innen und das Rohr außen zuerst angeraut und mit Reiniger gesäubert. Alle Rohrenden sollen sauber entgratet sein, der Kleber wird mit dem Pinsel auf beiden zu verklebenden Teilen rundherum richtig dick aufgetragen (lieber zu dick, als zu wenig). Dann werden die beiden Teile ineinandergefügt  und für wenige Sekunden ganz in Ruhe gelassen. Der Kleber soll sich etwas nach außen schieben um einen Wulst um den Muffen Rand zu bilden. Achtung, Außentemperaturen beachten, nur bei +5C° benutzen und bei Hitze wird die Verbindung sehr schnell fest. 

Es hält und ist Dicht. Wenn man eine undichte Klebestelle erhalten möchte, muss man schon sehr Schlampiges Arbeiten an den Tag legen. 

Die Installation hat schon so manch seine Nächte geraupt, gehen Sie hin, lesen Sie die Installationsleitung mehrmals und markieren Sie sich nicht verstandenes. Wenn dann das Installationsmaterial kommt, machen Sie kleinere Test Verklebungen, dies hilft immer.                 

                               -Und bitte, Scheuen Sie sich nicht anzurufen!- 

Verwenden Sie nur im Bereich des Beckens, das mitgelieferte PVC-Flex Schlauch Material, um keine unnötigen Klebestellen zu erhalten.                                                                              Lassen Sie dem Kleber Zeit, um sicher auszuhärten. Der erste Druck auf die Leitung sollte erst nach 24 Stunden gegeben werden.

Zeit ist Ihr ständiger Wegbegleiter, so lange Sie mit dem Einbau Ihres Traumes beschäftigt sind. An Werkzeug benötigen Sie: – Eisensäge für die Flex-Schläuche und PVC-Rohre oder ein Rohrabschneider – Teppichmesser oder einen professionellen Rohrentgrater zum Entgraten der Rohre – Zollstock und Edding – Wasserwaage – alte Lappen/Tücher

Die Verrohrung am Becken kann sofort verklebt werden, die Installation im Technikraum bitte zuerst nur trocken zusammen stecken. Wenn Sie zum Installationsplan passt, wird sie verklebt. -Unsicher, Machen Sie ein Foto der kompletten Installationsumgebung und schicken es per E-Mail an uns, wir schauen dann einmal drüber-

Ein Tipp: Markieren Sie die einzelnen im Technikraum ankommenden Leitungen, um später zu wissen, was ist was. So manchem ist es schon gelungen, den Skimmer mit in die Wasserzführenden Leitungen einzubinden. 


Um auch etwas Abwechslung einzubringen, kann auch vor Installation im Technikraum, die Hinterfüllung erfolgen. Nur bitte setzt schon Hähne auf die Leitungen, wenn diese im Technikraum sich befinden und durch die Leerrohre sind. 

Einbauteile, Lampen und Sonstiges Zubehör ist im Becken montiert, die Beckenränder sind ausgesteift, das Leerrohr des Lampenkabels führt bis oben an den Beckenrand, am besten dort fixieren. 

Wir beginnen endlich, wie auch im Installationsplan beschrieben mit der Hinterfüllung und der Beckenbefüllung mit Wasser. Stück für Stück beginnt nun die Dichtigkeitsprüfung, von unten nach oben, Stück für Stück, der Wasserspiegel eilt der Hinterfüllung immer ein wenig voraus

Da könnt ja was sein, was tun bei Undichtigkeit? So etwas kann einmal vorkommen, keine PANIK, auch hier gibt es Lösungen und die sind genauso einfach zu bewältigen, wie die bisherige Arbeit.  

Noch für alle, die das Verrohrungsmaterial einpacken und schützen wollen. Das braucht man nicht, denn es Wirken keine mechanischen Kräfte mehr auf die Verrohrung ein, es wird ja auch nicht verdichtet. Wenn die Rohre dicht sind, dann bleiben diese auch dicht.

Wenn Sie Fragen zur Installation haben und das Becken aus unserem Hause ist, dann Rufen Sie uns an.                                                                                                                                                       

                             -Lieber einmal mehr als einmal zu wenig- 

Ihr 321mein Pool Tea

Auslegung und Funktionsweise von Wärmepumpen

1. Funktionsweise einer Schwimmbad Wärmepumpe

Pool-Wärmepumpen entziehen der Umgebungsluft Wärmeenergie und übertragen diese über Wärmetauscher an das Poolwasser. Der Wirkungsgrad einer Wärmepumpe wird als COP (Coefficient Of Performance) angegeben. Ein COP von 6.25 bedeutet z.B. das eine Wärmepumpe für jede kW/h elektrische Energie 6.25kW Wärmeenergie erzeugt.

Der COP (Leistungszahl) einer Wärmepumpe gilt immer nur für einen bestimmten Betriebspunkt und wird in der Regel für eine Umgebungstemperatur von  25° oder 26°C angegeben. Liegt die Umgebungstemperatur niedriger, sinkt der COP. Liegt die Umgebungstemperatur höher, steigt der COP etwas. Beim Vergleich von Wärmepumpen unterschiedlicher Hersteller muss also auch immer verglichen werden, für welchen Betriebspunkt die angegebene Leistungszahl gilt. Eine Wärmepumpe mit hohem COP ist  nicht automatisch „besser“ als eine mit niedrigerer Angabe, wenn sich die Werte auf unterschiedliche Betriebspunkte beziehen.

Je höher die Umgebungstemperatur also ist, desto effizienter arbeitet die Pool-Wärmepumpe. Die Betriebszeiten der Heizung sollten sinnvollerweise so gelegt werden können, dass die Wärmepumpe zu den wärmsten Tageszeiten betrieben werden kann und dass diese Zeiten auch ausreichend sind um das Becken auf der gewünschten Temperatur zu halten.


2. Auslegung der Heizleistung

Um 1m³ Wasser um 1° zu erwärmen, benötigt man 1,16kW Wärmeenergie. Für ein Schwimmbecken mit 50m³ Wasserinhalt also 58kW pro °C. Outdoorbecken mit Halle oder Rollabdeckung kühlen bei einer Wassertemperatur von 26°C über Nacht durchschnittlich um 1.5° C ab. Liegt die Aussentemperatur niedrig und sind die Witterungsverhältnisse eher schlecht, kühlt das Becken auch tagsüber weiter aus (etwa 0.5°C). Eine Poolheizung muss also etwa 2° Wärmeverlust in akzeptabler Zeit und während der üblichen Filterlaufzeiten nachheizen können.
Die Laufzeiten einer Wärmepumpe würden sich bei einem Schwimmbad mit 50m³ Wasserinhalt in etwa wie folgt ergeben:
5 kW Heizleistung – 23h 10m Laufzeit 9 kW Heizleistung – 12h 50m Laufzeit
12kW Heizleistung – 09h 40m Laufzeit 15kW Heizleistung – 07h 40m Laufzeit
18kW Heizleistung – 06h 20m Laufzeit 21kW Heizleistung – 05h 30m Laufzeit 24kW Heizleistung – 04h 50m Laufzeit 28kW Heizleistung – 04h 10m Laufzeit
Zu berücksichtigen bleibt, dass Schwimmbad-Heizungen bei Aussenbecken vorwiegend der Saisonverlängerung dienen sollen und entsprechend in den Monaten April und September ein erhöhter Heizbedarf vorliegt. Nachdem zu diesen Jahreszeiten die Aussentemperatur durchschnittlich eher deutlich unter 26°C liegt, verlängern sich die notwendigen Laufzeiten der Wärmepumpen entsprechend.

3. Inverter Wärmepumpen – wirklich so effizient?

Im Gegensatz zu herkömmlichen Wärmepumpen werden bei Inverter Wärmepumpen – ähnlich wie bei regelbaren Schwimmbadpumpen – die Drehzahl von Kompressor und Lüfter entweder stufenlos oder in verschiedenen, festen Abstufungen geregelt. Reduziert man die Leistung des Kompressors auf etwa 1/4 der Nennleistung, reduziert sich die effektive Stromaufnahme der Wärmepumpe auf 1/6 der Nenn-Stromaufnahme. Allerdings reduziert sich natürlich auch die abgegebene Wärmeleistung auf 1/4 der Nennleistung. Effizienzsteigernd wirkt sich außerdem aus, dass bei reduzierter Leistung die Temperaturgradienten im Verdampfer und Kondensator geringer sind, so dass die Wärmepumpe gegen einen geringeren Temperaturunterschied arbeiten muss.

Vergleicht man die technischen Angaben einer gängigen Inverter Wärmepumpe mit z.B. 17.5kW Heizleistung, kann diese Wärmepumpe in der niedrigsten Leistungsstufe bei 15° Umgebungstemperatur noch 2.8kW Wärme liefern und bei 26° Umgebungstemperatur noch 4.4kW. Die Stromaufnahme liegt dabei bei etwa 340 Watt (15°C) bzw. 280W (26°C). Die Werte ergeben rechnerisch und in der Praxis tatsächlich einen COP von 8 bzw. 16, die Tabelle 1 zeigt aber, dass mit dieser reduzierten Leistungsstufe (25%) das halten der Beckentemperatur in der Praxis kaum möglich sein wird. Die Pumpe muss überwiegend in einer höheren Leistungsstufe betrieben werden. Auch hier arbeiten diese Pumpen noch effizienter, aber man sollte bei einem angegebenen COP von 16 nicht davon ausgehen, eine 2,5-Fache Energieeinsparung gegenüber einer ON/OFF Wärmepumpe mit COP 6.25 erzielen zu können. In den wärmeren Sommermonaten oder in Ländern mit entsprechend höheren Lufttemperaturen ist der Einsatz im Teilastbetrieb zw. 25% und 50% oft ausreichend da die Heizlast geringer ist. In Summe ist (für Deutschland) eine saisonale Stromeinsparung von etwa 10-15% gegenüber einer herkömmlichen Wärmepumpe realisierbar*.

Effizient nutzbar wird der hohe COP einer Inverter Wärmepumpe also wenn man die Heizleistung eher überdimensioniert, damit man den größtmöglichen Zeitraum im Teil- und Niedriglastbetrieb auskommt. Die höheren Anschaffungskosten müssen der erzielbaren Energieeinsparung gegenüber gestellt werden.

Beispiel:
*

Für ein 50m³ Outdoor-Becken (mit Schiebehalle oder Abdeckung), Standort Deutschland, mit einer herkömmlichen 18kW Wärmepumpe und einer Betriebszeit von Mitte März bis Mitte Oktober kann, abhängig der Becken-Wunschtemperatur, ein Saisonverbrauch von etwa 2000-2500kW/h elektrischer Energie angesetzt werden. 

 4. Laufzeitenübersicht

Die folgenden Tabellen dienen nur als Anhaltspunkt für die notwendigen Laufzeiten einer Wärmepumpe, um den entsprechenden Beckeninhalt um 1°C zu erwärmen. Tabelle1 bezieht sich dabei auf eine Umgebungstemperatur von 25°C, Tabelle2 auf 15°

Aktivsauerstoff: Die alternative Wasserpflegemethode ohne Chlor

Sauberes Wasser ist entscheidend für ein unbedenkliches Badeerlebnis und tolle Tage im Pool. Doch dazu muss das Poolwasser regelmäßig gereinigt und desinfiziert werden. Eine sanfte Alternative zu Chlor ist Aktivsauerstoff: Das Poolwasser ist hautfreundlicher, führt zu weniger Augenirritationen und ist sanft zum Haar.  Auch der oft störende Chlorgeruch fällt dabei weg. Ideal ist die Verwendung von Aktivsauerstoff für Poolbesitzer mit sehr empfindlicher Haut oder Hautallergien.

Wasserpflege mit Aktivsauerstoff

Der Wunsch eines jeden Poolbesitzers ist klares Wasser, das angenehm für die Haut ist. Um das verwirklichen zu können, bietet sich Aktivsauerstoff als Pflegemethode sehr gut an. Auch wenn das Poolwasser mit dem bloßen Auge rein aussieht, gelangen bei jedem Sprung ins kalte Nass Keime und organische Substanzen wie Haare und Hautschuppen hinein. Daher ist eine gründliche, regelmäßige Pflege ein absolutes Muss.

Aufgrund des Namens lässt Aktivsauerstoff zuerst darauf vermuten, dass es sich um reinen Sauerstoff handelt, allerdings ist Aktivsauerstoff ebenfalls ein chemisches Produkt zur Wasseraufbereitung: Wasserstoffperoxid oder Persulfat setzen bei Kontakt mit im Wasser umherschwimmenden Schmutzpartikeln Sauerstoff frei, die Desinfektion erfolgt durch Oxidation.

Aktivsauerstoff im Pool richtig anwenden

Aktivsauerstoff ist in verschiedenen Varianten erhältlich: Tabletten, Granulat und in flüssiger Form. Dosieren Sie das Wassepflegemittel immer gemäß den Angaben auf der Verpackung. Bevor Sie es ins Wasser geben, muss der pH-Wert auf 7,0 – 7,2 eingestellt werden. Die Nachdosierung und Kontrolle des Wassers erfolgt in der Regel wöchentlich.

Da Aktivsauerstoff im Vergleich zu Chlor empfindlicher ist und sensibler auf hohe Wassertemperaturen reagiert, sollten Sie immer darauf achten, dass die Wassertemperatur 25°C nicht übersteigt.

Wir empfehlen zusätzlich regelmäßig eine Stoßchlorung durchzuführen, um zu vermeiden, dass sich Resistenzen entwickeln. Mit der Chlorzugabe können Sie sichergehen, dass Ihr Wasser keimfrei bleibt.

Das Thema Elektroden
PH-, Redox- und Chlorelektroden sind empfindliche Messinstrumente und bedürfen regelmäßiger Wartung und den richtigen Umgang um eine möglichst lange Lebensdauer und korrekte Messwerte  zu erreichen. Es gibt keine Richtwerte, wie lange eine Elektrode zu verwenden ist, bei ordnungsgemäßem Umgang sollte man qualitativ hochwertige Elektroden jedoch auch einem jährlichem Wechsel unterziehen.

Ein Beispiel aus dem Alltag: Eine automatische PH/Cl Anlage läuft 3Jahre und der Kunde verwendete immer noch die ersten. Die Kalibrierungen nahm er 1x im Monat vor, im Winter steckte er Sie in die Aufbewahrungsdöschen gefüllt mit Poolwasser.

 

Kontrollieren lässt sich der Zustand der Sonde letztlich nur über das Kalibrieren mit passender Lösung und regelmäßiges vergleichen der Wasserwerte durch Messung.

Wir empfehlen: Im 4-6 wöchigen Intervall Kalibrierung jeder Elektrode durchzuführen und gleichzeitig das Messen der Wasserwerte mit entsprechenden manuellen Messmethoden.

Eine manuelle Messdurchführung mit DPD1, Phenol Red ist mind. 1-2 mal wöchentlich bei automatischen Dosiersystemen dennoch unerlässlich.                                                              Dosiersteuerungen können nur zuverlässig funktionieren wenn auch der Messwert verlässlich ist. Fehlerhafte oder vernachlässigte Kalibrierungen können zu Fehldosierungen bis hin zu Schäden an Beckenmaterial und Gesundheit führen. 

Inbetriebnahme der Elektroden
Bei frisch in Betrieb genommenen Sonden (neu oder nach dem Winter) empfiehlt es sich nach einigen Tagen die Kalibrierung zu prüfen. Die Sonden benötigen eine gewisse Einlaufzeit um notwendige Oxidschichten auf den sensitiven Bereichen aus zu bilden. Das Ausbilden dieser Oxidschichten dauert, abhängig der Wasserparameter bis zu 48 Stunden. Die erstmalige Kalibrierung ist also erst nach einer gewissen Einlaufzeit vorzunehmen.

Reinigen der Elektroden
Ein reinigen der Sonden ist im Normalfall nicht allzu oft nötig. Eine spezielle Reinigungslösung für Elektroden sollte man verwenden. Die Sonden werden 1Stunde in diese Lösungen getaucht – bei aggressiveren Verunreinigungen / Anhaftungen kann zusätzlich mit einem weichen Tuch gearbeitet werden. Sollte das Schwimmbadwasser durch mangelnde Desinfektion (grünes Wasser oder starke Trübungen) verunreinigt gewesen sein, empfiehlt es sich immer die Sonden zu reinigen.    Anhaftungen dieser Verunreinigungen können das Diaphragma der Elektrode zu setzen und verfälschen so den Messwert. Vor dem Einlagern der Sonden im Winter, sollten sie ebenfalls gereinigt werden.

Überwintern / Einlagern der Elektroden
Bei Schwimmbädern die im Winter außer Betrieb genommen werden, sind gewisse Aufbewahrungsmaßnahmen für die Elektroden zu beachten. Abhängig der Gel-Füllung (Elektrolyt) der Elektrode wird die passende Aufbewahrungslösung mit gleicher Konzentration gewählt. Für die gängigen Elektroden im Schwimmbadbereich wird 3-molare KCl (Kaliumchlorid) Lösung verwendet, die ein auslaugen des Gel-Elektrolyten verhindert und diesen in kleinem Umfang regeneriert.          Die Sonden dürfen nicht trocken und nicht in normalem Leitungs- oder destilliertem Wasser gelagert werden. Beim Einlagern ist darauf zu achten, dass das Diaphragma der Sonde vollständig von der KCl-Lösung umgeben ist – die Elektroden sollten also stehend gelagert werden. Vor jeder Überwinterung ist frische KCL-Lösung in den Aufbewahrungsbehälter einzufüllen. Bei Sonden die längere Zeit eingelagert werden sollen, empfiehlt es sich, die KCl Lösung nach 4-6 Monaten zu erneuern.

 

Beachtung zum Alltagsbeispiel: Bei dem einen geht es gut, bei dem anderen nicht und dann wird der Unmut großgeschrieben.                           

Wir Sagen daher, halten Sie sich an die Vorgaben der versch. Hersteller und Sie investieren richtig.

 

Was ist das Redoxpotential?

Das Redoxpotential spiegelt das chemische Verhältnis zwischen Reduzierenden Stoffen und Oxidierenden Stoffen im Wasser wieder. Zu den oxidierenden Stoffen gehört das im Schwimmbad eingesetzte Desinfektionsmittel, zu den reduzierenden Stoffen gehören Verunreinigungen aller Art, inkl. aller Desinfektionsnebenprodukte: also z.B. auch gebundenes Chlor. Wie man der rein schematischen Gleichung entnehmen kann, führt die Erhöhung des Anteils an Desinfektionsmittels (Chlor) im Wasser zu einem höheren Redoxpotential und eine Erhöhung der reduzierenden Stoffe, z.B. durch erhöhten Schmutzeintrag oder Badebetrieb, zu einer Reduzierung des Potentials. Ebenso ergibt sich aber auch, das eine gleichwertige Anhebung beider Parameter (mehr Desinfektionsmittel, aber auch mehr „Schmutz“ durch z.B. viele Badegäste) ein in etwa gleichbleibendes Redoxpotential – bei höherem Chlorgehalt – bedeutet.

Das Redoxpotential trifft also keine Aussage über eine bestimmte Menge an wirksamen Desinfektionsmitteln im Wasser, sondern einen bedarfsgerechten Anhaltspunkt ob in Relation zu den Verunreinigungen, genügend aktiv wirksames Desinfektionsmittel im Wasser vorhanden ist. Anhand des Redoxpotentiales lässt sich also bedarfsgerecht der Anteil an Desinfektionsmittel im Wasser regeln – dabei wird der Wert des per DPD1 messbaren, freien Chlors nur selten exakt konstant sein, sondern sich den Bedürfnissen, Nutzung und Belastung des Beckenwassers anpassen.

Richtwerte:
Für öffentliche Schwimmbäder ist laut DIN ein min. Redoxpotential von 750mV vorgegeben. Dies stellt den unteren Grenzwert dar. Bei diesen Potentialen ist die Keimtötungsgeschwindigkeit ausreichend hoch um für den Menschen schädliche Keime aller Art, in ausreichend kurzer Zeit zu eliminieren.

Für private Schwimmbäder sollte man sich ebenfalls an diesem unteren Grenzwert orientieren.
Allerdings bleibt zu berücksichtigen, das öffentliche Anlagen ein Vielfaches an Umwälzleistung in ihren Aufbereitungstrecken bereitstellen und somit eine Dosiereinrichtung auf abfallende Werte wesentlich schneller reagieren kann als dies in privaten Becken der Fall ist. Ein tendenziell etwas höheres Potential, im Bereich um 770mV bis 780mV, wäre also eher anzustreben um ein zwischenzeitliches Absacken der Werte, durch hohe Belastung, zu vermeiden.
Wasser, das mit 0,4mg/l freiem Chlor ein Redoxpotential von 750mV (oder mehr) erreicht, kann man als „ausreichend desinfiziert“ betrachten. Entgegengesetzt ist Wasser, das mit 1.0 mg/l (oder mehr) freiem Chlor keine 750mV erreicht auch entsprechend nicht als „ausreichend desinfiziert“ zu betrachten.

Wie Sie also Sehen, kann das Redoxpotential von Anlage zu Anlage anders ausfallen

 

Sicherheitshinweise nach DIN EN 16582

Seit 2016 gelten im Rahmen der EU auch in Deutschland vereinheitlichte Richtlinien, diese wurden in einer einheitlichen Norm zusammengefasst. Im Vordergrund steht die Sicherheit der Schwimmbeckenbenutzer. Auch wenn es sehr selten vorkommt, dass in privaten Schwimmbecken ernsthafte Unfälle passieren, so ist doch jeder Unfall einer zu viel, den man vielleicht hätte vermeiden können.

Nachstehend eine kurze Zusammenfassung:

Sicherheitstechnische Angaben in der Bedienungsanleitung und Anleitungsblättern, die dem Schwimmbecken beigefügt sind:

Vor dem Bau und der Benutzung des Schwimmbeckens sollten Sie sich mit Warnhinweisen, Anleitungen und Sicherheitsrichtlinien befassen. Bei aller Aktivität im Wasser wird Vorsicht, gesunder Menschenverstand und gutes Urteilsvermögen vorausgesetzt.

Sicherheit von Nichtschwimmern:

  • Es ist jederzeit eine ständige, aktive und wachsame Beaufsichtigung schwacher Schwimmer und Nichtschwimmer durch eine sachkundige erwachsene Aufsichtsperson erforderlich (es wird daran erinnert, dass das größte Risiko des Ertrinkens bei Kindern unter 5 Jahren besteht).
  • Es wird eine sachkundige erwachsene Person bestimmt, die das Becken überwacht, wenn es benutzt wird.
  • Schwache Schwimmer oder Nichtschwimmer sollten persönliche Schutzausrüstung tragen, wenn sie ins Schwimmbecken gehen.
  • Wenn das Schwimmbecken nicht benutzt oder überwacht wird, werden sämtliche Spielsachen aus dem Schwimmbecken und seiner Umgebung entfernt, um zu verhindern, dass Kinder davon angezogen werden.

Sicherheitsvorrichtungen:

  • Es wird empfohlen, eine Absperrung zu errichten (und sämtliche Türen und Fenster zu sichern, sofern zutreffend), um unberechtigten Zutritt zum Schwimmbecken zu vermeiden.
  • Absperrungen, Beckenabdeckungen, Alarmanlagen oder ähnliche Sicherheitsvorrichtungen sind sinnvolle Hilfsmittel, ersetzen jedoch keine ständige und sachkundige Überwachung durch erwachsene Personen.

Sicherheitsausrüstung:

  • Es wird empfohlen, Rettungsausrüstung (z. B. einen Rettungsring, Sanitätskasten) in der Nähe des Beckens aufzubewahren.
  • Ein funktionierendes Telefon und eine Liste von Notrufnummern werden in der Nähe des Schwimmbeckens aufbewahrt.

Sichere Nutzung des Schwimmbeckens:

  • Sämtliche Nutzer, insbesondere Kinder, werden dazu ermuntert, schwimmen zu lernen.
  • Jeder der ein Schwimmbecken benutzt soll Erste Hilfe Maßnahmen (Herz-Lungen-Wiederbelebung) erlernen und diese Kenntnisse regelmäßig auffrischen. Das kann bei einem Notfall einen lebensrettenden Unterschied ausmachen.
  • Sämtliche Beckenbenutzer, einschließlich Kinder, anweisen, was in einem Notfall zu tun ist.
  • Niemals in flaches Wasser springen. Das kann zu schweren Verletzungen oder zum Tode führen.
  • Das Schwimmbecken nicht benutzen, wenn man unter dem Einfluss von Alkohol, Drogen, Betäubungsmitteln, Medikamenten oder anderen Substanzen steht, welche die Fähigkeit zur sicheren Nutzung des Beckens beeinträchtigen können.
  • Beckenabdeckungen vor dem Betreten des Schwimmbeckens vollständig von der Wasseroberfläche entfernen, wenn sie verwendet werden.
  • Die Nutzer des Schwimmbeckens werden vor durch das Wasser verbreiteten Krankheiten geschützt, indem das Wasser stets aufbereitet und hygienisch unbedenklich gehalten wird. Die Richtlinien zur Wasseraufbereitung in der Gebrauchsanleitung werden zu Rate gezogen und eingehalten.
  • Chemikalien (z. B. Produkte für die Wasseraufbereitung, Reinigung oder Desinfektion) außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • Abnehmbare Leitern sind auf einer waagerechten Fläche anzuordnen.
  • Sicherheitszeichen sollten verwendet werden

Sicherer Zugang zum Schwimmbecken

Ist Ihr Schwimmbecken mit einer Leiter ausgestattet, die nicht hochgezogen oder hochgeklappt werden kann, empfehlen wir Ihnen, den Zugang zum Pool mit einer Sicherheitsvorrichtung zu sichern. Damit wird verhindert, dass sich Kinder unerwartet Zugang zum Schwimmbecken verschaffen und ertrinken.

Es werden, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, typische Risiken der Poolnutzung beschrieben. Nicht erfasst sind sämtliche Gefährdungen in jedem denkbaren Einzelfall. Stellen Sie den Gesunden Menschenverstand immer in den Vordergrund!

Nun, wünschen wir viel Spaß mit Ihrer neuen Wellnessoase!

Mit unserer Hilfe zum Traum-Spa in den eigenen Vierwänden

Die guten Gründe für den Saunabesuch

Von den Vorteilen der Sauna für Ihre Gesundheit haben Sie dann das Meiste, wenn Sie regelmäßig in die Sauna gehen. Nach einem halben Jahr regelmäßigen Schwitzen können Sie die vielfältige Wirkung dessen sicher spüren.

  1. Saunieren stärkt Ihre körpereigene Abwehr
    Dem für die Sauna typischen Wechsel von Heiß (Schwitzen) und Kalt (Abkühlen) wird eine vorteilhafte Wirkung auf das vegetative Nervensystem nachgesagt. Zugleich mindere er entzündliche Prozesse in Ihrem Körper. Eine optimal aufgestellte Abwehr lasse Erregern keine Chance – die Sauna beuge somit Infekten wie Erkältungen & Co. nachhaltig vor.
  2. Saunieren bringt Ihren Kreislauf auf Trab
    Der wiederholte Temperaturwechsel in der Sauna wirke zudem anregend auf Ihren Kreislauf. Regelmäßige Saunagänge würden damit zum Herz-Kreislauf-Training, was die Versorgung Ihres Körpers mit Sauerstoff verbessere. Einer Studie der Universität Ostfinnland zufolge, sollen regelmäßige Sauna-Besuche besonders wirksam vor einem plötzlichen Herztod und anderen Herzrisiken schützen.
  3. Saunieren erhöht die Lebenserwartung
    Laut der eben erwähnten, klinisch relevanten Studie der Uni Ostfinnland sollen diejenigen, die regelmäßig in die Sauna gingen, auch mit einer höheren Lebenserwartung rechnen können gleichwohl die Studie nicht belegen konnte, warum dies so sei.
  4. Saunieren verbessert Ihr Hautbild
    Wegen der Saunahitze weiten sich Ihre Blutgefäße, die Haut wird stärker durchblutet und besser mit Sauerstoff versorgt. Mit der Abkühlung nach dem Schwitzen verengen sich Ihre Blutgefäße wieder. Das trainiert die Gefäße, Ihre Haut zeigt sich rosig und frisch. Wegen der verbesserten Versorgung wirkt die Haut insgesamt gesünder und schöner. Ein Saunagang entfernt zudem abgestorbene Hautschüppchen und sorgt so für porentiefe Sauberkeit. Trockene Haut profitiert zudem von der hohen Luftfeuchtigkeit in der Sauna, sie kann mehr davon speichern. Mangelnde Feuchtigkeit fördert die Faltenbildung. Alles in allem verjüngt der regelmäßige Saunabesuch demnach Ihr Hautbild. Wer mit Hauterkrankungen wie Schuppenflechte, Akne und Neurodermitis kämpfe, soll diese mit regelmäßigen Saunabesuchen ebenfalls mildern können.
  5. Saunieren verbessert Ihre Atmung
    Auch die Atmungsorgane werden von dem Temperaturwechsel zwischen Saunaraum und Drumherum angeregt. In der Hitze können Sie sogar tiefer durchatmen als außerhalb. Das Durchatmen trainiert Ihre Atemorgane, auf Dauer sollen Sie mehr Luft fassen können. Von der feucht-heißen Luft, die dafür sorgt, dass Ihre Schleimhäute besser durchblutet werden, profitieren Sie besonders, wenn Sie Probleme mit Ihren Bronchien haben. Asthma-Patienten und an chronischer Bronchitis leidende Saunagänger sollen ihre Beschwerden durchs Saunieren mildern können: In der heißen Sauna Luft erwärmt und entspannt sich die Bronchialmuskulatur der Atemwege, was die Schleimproduktion ankurbelt.
  6. Saunieren entspannt Ihre Muskeln
    Besonders gut tut ein Saunabesuch Ihnen, wenn Sie sich gerade sportlich betätigt haben. Sie können mit dem Gang in die Sauna einem Muskelkater also vorbeugen.
  7. Saunieren verbessert das Wohlbefinden
    Wer sich in die heißen Temperaturen einer Sauna begibt, veranlasst damit die körpereigene Produktion von sogenannten Glückshormonen wie Serotonin und Endorphinen, was das Wohlbefinden steigert und ein Gefühl der Euphorie auslöse.
  8. Saunieren hilft gegen Einschlafprobleme
    Der vom Gang in die Sauna erhöhte Serotoninspiegel im Gehirn ist schlaffördernd wirksam.
  9. Saunieren lindert Kopfschmerzen
    Eine kleine Studie konnte belegen, dass der regelmäßige Gang in die Sauna die Intensität von Schmerzen und Kopfweh bei Patienten, die an chronischen Kopfschmerzen des Spannungstyps CTTH litten, minderte.

 

Macht der Sauna-Aufguss die Sauna gesund?

Der Aufguss erhöhe den Hitzestress kurzzeitig, den Ihr Körper erfährt, wenn Sie sich in die heiße Sauna begeben. Er erhöhe die Luftfeuchtigkeit im Saunaraum. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Für die meisten der oben genannten positiven Wirkungen der Sauna sei der Aufguss allerdings irrelevant.

Machen Düfte im Sauna-Aufguss die Sauna gesünder?

Duftende Essenzen, zumeist als Zugabe von ätherischen Ölen realisiert, sollen die positiven Effekte der Sauna, insbesondere auf die Atemwege, verstärken können. Sie sind daher gängige Praxis in vielen Saunen.

Aber: Die Aromastoffe können Ihre Bronchien und Lunge reizen und Hustenattacken auslösen. Das gilt vor allem für Kinder und Allergiker, denn die ätherischen Öle können Luftnot verursachen. Auch wer einen niedrigen oder hohen Blutdruck hat, sollte die duftenden Aufgüsse meiden.

Und noch ein großes Aber: Laut dem Abschlussbericht „Gefahrenstoffexposition bei Saunaaufgüssen“ der DGUV (2016) setzen Saunaaufgussmittel „bei hohen Temperaturen durch Pyrolyse Aldehyde und Ketone frei. Formaldehyd und Aceton stellen den Hauptanteil der Emissionen dar. Bei der Durchführung von Aufgusszeremonien mit Aufgusswasser wurden die Formaldehydgrenzwerte nach TRGS 900 (Arbeitsplatzgrenzwerte als 8h-Schichtmittelwert und Kurzzeitwert über maximal 15 Minuten) unter Beachtung der herstellerseitigen Dosierangaben und der Empfehlungen der DGfdB für das Ausbringen der Aufgusswässer eingehalten. Dosierungen über der Herstellerempfehlung und schnelle Aufgüsse können zu Formaldehydkonzentrationen über den zulässigen Grenzwerten führen.“ Dazu müsse man wissen, dass die „Freisetzung von Formaldehyd wegen der Einstufung als Humankanzerogen (K1B), dem Verdacht auf mutagene Wirkung (M2) und wegen seiner hautsensibilisierenden Wirkung (H1) eine besondere Rolle bei der Beurteilung der beruflichen Gefahrstoffbelastung bei Saunaaufgüssen“ spiele.

Wir nehmen unsere Verantwortung gegenüber der Umwelt Ernst und finden: Unnötiger Energieverbrauch muss nicht sein. Unsere SPAProdukte arbeiten im Betrieb schließlich auf Hochdruck. Heizung, Pumpen, Filter und weitere Elektrik wollen mit Energie versorgt werden. Damit die daraus resultierenden Kosten den Genuss an Ihrem neuen Gerät nicht schmälern, haben wir für Sie folgende Hinweise zusammengetragen:

  • Einige Geräte haben einen Stromspar- oder Eco-Modus. Wie der Name schon sagt: Hier wird Strom gespart und somit auch das Kostenniveau niedriger gehalten.
  • Nutzen Sie die von uns mitgelieferte Abdeckung so oft wie möglich. Mit ihr lässt sich der Energieverbrauch weiter reduzieren.
  • Viele unserer Pools und Spas sind doppelt wärmeisoliert und witterungsbeständig.                        So wird möglichst wenig Wärme unnötigerweise nach außen abgetragen.
  • Achten Sie darauf, wo Sie Ihren Whirlpool aufstellen. Zu empfehlen sind windgeschützte Plätze und Dämmplatten als Untergrund. So entweicht weniger Wärme in die Umgebung.
  • Ist klar, dass das Gerät über einen längeren Zeitraum (mehrere Monate) hinweg nicht genutzt werden wird, lohnt sich meist ein Ablassen des Whirlpools oder Swim-Spas.
  • Diverse Mittel zur Wasserpflege aus unserem Sortiment machen es möglich, dass Ihr Whirlpool-Wasser weniger häufig gewechselt werden muss. Nutzen Sie diese effiziente und erschwingliche Art, Energie zu sparen!
  • Je mehr Holz bei einer Wärmekabine umso besser die Leitfähigkeit der erzeugten Wärme
  • Die Heizleistung der Öfen nicht überdimensionieren
  • Wärmekabinen nicht unnötig in Gebrauch nehmen

Welche Kosten der Betrieb der SPAProdukte tatsächlich mit sich bringt kann individuell             sehr unterschiedlich sein. So wirken Art des Produktes, Aufstellungsort, Wetterverhältnisse, Außentemperatur, Wassertemperatur, Häufigkeit des Wasserwechsels, Isolierung und das persönliche Nutzerverhalten maßgeblich auf die Energiekosten ein.                                                       Mit dem berühmten einen Euro am Tag wird man angesichts steigender Strompreise heutzutage allerdings kaum mehr hinkommen. Im Betrieb sind meist zwei bis fünf Euro pro Tag realistischer.

 

 Faszination SwimSpa

Ein SWIMSpa verbindet Fitness und Entspannung, sorgt so für einen perfekten Ausgleich in Ihrem Zuhause. Wenn der Platz für einen Swimmingpool nicht ausreicht, dann ist ein SWIMSpa die wirtschaftliche und platzsparende Alternative.

Dass Wassersport eine ideale Betätigung für den Körper darstellt ist schon lange bekannt. SWIMSpa gehen hier noch einen Schritt weiter und greifen nicht nur auf die Vorteile der Bewegung im Wasser zurück, sondern unterstützen durch die Massage und das wärmende Wasser auch die Durchblutung und das allgemeine Wohlbefinden.

Fitness

Wassersport stärkt Ihre Muskulatur und ist gleichzeitig noch gelenkschonend. Durch die Auftriebskraft wird Ihr Körpergewicht im Wasser um 90% reduziert und wirkt sich somit positiv auf Ihren gesamten Bewegungsapparat aus. Sowohl Rücken als auch Muskeln und Gelenke werden geschont und effektiv trainiert. Die SWIMSpa lassen sich durch Fitnessbänder Aquabikes und weitere Geräte erweitern, damit Sie ein optimales Trainingsergebnis erzielen.

Gegenstromanlage

Mit einem SwimSPA holen Sie sich die Trainingsmethode der Triathleten nach Hause.     Aber nicht nur für Hochleistungssportler ist die Gegenstromanlage geeignet, sondern auch für Hobbyschwimmer.                                                                                                                         Die Gegenstromanlage wird direkt am SwimSPA gesteuert und ist in der Intensität individuell verstellbar. Stellen Sie sich den perfekten Widerstand ein und genießen die Zeit im Wasser.

Massage

Nicht nur ihr Fitnessprogramm wird durch ein SWIMSpa ergänzt, auch die Entspannung bildet einen essentiellen Teil der Hydrotherapie. Je nach Modell haben Sie in Ihrem SWIMSpa Steh-, Sitz- und Liegeflächen mit Massagedüsen, die je nach Wunsch individuell einstellbar sind.
Dank der Massageplätze im SWIMSpa können Sie die Zeit wie in einem Whirlpool zur Entspannung genießen und sich zurücklehnen.

Gesundheit

Seit längerem ist bekannt, dass warmes Wasser die Blutgefäße erweitert und so für eine bessere Durchblutung sorgt. Die Gelenke werden durch die Reduzierung des Körpergewichts im Wasser geschont und die Ausdauer durch die Bewegung gefördert. Auch Aquagymnastik kann gezielt zur Förderung Ihrer Gesundheit eingesetzt werden. Die Entspannung und Bewegung im Wasser reduziert nachweislich Ihren Stresspegel und führt so zu besserem Schlaf und steigert die Produktivität.

Aufteilung & Wasserzonen

Unser Hersteller bietet die optimale Lösung für Ihr Zuhause. Egal ob drinnen oder draußen, die SWIMSpa beginnen ab einer Länge von 4m und sind somit auch für begrenzte Flächen optimal. Auch bezüglich des Massage- und Schwimmbereiche haben Sie dank der Vielzahl an Möglichkeiten eine optimale Auswahl. SWIMSpas gibt es wahlweise mit einem Wasserbecken oder zwei getrennten Wasserbereichen – einen zum Schwimmen und einen zum Entspannen. Bei zwei getrennten Wasserbereichen gibt es auch zwei verschiedene Wärmezonen, so können Sie die Wassertemperatur nach Ihren Wünschen individuell anpassen. Die Temperatur lässt sich bei allen SWIMSpa Modellen individuell regeln und ist somit sowohl im Sommer als auch im Winter nutzbar – auch im Außenbereich. Mithilfe der Thermoabdeckung verlieren Sie nur wenig Energie, wenn das SWIMSpa gerade nicht in Benutzung ist und schützen Ihr Wasser vor Schmutz. 

Gesundes Wasser in Ihrem Whirlpool

Der menschliche Körper besteht zu 95% aus Wasser. Ein perfektes Badevergnügen ist ungetrübt und unbedenklich – als Besonderheit bieten wir ein  System ohne Chlorzugabe an, welches auf Salz basiert für kristallklares Wasser sorgt.

In der Wasserpflege sprechen wir  von ” ganzheitliche Lösungen “, aber was müssen wir unter ” ganzheitliche Behandlung ” verstehen?

Wir dürfen nie vergessen, dass wir in einem Pool drei Arten von Schadstoffen enthalten sein können: gelöste Feststoffe in Suspension, gelöste organische Stoffe und biologische Materie (Viren, Algen, Bakterien usw.) Auf jede der drei Arten gibt es eine spezifische Vorgehensweise.

  1. Filtration
  • Beseitigung von festen, organischen und anorganischen Feststoffen.
    • Streuung der Zusätze über den gesamten Pool.
  1. Kontrolle des PH-Wert
  2. Behandlungen und Schadstoffe verändern den PH-Wert des Wassers.
    B. Der PH-Wert ändert die oxidative Kapazität / Desinfektion der üblichen Zusätze.
    C. Vermeiden Sie Unannehmlichkeiten für die Badenden und verhindert Korrosion / Verkalkung.
  3. Reaktion

Unser System muss in der Lage sein, die organische Materie im Wasser zu zerstören. Durch Zerstörung verstehen wir ihre chemische Umwandlung in Stoffe, die weder für die Badenden noch für die Umwelt schädlich sind. Im Idealfall sollte das organische Material in Co2 (Kohlendioxid) und Mineralsalze umgewandelt werden, während der gesamte gelöste Stickstoff in Stickstoff (Gas) umgewandelt werden sollte.

 

  1. Desinfektion

Es sollte sichergestellt werden, dass das System die Möglichkeit hat, einen Wirkstoff zu erzeugen oder zuzuführen, der in der Lage ist, auf der auf der aktiven Seite alle darin enthaltenen Krankheitserreger zu inaktivieren und eine Depot Wirkung zu erzeugen, d.h. die leicht in einer aktiven Konzentration gehalten werden kann, ohne den Benutzern Unannehmlichkeiten zu bereiten, und gleichzeitig die Inaktivierung über längere Zeit und über das gesamte Volumen des Pools zu gewährleisten.

 

 

Was ist eine Infrarot-Wärmekabine?

Die Begrifflichkeit: Die Infrarot-Wärmekabine (dies ist der offizielle Name der RAL Gütegemeinschaft für Infrarot-Wärmekabinen) wird oft auch als Infrarotkabine oder auch als Infrarotsauna bezeichnet. Die Infrarot-Wärmekabine zeichnet sich dadurch aus, dass die Wärmeaufnahme des Badegastes durch die Strahlungswärme über IR-Strahler oder ähnliche Komponenten wie beispielsweise die durch IR-Folien beheizten Wände erfolgt. Die Badetemperatur in einer Infrarot-Wärmekabine liegt üblicherweise bei ca. 40-45°C.

Was unterscheidet eine Infrarot-Wärmekabine von einer Sauna?

Bei der Sauna beruht das wohlige Wärmegefühl einerseits auf der Übertragung der Wärmeenergie durch die erwärmte Luft. Andererseits erfolgt die Wärmeaufnahme durch die Abstrahlung von den Wänden und vom Saunaofen. Bei den Infrarot-Wärmekabinen erfolgt die Wärmeaufnahme zum großen Teil durch die Strahlungswärme über IR-Strahler oder ähnliche Komponenten wie beispielsweise die durch IR-Folien beheizten Wände. Die Wärmeaufnahme durch die erwärmte Luft spielt dabei eine untergeordnete Rolle.  Die Wirkungen der Infrarotkabine unterscheiden sich physiologisch kaum von der Wirkungsweise einer Sauna. Daneben handelt es sich bei der Sauna um eine wechselwarme Badeform. Die Stärkung des Immunsystems durch die Abkühlung mit frischer Luft und kaltem Wasser wird nach einem Infrarotbad als unangenehm empfunden. 

Welche gesundheitlichen Vorteile bringt mir die Infrarotkabine?

Die milde Strahlungswärme geht sanft unter die Haut und ist eine echte Wunderwaffe gegen folgende Beschwerden: – eine Körperkerntemperaturerhöhung zur Gesundheitsprophylaxe – eine Entlastung der Nieren – eine Senkung des Blutdrucks – eine Verbesserung der peripheren Durchblutung – einen Pulsfrequenzanstieg – eine Erhöhung der Fließeigenschaften des Blutes – eine Weitstellung der peripheren Gefäße – eine bessere Hautdurchblutung und damit eine bessere Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen.

Wie ist der Badeablauf in der Infrarot-Wärmekabine

Vor und nach dem Bad in der Wärmekabine viel Wasser trinken, der zusätzliche Verzehr von Obst normalisiert den Calciumspiegel. Jedoch sollten Sie nicht mit vollem Magen in die Infrarotkabine gehen. Die Kabine wird auf 35 bis 40° C aufgeheizt. Reinigen Sie Ihren Körper und trocknen Sie sich gründlich ab. Ein Badegang sollte 20 bis 30 Minuten dauern.  Dabei können Sie entspannt sitzen oder liegen. Wenn Sie sich während des Bades unwohl fühlen, ist es ratsam, die Kabine zu verlassen. Nach dem Bad empfiehlt es sich, lauwarm oder warm zu duschen und sich eine Ruhepause von 10 bis 20 Minuten zu gönnen.

Installation & Aufbau

Ihr Wellness Produkt kann entweder ganz in den Boden eingelassen werden, auf solidem Untergrund aufgestellt werden oder halb in den Boden eingelassen werden, sodass der Einstieg in das Becken erleichtert wird. Für die Installation wird lediglich ein Starkstromanschluss benötigt.

Energieeffizienz

SwimSpas und Whirlpools bestechen vor allem auch durch ihre Vielseitigkeit und die ganzjährige Nutzung. Damit hier jedoch nicht zu viel Energie verbraucht wird ist ein SwimSpa mit einer speziellen Isolierung für den Außenbereich immer versehen und mit einer Thermoabdeckung ausgestattet, beim Whirlpool kommt es auf die Produktreihe an oder Optional mit zu bestellen.  So gibt Ihr Wellness Produkt nur geringfügig Energie nach außen ab und ist zu jeder Jahreszeit mit einer angenehmen Wassertemperatur nutzbar.

Wärmepumpe

Mithilfe einer Wärmepumpe können Sie mit geringem Aufwand die Energieeffizienz erheblich steigern. Die Wärmepumpe wandelt mithilfe des Antriebs die Umgebungsluft in Nutzwärme um, die auf das Heizsystem des SwimSpas übertragen wird. So können Sie Ihr SwimSpa über das ganze Jahr hinweg angenehm warm halten, ohne Ihre Energiereffizienz zu verringern und sparen somit auch Energiekosten ein.

Wasserqualität

Auch im Bereich Wasserqualität passt sich das ausgewählte Wellness Produkt Ihren Wünschen an. Egal ob eine herkömmliche Wasserdesinfektion mit Chlor oder eine Salzelektrolyse Anlage.

 

Ist die Sauna ein geeignetes Mittel um abzunehmen?

Durch Saunieren nehmen Sie ab, sofort auf der Waage sichtbar.                                          Kein Fett allerdings schmilzt, sondern der Gewichtsverlust ist gleichbedeutend mit Flüssigkeitsverlust. Dieser Verlust ist mit dem nächsten Getränk fast wieder ausgeglichen. Das Schwitzen und der schnellere Herzschlag verbrauchen zwar Kalorien (Energie) aber andererseits wird über die Wärme dem Körper auch Energie zugetragen.                                   Für das Kalorienkonto ist daher das Saunieren nicht von Bedeutung.                                           Wer aus Frust oder Anspannung isst, kann jedoch abnehmen, wenn er stattdessen ein entspannendes Saunabad nimmt.

Mit einer Erkältung in die Sauna?

Die Sauna sollte grundsätzlich nur in gesundem Zustand besucht werden. Wenn Sie wegen einer akuten Krankheit (z. B. eines grippalen Infektes) das Bett hüten, ist die Sauna im Augenblick nichts für Sie.  Sobald Sie wieder aufstehen und der Kreislauf stabil ist, können Sie mit dem Saunieren wieder beginnen.

Hilft Sauna bei einer Erkältung?

Regelmäßiges Saunabaden trainiert die Immunkraft des Körpers, stärkt den Kreislauf und wirkt sich positiv auf den Stoffwechsel aus – Grippeinfektionen wird effektiv vorgebeugt. Einen beginnenden Infekt können Sie mit ein, zwei Saunagängen möglicherweise am Aufblühen hindern, er ist also kein Grund, eine Pause einzulegen. Ist allerdings das Abwehrsystem bereits maximal alarmiert, messbar an Fieber, schadet weitere Hitze mehr als sie nutzt.

Kann man sich beim Saunabaden erkälten?

Die starke Abkühlung beim Saunieren bringt die Körpertemperatur von einem hohen Level auf das normale Niveau herunter, deshalb ist eine Erkältung kaum zu befürchten. Allerdings sollten Sie auf einige Punkte achten, denn wenn man es nicht richtig macht,  kann man sich tatsächlich durch das Saunabaden auch einmal eine Erkältung einfangen.  Wenn Sie im Freiluftbad abkühlen, sollten Sie nicht so lange warten, bis Sie zu frösteln beginnen und dann noch mit kaltem Wasser weiter abkühlen. Sie sollen nur abkühlen, nicht unterkühlen. Wenn Sie andererseits nicht völlig abgekühlt wieder in die heiße Kabine gehen, dann einen weiteren Gang mit ebenfalls unvollständiger Abkühlung anschließen usw., wird die körpereigene Regulation überfordert. Wenn Sie nun die Sauna im immer noch erhitzten Zustand verlassen und Ihren Alltagstätigkeiten nachgehen, sind Sie besonders kälteempfindlich.  Die Signale im gesamten Körper stehen auf „Abkühlen“ (erweiterte Blutgefäße), und Zugluft oder andere Kaltreize unterkühlen dann örtlich – Voraussetzung für eine „Erkältung“.  Auch das Nachschwitzen in einer Packung nach der Sauna ist ein uneindeutiger Reiz für den Körper. Die von der Packung unbedeckten Hautpartien (Kopf, Hals) geben vermehrt Wärme ab und sind dann ebenfalls Zugluft gegenüber empfindlich. Wichtig ist es also, einen kräftigen Wärme- und einen kräftigen Kältereiz zu haben, auf den die Temperaturregler im Körper eindeutig ansprechen können.

Darf ich während der Menstruation in die Sauna?

Generell spricht nichts gegen einen Saunabesuch während der Periode. Vor allem eine zu schwache Blutung kann durch regelmäßige Saunagänge und damit stärkerer Gebärmutterdurchblutung gebessert werden. Auch bei Periodenschmerzen kann Ihnen die Sauna gut tun, da die Wärme entspannend auf den oft krampfartigen Schmerz wirkt. Viele Frauen nutzen darum auch ein Wärmekissen zur Entspannung. Achtgeben sollten Sie hingegen bei der anschließenden Abkühlung, da Kneippanwendungen während der Menstruation nicht empfohlen sind. Darum sollten Sie sich in diesem Zeitraum nur vorsichtig abkühlen und den Bauchbereich aussparen.

Warum ist das Duschen vor der Sauna so wichtig?

Die Vorreinigung ist wichtig, weil ein Fettfilm auf der Haut den Beginn des Schwitzens verzögert. Deshalb ist es auch wichtig, sich nach der Reinigung gut abzutrocknen, damit die Feuchtigkeit auf der Haut nicht ebenfalls das erste Schwitzen hinausschiebt.

  • Nicht mit leerem Magen oder direkt nach dem Essen in die Sauna gehen.
  • Unbekleidet die Sauna betreten.
  • Vor dem Betreten der Sauna immer duschen – nicht nur aufgrund der Hygiene, sondern auch um den störenden Fettfilm der Haut zu entfernen.
  • Vor der Sauna gut abtrocknen (die trockene Haut schwitzt besser).
  • Ein warmes Fußbad zuvor akklimatisiert den Körper und bereitet Sie auf die Wärme vor.
  • Die Sauna dient der Entspannung -deshalb ruhig verhalten.
  • Legen Sie ein großes Badetuch auf die Sitzbank.
  • Merke: da warme Luft nach oben steigt, ist es auf den oberen Bänken heißer. Für Sauna-Anfänger ist es ratsam, die Bänke der unteren oder mittleren Reihe zu bevorzugen.
  • Um Schwindel oder gar einen Ohnmachtsanfall zu vermeiden, erheben Sie sich die letzten 2 Minuten aus Ihrer Liegeposition und setzen sich senkrecht. Bewegen Sie Ihre Beine, so sackt das Blut nicht in Ihren Unterkörper.
  • Denken Sie an Ihre Gesundheit! Verlassen Sie die Sauna frühzeitig, wenn Sie sich nicht wohl fühlen
  • Ein Saunabad dauert zwischen 8 und 12 Minuten, jedoch nicht über 15 Minuten.
  • In manchen Saunen ist es üblich, einen Aufguss durchzuführen. Nach einer Phase des Vorschwitzens (5-10 Minuten) folgt der Aufguss als „Höhepunkt“ (6-8 Minuten) und evtl. noch eine Phase des Nachschwitzens von 1-2 Minuten.
  • Verlassen oder betreten Sie die Sauna nicht während des Aufgusses.
  • Um Ihre Atemwege zu kühlen und Sauerstoff zu tanken ist es ratsam, etwa 2 Minuten an die frische Luft zu gehen.
  • Nach dem Verlassen der Sauna immer duschen!
  • Eine gesundheitsfördernde Wirkung erzielen Sie nur, wenn die Abkühlung durch Kaltwasser und Frischluft stark genug ist.
  • Ein warmes Fußbad ist auch nach dem Abkühlen empfehlenswert. So wird die noch im Körper verbliebene Wärme abgeführt und der Körper kühlt ab. Dies ist auch eine gute Vorbeugemaßnahme gegen Erkältungen. Zudem wird durch das warme Fußbad ein Nachschwitzen des Körpers verhindert.
  • Wenn Sie entspannen wollen, können Sie sich in einen Ruheraum zurückziehen.
  • Trinken Sie erst wieder nach dem letzten Saunagang. Keinen Alkohol! Empfehlenswert sind calcium- und magnesiumreiche Mineralwasser oder verdünnte Fruchtsäfte (mind. 1 Liter)

 „Richtig Saunieren“

  • Wann ist die Sauna ungesund?

    Aufgrund der beschriebenen Wirkungen der Sauna auf Ihren Körper gibt es Personengruppen, denen vom Besuch einer Sauna dringend abgeraten wird, darunter Menschen mit:

    • akuten Asthma-Problemen, weil der Kälteschock beim Abkühlen zu einer reflexartigen Verengung der Bronchien führen und einen akuten Anfall auslösen könne.
    • mit Rheuma, wenn sie sich nicht in einem entzündungsfreien Intervall befinden.
    • mit Entzündungen der inneren Organe und Blutgefäße.
    • mit Nierenproblemen, weil die Niere beim Saunieren sehr belastet wird. Wegen des Flüssigkeitsverlustes sinkt das Blutvolumen, der Urin wird konzentrierter. Das könne die Bildung von Nierensteinen fördern.
    • mit einer koronaren Herzkrankheit und Herzschwäche.
    • mit grippalen Infekten und Erkältungen.
    • mit Bluthochdruck, weil es wegen der plötzlichen Verengung der Blutgefäße bei einem kalten Guss oder beim Einstieg in das Tauchbecken zu einem massiven Blutdruckanstieg kommen könne.
    • mit Schwindelanfällen, weil die Kreislaufregulation auf die schnell wechselnden Zustände des Kreislaufsystems beim Wechsel von Kalt zu Warm nicht ausreichend rasch reagieren könne und weitere Schwindelattacken (mit Sturzgefahr) möglich seien.

    Wie viel Sauna ist gesund?

    Die positive Wirkung eines mehrgängigen Saunabesuches ist nachhaltig. Sie profitieren etwa eine Woche davon. Deshalb ist es ratsam, regelmäßig einmal pro Woche in die Sauna zu gehen. Häufigere Saunabesuche seien durchaus machbar. Allerdings sollte dann die Zahl der einzelnen Gänge reduziert werden, wobei gelten sollte: Je öfter Sie pro Woche in der Sauna sind, desto weniger Gänge sollten Sie pro Besuch absolvieren.

  • Warum zwischen den Saunagängen ein Fussbad nehmen?

    Während der Abkühlphase zwischen den Saunagängen fördert das warme Fußbad erheblich die Wirkung der Sauna. Zunächst empfiehlt sich ein Kneippgang oder ein kaltes Fußbad – das kühle Wasser entzieht die gespeicherte Körperwärme, die sich beim Saunagang über der Hautoberfläche gebildet hat. Das anschließende warme Fußbad sorgt für die Erweiterung der Blutgefäße und somit eine bessere Durchblutung der Haut an den Füßen – und auch am ganzen Körper. Diese verstärkte Durchblutung erleichtert den Abtransport der Wärme aus dem Inneren des Körpers, in dem die Temperaturen um 1 bis 2 °C in der Sauna angestiegen waren, hin zur Hautoberfläche, von wo sie an die Umgebung abgestrahlt wird.

  • Warum muss die Sauna aus Holz sein?

    Um ein angenehmes, mildes und gut verträgliches Sauna Klima zu bekommen, ist es notwendig, den Großteil des Innenraumes der Saunakabine aus Holz zu fertigen. So schön und modern große Glasfronten oder Steinwände auch sind: Je mehr Holz, desto besser das Saunaklima. Denn nur Holz ist in der Lage, während der Aufheizphase die Wärme gleichmäßig aufzunehmen und sie während des Badens auch gleichmäßig wieder abzustrahlen. Zusätzlich nimmt das Holz auch rasch die beim Aufguss entstehende Luftfeuchtigkeit auf  und hält diese in der Kabine bei einer Lufttemperatur von 90 °C unter 10 %. Ein weiterer und nicht unerheblicher Vorteil von Holz ist, dass das Holz sich durch die Wärmeleitfähigkeit nicht so stark erhitzt, dass es nicht zu Verbrennungen führt.

Whirlpool Informationen 

Als Wannenmaterial verwendet unser Hersteller Aquavia durchgefärbtes und speziell für Jacuzzi Whirlpools entwickeltes Acryl vom Marktführer Lucite®. Es ist äußerst UV-, witterungs-, Chemie- und kratzbeständig. Das Acryl wird in Platten zur Fabrik in Cervera in Spanien angeliefert und hier mittels einem speziellen Thermoforming-Prozess in die endgültige Wannenform gebracht.

Danach wird der Wannenrohling mit einer Grundierung versehen und anschließend mit einem Polyesterharz verstärkt. Ein leichter und zirka 10 mm dicker Schaum an der Unterseite der Wanne macht den Aquavia Whirlpool später im Betrieb sehr laufruhig.

Außenverkleidung des Whirlpools

Die Außenverkleidung unterscheidet sich jeweils nach Produktgruppe und Modell. Grundsätzlich werden alle Modelle als Einbauversion ohne Verkleidung und als Aufstellversion mit Verkleidung angeboten.

Je nach Produktgruppe und Modell wird bei der Aufstellversion eine Woodermax-Verkleidung bestehend aus einer, speziell für den Außenbereich hergestellten, HPL-Platte gefertigt. Diese wird derzeit in den Designvarianten Graphit, Nußbaum, Butterfly und Eiche angeboten. Bei den Modellen Cube, Cube Ergo, und Home Spa wird eine Außenverkleidung aus hochwertigem und pflegeleichtem Mineralguss, im englischen auch „solid surface“ genannt, verwendet.

Bei den Produktgruppen Exclusive und Premium wird die Verkleidung durch ein patentiertes Industrie-Klettsystem von 3M am Pool unsichtbar gehalten. Somit sieht man keine Verschraubung von außen. Ein Griff aus rostfreiem Edelstahl macht das edle Design perfekt. Bei der Serie Aqualife wird die Verkleidung geschraubt.

Whirlpool-Abdeckung

Die Thermo-Abdeckung trägt maßgeblich zur Energieeffizienz bei und schützt den Whirlpool vor äußeren Umwelteinflüssen und Verunreinigungen. Eine leichte Keilform lässt Regenwasser zur Seite hin ablaufen. Um das Handling zu erleichtern, ist die Abdeckung in der Mitte klappbar. Wir empfehlen Ihnen einen Coverlifter um die Aufbewahrung und das Öffnen der Abdeckung noch weiter zu vereinfachen. Sprechen Sie uns an, wir empfehlen Ihnen das passende Modell.

Isolationssystem des Whirlpools

Das Isolationssystem von Aquavia besteht aus einem mehrschichtigen Aufbau hinter der Außenverkleidung und im Boden des Whirlpools um eine stabile Luftkammer herzustellen. Luft ist physikalisch der beste Wärmeisolator. Ein weiterer Vorteil unseres Isolationssystems ist aus technischer Sicht die Zugänglichkeit der Verrohrung und Einbauteile im Reparaturfall.

Viele Hersteller schwören trotzdem noch auf die Vollausschäumung ihrer Modelle. Sollte jedoch die Vollausschäumung des Whirlpools einmal durch Undichtigkeiten von außen feucht werden, verliert der Schaum seine wärmedämmenden Eigenschaften. Reparaturen und eine präzise Leckagen Ortung können nur mit erheblichem Aufwand durchgeführt werden und Stromkosten steigen um ein Vielfaches.

Whirlpool-Steuerung

Als Steuerung verwendet unser Hersteller Aquavia die Steuerung der TP und BP Serie vom Marktführer Balboa System. Diese Steuerung ist optional auch Wlan-fähig und kann per App gesteuert werden. Diese Steuerung ist sehr langlebig und wartungsarm. Sie wird stets auf dem neusten Stand der Technik gehalten und zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis gebaut und verkauft.

Whirlpool-Heizung

Standardmäßig wird ein elektrischer Heizer mit 3 kW aus Titanium verwendet, der Ihren Whirlpool zuverlässig und schnell auf die gewünschte Temperatur erwärmt.

Whirlpool-Pumpen

Aquavia lässt die Jetpumpen von einem namhaften Marktführer in Lizenz nach höchsten Standards für eine lange Lebensdauer bauen. Leistungsaufnahme, Wirtschaftlichkeit und Durchflussmenge stehen dabei ebenso auf dem Prüfstand wie die Langlebigkeit.

Whirlpool-Zirkulationspumpen

Eine Zirkulationspumpe muss überzeugen durch Laufruhe, geringe Leistungsaufnahme und Zuverlässigkeit. Auch hier lässt Aquavia beim namhaften Marktführer produzieren.

Whirlpool-Gebläse

Laufruhe und Zuverlässigkeit sind die wichtigsten Eckpunkte unserer Luftgebläse für ein angenehmes Luftsprudelbad. Bei den Reihen Exclusive und Premium bieten wir eine zusätzliche Vorerwärmung des Luftstromes an.

Whirlpool-Beleuchtung

Moderne LED-RGB Technik tauchen die Aquavia Whirlpools in ein Farbenmeer. Dabei unterscheiden wir in Unterwasserbeleuchtung, Randbeleuchtung der Accessoires über Wasser und indirekte Beleuchtung im Exterieur. Wählbar sind jeweils die Grundfarben und verschiedene Wechselgeschwindigkeiten.

Whirlpool-Struktur

Als Struktur verwendet Aquavia ein verzinktes Stahlgestell um die notwendige Stabilität und ein langes Produktleben zu gewährleisten.

Ein Vorteil einer Stahlkonstruktion gegenüber Holz- und Kunststoffunterkonstruktionen ist die Lebensdauer und die Beständigkeit gegenüber Feuchtigkeit und Verwindung – darauf gibt Aquavia 15 Jahre Gewährleistung.

Boden des Whirlpools

Eine ABS Bodenwanne bildet den sauberen Abschluss zum Untergrund und hält Ungeziefer und Nager von der sensiblen Technik ab.

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